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KnapsackSPIEGEL 01-02/2018

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Das Magazin für Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

ERFOLGREICHE AUSRICHTUNG

ERFOLGREICHE AUSRICHTUNG Betriebsversammlung der Infraserv Knapsack am 05. Dezember 2017 U nsere Wachstumsstrategie zahlt sich aus, sowohl intern als auch extern!“, stimmte der Betriebsratsvorsitzende Hans-Peter Zilleken die Kolleginnen und Kollegen von InfraServ Knapsack auf die Betriebsversammlung am 05. Dezember 2017 im Feierabendhaus ein. Die positive Ausrichtung zeige sich nicht nur an der von Jahresbeginn an guten Auftragslage, sondern vor allem auch an den deutlich steigenden Mitarbeiterzahlen: Fast 100 neue Mitarbeiter sowie 30 zusätzliche Auszubildende im laufenden Jahr, dazu wurden 45 befristete Arbeitsverträge in unbefristete umgewandelt und 19 Azubis nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer Prüfungen übernommen. Dieses Wachstum sei natürlich zweifelsohne positiv, so Zilleken, stelle die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ISK allerdings auch vor einige Herausforderungen, nicht zuletzt im Hinblick auf die effiziente Einarbeitung der Kolleginnen und Kollegen in den jeweiligen Einsatzabteilungen. „Heute ist genau der richtige Zeitpunkt, um Danke zu sagen für die gemeinsam geleistete gelungene Integrationsarbeit.“ Überhaupt lobte der Betriebsratsvorsitzende den erneut „tatkräftigen Einsatz“ der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ISK in 2017: „Kunden wissen die Qualität unserer Arbeit, das hohe Sicherheitsbewusstsein und unsere Flexibilität zu schätzen.“ Zilleken berichtete unter anderem, dass die 2016 bei der ISK eingeführten Langzeitkonten sowohl in Bezug auf zusätzliche Einzahlungen als auch im Hinblick auf entnommene „Freizeiten“ von vielen Mitarbeitern bereits intensiv genutzt würden. „Eine individuelle Lebensplanung ist wichtig“, betonte der Betriebsratsvorsitzende. „Ob es sich um einen vorzeitigen Eintritt in den Ruhestand handelt, um Arbeitsunterbrechung oder -reduzierung, um die Pflege eines Angehörigen, die Verlängerung der Elternzeit oder auch die Inanspruchnahme einer Auszeit. Das alles wäre ohne Geldverlust möglich. Sprecht uns hierzu gerne an!“ Angesichts der am 13. und 14. März 2018 anstehenden Betriebsratswahlen bedankte sich Zilleken im Namen des Betriebsrats-Gremiums für das entgegengebrachte Vertrauen in den vergangenen vier Jahren und rief dazu auf, sich – bei Interesse für die Arbeit des Betriebsrats – aktiv einzubringen. Anschließend übergab der stell­ vertretende Betriebsratsvorsitzende Manfred Daub, der die Veranstaltung moderierte, das Wort an die Geschäftsleitung. Ralf Müller zog in seinem Jahresrückblick zunächst ein ausgesprochen positives Fazit: „Wir entwickeln uns hervorragend, sind bekannt am Markt und bekommen positives Feedback von den Kunden. Das zeigt, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben.“ Die ISK sei mittlerweile zweifelsohne im „Konzert der großen Industriedienstleister für die Prozessindustrie“ angekommen, ergänzte Dr. Clemens Mittelviefhaus. WEITER AUF ERFOLGSKURS Das externe Wachstum mit dem Aufbzw. Ausbau bestehender und neuer Präsenzen wie beispielsweise in Duisburg oder Düren werde maßgeblich getragen und vorangetrieben vom großen Engagement sowohl der dienstälteren als auch neuen Mitarbeiter. Die Zahl von mittlerweile über 1.000 Mitarbeitern erfülle ihn mit Stolz, unterstrich Müller in diesem Zusammenhang: „Das war vor einigen Jahren in dieser Dynamik nicht abzusehen. Wir können auf das Erreichte wahnsinnig stolz sein.“ Nicht minder positiv ent­ 14 | KNAPSACKSPIEGEL 02.2018

wickle sich auch der Standort Chemiepark Knapsack. Man verzeichne hier eine weiter steigende Auslastung auf sehr hohem Niveau. „Viele Unternehmen vor Ort denken über eine Erweiterung oder Expansion nach. Eine tolle Situation, die zeigt, dass wir gemeinsam einen attraktiven Standort geschaffen haben“, so Mittelviefhaus. Müller und Mittelviefhaus beendeten ihren Beitrag mit einem eindringlichen Appell an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von InfraServ Knapsack. Auch im kommenden Jahr werde das Thema Sicherheit von elementarer Bedeutung sein, unter anderem mit der Weiterführung der Initiative PaulienePlus. „Wir haben es auf der letzten Betriebsversammlung gesagt und sagen es dieses Mal wieder: Arbeiten Sie sicher oder gar nicht!“ VERÄNDERUNGEN BEI DER IG BCE Anschließend übernahm Helge Herrwegen von der IG BCE das Mikrofon und berichtete über aktuelle Handlungsfelder der Gewerkschaft. Darüber hinaus verkündete er einige personelle Änderungen bei der IG BCE. So wird der langjährige Bezirksleiter Köln-Bonn Thomas Meiers als Vorstandssekretär nach Hannover wechseln, Armando Dente aus dem Landesbezirk Westfalen seine Nachfolge antreten. Außerdem wird Matthias Jakobs, bislang stellvertretender Bezirksleiter in Köln-Bonn, neuer Bezirksleiter in Moers und Helge Herrwegen seine Aufgaben als stellvertretender Bezirksleiter Köln-Bonn übernehmen. Die Betriebsversammlung endete traditionell damit, dass Geschäftsleitung und Betriebsrat den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine besinnliche Adventszeit, frohe Weihnachten und alles Gute für das kommende Jahr wünschten sowie mit dem Austausch im Foyer des Feierabendhauses. CABB – AM STANDORT KNAPSACK HERVORRAGEND AUFGESTELLT 2017 war zweifelsohne ein gutes, wenn auch kein ganz einfaches Jahr für CABB. Der Standort Knapsack ist nach wie vor auf einem sehr guten Weg und kann stolz darauf sein, 2017 dank des Engagements und der Fachexpertise der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von größeren Unfällen verschont geblieben zu sein. „Das ist ein tadelloses Ergebnis“, zollte auch Carsten Wörner, seit dem Sommer 2017 Managing Director der CABB GmbH und Leiter des Geschäftsbereichs Acetyls, bei der Mitarbeiterversammlung des Unternehmens am 04. Dezember 2017 den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern seinen Respekt. Im Rückblick falle das Jahresergebnis sehr gut aus, allerdings auch bedingt durch eine aufgelöste Rückstellung. Beim Produktabsatz mache sich derzeit die spürbare Konkurrenz am Markt bemerkbar, gerade im Bereich Monochloressigsäure (MCA). Ziel sei es daher, die MCA-Produkte „besser, schneller und flexibler“ als die Konkurrenz an den Kunden zu bringen. Hilfreich sei die zuletzt starke Nachfrage nach Natronlauge gewesen, ein Co-Produkt am Standort Gersthofen. Insgesamt sei auch der Standort Knapsack sehr erfolgreich und spiele „eine wichtige Rolle“ im Gesamt-Unternehmenskontext, so Wörner. Für 2018 sei eine stärkere Auslastung der CABB-Werke möglich, da mit mehreren Großkunden Verträge für die kommenden zwei bis drei Jahre abgeschlossen wurden. „Das ist ein tadelloses Ergebnis“ Carsten Wörner Managing Director der CABB GmbH und Lei ter des Geschäftsbereichs Acetyls Auch Dr. Wolfgang Schick, Werkleiter Knapsack und COO BU Acetyls, zog ein positives Fazit. Das neue Meldesystem der Messwarte sei eine „erfolgreiche Neuerung“ aus 2017. Und 2018? Für das kommende Jahr sei eine deutliche Margensteigerung für die CABB GmbH vorgesehen – dazu wird auch investiert. So soll beispielsweise die Erweiterung des Feststofflagers umgesetzt werden, um die Kapazitäten weiter zu erhöhen. Darüber hinaus, so Schick, gebe es aktuell „Überlegungen, Rohchloressigsäure zu importieren, aufzuschmelzen und über die Hydrierung zu veredeln“. Auf diese Weise könne beim Bezug von Chlor gespart werden. Auch die Anlage in China wird von Knapsack aus betreut, darum werde Dr. Christoph Kring vorerst in China bleiben, die Stelle in Knapsack wird nachbesetzt. Es ist also klar, dass es auch 2018 wieder die – im positiven Sinne – eine oder andere Herausforderung geben wird. Ebenso klar ist aber auch, dass die Zeichen weiterhin auf Erfolg stehen … KNAPSACKSPIEGEL 02.2018 | 15

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