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KnapsackSPIEGEL 01-02/2019

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Das Magazin für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

Europa braucht eine

Europa braucht eine Stimme: Ihre. Die europäische Einigung ist eine der größten politischen Leistungen des vergangenen Jahrhunderts. Sie ist für über 500 Millionen EU­Bürger Friedensgarant und Wohlstandsmotor. Zu den Vorteilen der EU gehören: Das Angebot an Waren und Dienstleistungen ist vielseitiger und aufgrund des europaweiten Wettbewerbs im Binnenmarkt auch günstiger geworden. Mit dem Euro haben wir zudem eine einheitliche, stabile und weltweit angesehene Währung, die das Reisen in den 19 Ländern der Eurozone erleichtert. Auch das hohe Verbraucherschutzniveau in den Mitgliedstaaten ist ein Verdienst der EU. Und schließlich profitiert laut einer Studie der Bertelsmann Stiftung jeder Deutsche im Durchschnitt mit jährlich 450 Euro von den zusätzlichen Wachstumsgewinnen aufgrund des Binnenmarkts. Chemie und Pharma brauchen den EU-Binnenmarkt Europa ist der Heimatmarkt der deutschen Chemie- und Pharmaunternehmen. 2018 exportierten sie Waren im Wert von über 100 Milliarden Euro und damit mehr als die Hälfte aller ins Ausland verkauften Produkte in die anderen EU-Mitgliedstaaten. Im Gegenzug importierten sie Chemie- und Pharmaerzeugnisse für mehr als 80 Milliarden Euro. Dies zeigt erstens die enge Verflechtung der Branche innerhalb der EU und zweitens, dass das Europageschäft wesentlich zum Erhalt der überdurchschnittlich gut bezahlten Arbeitsplätze beiträgt. Unternehmen wie Mitarbeiter haben daher ein gemeinsames Interesse am Erhalt und an der Stärkung des Binnenmarkts. Nur ein starkes Europa findet international Gehör Trotz aller Erfolge sollte sich die EU mit notwendigen Reformen weiterentwickeln. Denn: Die Welt verändert sich rasant. Globalisierung, neue Technologien und starke Wettbewerber in Südostasien fordern die EU als Ganzes immer stärker heraus. Einzelne Staaten haben gegenüber den USA oder China kaum eine Chance, mit isolierten Anliegen Gehör zu finden. Eine Renationalisierung der Politik, wie von EU-Kritikern gefordert, wäre angesichts der zunehmenden Komplexität vieler Politikbereiche rückwärtsgewandt, da viele der großen Aufgaben unserer Zeit, etwa der Klimaschutz, nur global zu bewältigen sind. Zudem erfordert das Privileg der Freizügigkeit für die EU-Bürger, dass die äußeren Grenzen der Europäischen Union gemeinsam geschützt werden müssen. Europawahl 2019: Ihre Stimme zählt! Die Vorteile der europäischen Einigung müssen stets aufs Neue verteidigt werden. Die Europawahl Ende Mai wird darüber entscheiden, ob die Vorteile der EU erhalten bleiben und Reformen weiter vorangetrieben werden können. Nutzen Sie Ihr Stimmrecht und gehen Sie am 26. Mai wählen! #JazuEuropa 8 | www.vci.de/jazueuropa KNAPSACKSPIEGEL 02.2019

GLOBALER PRODUKTIONS LEITER BESUCHT KNAPSACK „Ich spüre eine hohe Verbundenheit der Kollegen zu ihren Betrieben. Alle hier am Standort verfolgen ihre Aufgaben mit bemerkenswertem Engagement.“ E nde 2018 besuchte Peter Michael Gress, globaler Produktionsleiter des BASF Segments Agricultural Solutions, nach dem erfolgten Betriebsübergang von Bayer zu BASF erstmalig den Standort Knapsack. Nach einer kurzen Standortvorstellung informierten die beiden Betriebsleiter PSM 3/4, Dr. Willy Reißel, und PSM 5, Dr. Wouter de Lange, Gress über die aktuelle Situation in den Betrieben. Insbesondere standen die Inbetriebnahme und der Leistungstest der neuen PSM 5-Anlage im Vordergrund. Dr. Marcus Schrems, Leiter des Produktionssupports, zeigte in seinem Vortrag die Optimierungsmöglichkeiten am Standort auf und berichtete über aktuelle Standortthemen. Anschließend gab Gress einen Überblick zum Stand der Integration und stellte die neue BASF-Strategie den anwesenden Mitarbeitern vor. Dabei soll der Fokus auf den Kunden verstärkt werden um zukünftig noch enger gemeinsam Lösungen für die großen Herausforderungen unserer Zeit zu entwickeln. Auch gab Gress einen Ausblick auf die Landwirtschaft der Zukunft und die damit verbundene Digitalisierung. Nach seinem Vortrag beantwortete er ausführlich die Fragen der Zuhörer. Standortleiter Dr. Harald Bernard zeigte sich mit dem Ablauf sehr zufrieden: „Der Besuch von Peter Gress war eine gute Gelegenheit für die Kollegen, sich persönlich, aber auch ihre Ideen zur Weiterentwicklung der Prozesse und des Standorts, vorzustellen.“ POSITIVES FAZIT Auch Gress zog ein positives Fazit zu seinem Besuch in Knapsack: „In den Gesprächen mit unseren Mitarbeitern hat mich die große Kompetenz und Erfahrung beeindruckt. Ich spüre dabei auch eine sehr hohe Verbundenheit der Kollegen zu ihren Betrieben. Alle hier am Standort verfolgen ihre Aufgaben mit bemerkenswertem Engagement, insbesondere bei den derzeit erschwerten Bedingungen nach dem Übergang von Bayer zu BASF. Uns ist bewusst, dass die durch die Transaktion entstandene Komplexität und Mehrbelastung drastisch abgebaut werden muss. Hierbei können sie sich auf meine Unterstützung verlassen.“ KNAPSACKSPIEGEL 02.2019 | 9

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