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KnapsackSPIEGEL 01-02/2019

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Das Magazin für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

DAS WIE DER TALENTSUCHE

DAS WIE DER TALENTSUCHE H äufig richten Hochschulen den Wunsch an die InfraServ Knapsack, den industriellen Dienstleister und Betreiber des Chemiepark Knapsack, deren Geschäftsmodell kennenzulernen und zu erfahren, welche vielfältigen Möglichkeiten das Unternehmen als Arbeitgeber bietet. Nebenbei erhalten die Studierenden einen Einblick in den Aufbau des erfolgreichen Chemieparks. Beispiel ist der Besuch der Hochschule Ruhr-West, über den auf Seite 21 in dieser Ausgabe des KS berichtet wird. Wir sprachen mit Bianka Bach, stellvertretende Personalleiterin bei der InfraServ Knapsack über das Recruiting bzw. frühzeitige Talentmanagement des Unternehmens: WIE WIR WISSEN IST DER FACHKRÄFTEMARKT IN DEUTSCHLAND BEGRENZT. EIN UNTERNEHMEN WIE DIE INFRASERV KNAPSACK EXPANDIERT SEIT VIELEN JAHREN UND BENÖTIGT DESHALB SEHR GUT AUSGEBILDETE NEUE MITARBEITER. WELCHE HERAUSFORDERUNGEN ERGEBEN SICH DARAUS FÜR DAS PERSONALMANAGEMENT? Bach: Für uns sind unsere Mitarbeiter ein wesentlicher Erfolgsfaktor für unser Unternehmen. Die Einstellung fachlich qualifizierter aber vor allem von der Persönlichkeit her passender Mitarbeiter ist für uns daher extrem wichtig. Aktuell konkurrieren wir aufgrund der guten wirtschaftlichen Lage mit vielen namhaften Unternehmen um die besten Bewerber. Die größte Herausforderung ist für uns daher Kandidaten zu erreichen, beispielsweise auch Bewerber, die nur latent auf der Suche nach einer neuen Herausforderung sind. Aufgrund unserer starken Arbeitgeber Marke und unserem positiven Image gelingt uns das aber erfreulicher Weise sehr gut. INFRASERV KNAPSACK HAT 2017 ÜBER 100 NEUE MITARBEITER EINGESTELLT, 2018 SIND KNAPP 140 NEUE KOLLEGINNEN UND KOLLEGEN HINZUGEKOM- MEN. WIE HABEN SIE SICH DIESE „GEANGELT“? Bach: Unser erfolgreichstes Personalgewinnungsinstrument ist schon seit Jahren die Empfehlung der InfraServ Knapsack durch eigene Mitarbeiter. Wir arbeiten erfolgreich mit einem prämienbasierten Mitarbeiter-Empfehlungsprogramm. Dazu kommen klassische Recruiting Maßnahmen wie die Schaltung von Online-Stellenanzeigen oder der Besuch von Messen. Aber auch neuere Instrumente wie die bezahlte Werbung bei Google oder die Direktansprache von Kandidaten über die sozialen Medien gehören zu unserem Recruiting-Mix. WELCHE CHANCEN ERGEBEN SICH FÜR SIE DURCH DEN BESUCH VON STUDIERENDEN VER- SCHIEDENER HOCHSCHULEN AUS DER REGION? Bach: Wir möchten jungen Menschen schon früh die Optionen, die die chemische Industrie und im Speziellen die InfraServ Knapsack bietet, aufzeigen. In der Vergangenheit haben wir die Erfahrung gemacht, dass junge Leute nicht wissen, welche spannenden Herausforderungen eine Tätigkeit bei uns bietet. Durch das persönliche Gespräch und die Präsentation vor Ort haben wir die Möglichkeit, den Studierenden einen Einblick in unseren Arbeitsalltag zu ermöglichen und schon früh das Interesse an der InfraServ Knapsack als Arbeitgeber zu wecken. WELCHE CHANCEN BIETEN SIE DEN STUDIERENDEN? Bach: Wir bieten Studierenden vielfältige Einstiegsmöglichkeiten: Egal ob als Werkstudent, Praktikant, Bachelor oder Masterabsolvent, sie können sich schon früh bei uns bewerben und erhalten durch eine Tätigkeit bei uns einen echten Einblick in die Arbeit eines Standortbetreibers und Dienstleisters für die chemische Industrie. WELCHE ERFOLGSQUOTE ERZIELEN SIE AUS DEN BESUCHEN HIER? Bianka Bach, stellvertretende Personalleiterin bei InfraServ Knapsack Bach: Eine genaue Quote lässt sich nur schwer ableiten, da sich teilweise auch Besucher erst nach Abschluss ihres Studiums bei uns bewerben. Grundsätzlich erhalten wir sehr positive Rückmeldung der Besucher und daher sind Studierendengruppen für uns ein interessantes Recruiting Instrument, das wir sehr gerne nutzen. 20 | KNAPSACKSPIEGEL 02.2019

THEORIE TRIFFT PRAXIS Studierende der Hochschule Ruhr-West besuchen den Chemiepark Knapsack Unter der Leitung von Frau Professor Dr. Karla Ohler-Martins, Leiterin des Studiengangs „Industrielles Dienstleistungsmanagement – BWL“ der Hochschule Ruhr-West aus Mülheim an der Ruhr besuchten im Dezember Studierende der Hochschule den Chemiepark Knapsack. N eben dem Wunsch, Information über den Chemiepark Knapsack zu erhalten und einem Blick hinter dessen Zaun zu werfen, hatten die Besucher verstärktes Interesse, den industriellen Dienstleister InfraServ Knapsack kennenzulernen. Hierzu stellten sich Kai Müller, Leiter Betriebsbetreuung und Bianka Bach, Personal, gerne zur Verfügung. In sehr anschaulicher Weise erläuterte Müller die vielfältigen und interessanten Aufgaben der InfraServ Knapsack zum industriellen Dienstleitungsmanagement und wie die vielschichtigen Kundenwünsche sehr individuell erfüllt werden können. Ein Teilnehmer äußerte seine Erkenntnis darüber, „dass es gelungen ist mir zu vermitteln, dass nicht nur das theoretische Wissen vorhanden sein muss, sondern auch die praktische Seite im Vorfeld kennengelernt werden sollte, bevor man sich entscheidet …“ Wer nun angefixt war, sich den Herausforderungen eines komplexen Dienstleistungsmanagements bei der InfraServ Knapsack zum Ende des Studiums zu stellen, erfuhr von Bianka Bach, stellv. Personalleitung, was ihn neben einer anspruchsvollen Aufgabe im Team, von Seiten des Unternehmens erwartet. (Siehe hierzu auch das Interview auf Seite 20 mit Bianka Bach zum Rekrutieren neuer Mitarbeiter in dieser „Für die Studierenden war die Exkursion eine schöne Möglichkeit, die praktische Realität zu spüren und zu reflektieren“ Prof. Dr. Ohler-Martins Ausgabe.) Dass der Besuch bei den Studierenden Eindruck hinterlassen hat, bestätigte Frau Prof. Dr. Ohler-Martins in einem Resumee: „Für die Studierenden war die Exkursion eine schöne Möglichkeit, die praktische Realität zu spüren und zu reflektieren, wo sie sich sehen und was sie dafür nun tun sollen, um eine Position bei so einem tollen Unternehmen wie InfraServ Knapsack am Ende des Studiums zu bekommen. Außerdem ist das inhaltliche Gespräch in der Veranstaltung praktischer zu gestalten, weil die behandelten Anlagen und Prozesse auch vor Ort besichtigt und besprochen wurden. KNAPSACKSPIEGEL 02.2019 | 21

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