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KnapsackSPIEGEL 01-02/2020

Das Magazin für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

Abwechslung im Freibad

Abwechslung im Freibad von Burgkirchen: Hermann Hermes (links) und Heinz Görgens (Mitte) „Hier war die Verständigung untereinander sehr viel entspannter“, erinnert sich Hermes. „Wenn auch den Sauerländern eine gewisse Verschlossenheit nachgesagt wurde, so war das unter den Jugendlichen kein Problem.“ Die Freizeit verbrachte man mit Billard, Tischtennis oder Skat. WICHTIGE ERFAHRUNG Nach weiteren acht Monaten in Menden ging es dann für die letzten acht Monate des Projektes – ebenfalls per Pedalo – in den Norden, zur damaligen Norddeutschen Affinerie (Kupferhütte und Gold- und Silberscheideanstalt) in Hamburg. Hier „residierten“ die beiden in der Innenstadt, an der Binnenalster in einem herrschaftlichen Haus der Norddeutschen Affinerie. Gemeinsam mit drei weiteren Gesellen bildete man eine WG. Selbstversorgung war auch hier angesagt. Im gleichen Haus war auch die Kantine der Affinerie untergebracht und so kam es, dass Görgens bei einer Betriebsfeier auch mal als Kellner ausgeholfen hat. An Freizeitaktivitäten bot Hamburg die größte Auswahl. Neben dem Hafen war der Fischmarkt am frühen Morgen ein beliebtes Ziel der beiden. Beim Tanzen am Wochenende lernte dann Hermes auch seine spätere Frau kennen. Sie folgte Hermann Hermes ins Rheinland und wurde 1957 seine Frau. Im Mai 1957 kamen Görgens und Hermes wieder zurück nach Knapsack. In vielen Zusammenkünften künftiger Knapsacker-Wandergesellen gaben sie ihre Erfahrungen weiter. Als erste Gesellenwanderer aus Knapsack wurden sie von der damaligen Werksleitung geehrt für ihr Engagement und Bereitschaft. Das Fazit nach 24 Monaten „auf der Walz“ beschrieben beide so: „Wir haben dabei sehr schnell gelernt, wie man sich sozial verhält und selbständig wird. Und, dass das Lernen erst nach der Lehre anfängt.“ Kurze Zeit später legten beide erfolgreich ihre Meisterprüfung ab. Hermes arbeitete in der Blechschlosserei und Görgens war in der Maschinenschlosserei tätig. Nach 42 Jahren Knapsack wurden beide 1994 pensioniert. Das „Projekt Gesellenwanderung“ wurde 1961, nach sechs Jahren eingestellt. Die Gründe liegen vermutlich in der Veränderung der Direktionsriege. „Wir haben dabei sehr schnell gelernt, wie man sich sozial verhält und selbständig wird.“ Hermann Hermes und Heinz Görgens 20 | KNAPSACKSPIEGEL 02.2020

WINTERZEIT – ERKÄLTUNGSZEIT Wie Sie sich und Ihre Familie vor Atemwegsinfektionen schützen D as ganze Jahr über, besonders aber im Herbst und Winter, befinden sich Hunderte von Viren im Umlauf. Infizieren diese die Atemwege, heißen sie auch Atemwegsviren oder "respiratorische Viren". Meist erkranken wir an mehreren Viren gleichzeitig oder die Übeltäter verändern sich von Jahr zu Jahr. Ein sich ständig veränderndes Ziel zu bekämpfen, ist außerordentlich schwierig! Mit Ausnahme von den klassischen Grippeviren. Und nun? Die grundlegende Strategie ist es also, sich möglichst vor Atemwegsinfektionen zu schützen und versuchen, andere Menschen nicht anzustecken, falls Sie doch erkranken. WIE ÜBERTRAGEN SICH DIE GRIPPE UND ANDERE ATEMWEGSERKRANKUNGEN? Wenn Sie sich mit einem Atemwegsvirus infiziert haben, versprühen Sie bei jedem Husten oder Niesen Tröpfchen, die Dinge und Menschen in Ihrer Nähe benetzen. Diese Tröpfchen sind voller Viren. Bakterien Im Gegensatz zu den Viren sind sie eigenständige Lebewesen mit einem eigenen Stoffwechsel. Unglaublich viele Bakterien leben mit uns zusammen, ohne uns zu schaden. Allerdings gibt es jedoch auch einige Bakterienarten, die unsere Körperzellen, auf denen sie wachsen, schädigen und zerstören. Das geschieht direkt oder durch Giftstoffe, die sie absondern. Bakte rielle Infektionen lassen sich im Normalfall mit Antibiotika ganz gut behandeln. Das ganze Jahr über, besonders aber im Herbst und Winter, befinden sich Hunderte von Viren im Umlauf. Infizieren diese die Atemwege, heißen sie auch Atemwegsviren oder „respiratorische Viren“. Meist erkranken wir an mehreren Viren gleichzeitig oder die Übeltäter verändern sich von Jahr zu Jahr. Ein sich ständig veränderndes Ziel zu bekämpfen, ist außerordentlich schwierig! Mit Ausnahme von den klassischen Grippeviren. Und nun? Die grundlegende Strategie ist es also, sich möglichst vor Atemwegsinfektionen zu schützen – und versuchen, andere Menschen nicht anzustecken, falls Sie doch erkranken. Viren Viren verfügen nicht über einen eigenen Stoffwechsel – sie sind also unfähig sich allein zu vermehren. Deshalb dringen sie in unsere Körperzellen und holen sich von dort die benötigten Baustoffe und Energie. Viren zwingen zudem unseren Körper noch unendlich viele neue Viren herzustellen. Allerdings ist unser Immunsystem aber meist in der Lage, sich erfolgreich zu wehren. Und das muss auch so sein, denn: Antibiotika können ihnen nichts anhaben. WIE VERHINDERT MAN, DASS SICH ATEMWEGSINFEKTIONEN VERBREITEN? ○ Waschen Sie Ihre Hände häufig. Dazu benötigen Sie keine spezielle antibakterielle Seife oder Lösung. Wasser und eine normale Seife reichen völlig aus. ○ Halten Sie Ihre Hände vom Gesicht fern. ○ Trinken Sie nicht aus Tassen oder Flaschen, aus denen bereits andere getrunken haben. WENN SIE EINE ATEMWEGSINFEKTION HABEN, DENKEN SIE AUSSERDEM AN FOLGENDES: ○ Husten Sie lieber nicht in die Hand, sondern in Ihren Ärmel. Dann bleiben Ihre Hände sauber. Halten Sie außerdem beim Husten größtmöglichen Abstand zu anderen Personen und wenden Sie sich dabei von Ihrem Gegenüber ab. ○ Verwenden Sie stets ein Einmaltaschentuch, das Sie wirklich nur einmal benutzen und sofort entsorgen. Waschen Sie sich – wenn möglich – anschließend die Hände, um eine Virusübertragung auf andere Menschen zu vermeiden. ○ Vermeiden Sie es in dieser Zeit, Menschen die Hand zu geben, sie zu umarmen und zu küssen. ○ Antibiotika helfen nicht bei einer Atemwegsinfektion, da sie nur gegen bakterielle Infektionen und nicht gegen Viren wirken. Entsprechend helfen sie also nur dann, wenn sich zusätzlich zur Virusinfektion Bakterien in den Atemwegen ansiedeln. BLEIBEN SIE GESUND! KNAPSACKSPIEGEL 02.2020 | 21

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