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KnapsackSPIEGEL 02-03/2017

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Das Magazin für Mitarbeiter des Chemiepark Knapsack.

CHEMIEPARK KNAPSACK Hohe

CHEMIEPARK KNAPSACK Hohe Laufzeiten, hoher Einsatz STATKRAFTS GASKRAFTWERKE HABEN EINE GUTE ZEIT Die beiden Anlagen des norwegischen Unternehmens waren in den letzten Monaten fast im Dauerbetrieb eingesetzt – so auch die Mannschaft. W enn der Knapsacker Hügel von Wasserdampfschwaden eingehüllt ist, tragen die Anlagen des norwegischen Staatsunternehmens für Energieerzeugung diese Tage ihren Teil dazu bei. Abweichend vom Betriebsmodus der letzten Jahre mit sehr niedrigen Einsatzzeiten haben die Gasund Dampfturbinenkraftwerke Knapsack I und II seit August letzten Jahres eine kleine Renaissance erlebt. Relativ günstiges Gas im Vergleich zu Kohle machte dies möglich. Seit 2014 als Folge der stark gesunkenen Betriebsstunden und der schlechten wirtschaftlichen Aussichten für die beiden Anlagen hatte Statkraft stetig die Betriebs- und Instandhaltungskosten gesenkt und den Schichtumfang verkleinert. „Wir haben die Anlagen nur noch für einen Betrieb an Wochentagen vorgehalten“, erklärt Thomas Krumm, der Standortleiter in Knapsack. „Mitte letzten Jahres sind wir in der Ferienzeit dann in den Vollbetriebsmodus gewechselt. Das war nur dank des tollen Einsatzes der Kollegen möglich.“ Trotz der langen Stillstandszeiten der Gaskraftwerke haben seine Leute die beiden Gaskraftwerke aus dem Stand heraus fehlerlos betrieben. Die Technik spielte auch mit. Thomas Krumm ist stolz auf seine Betriebs- und Instandhaltungsmannschaft. „Eine vernünftige Wartungsstrategie, regelmäßige Überprüfungen der Kraftwerke in Nicht- oder Niedrig-Betriebszeiten und gut ausgebildete Mitarbeiter zahlen sich aus. Die Anlagen waren in sehr gutem Zustand.“ Ulrich Sandtner und René Fischer-Langhans haben den Kraftwerksbetrieb im Blick. KNAPSACK I Inbetriebnahme 2007 Nennleistung 800 MW Brennstoff Erdgas Brennstoffverbrauch 140.000m 3 /h Gasturbine 2 x 260 MW Dampfturbine 280 MW Brennkammertemperatur 1.250 o C Wirkungsgrad 58 % KNAPSACK II Inbetriebnahme 2013 Nennleistung 430 MW Brennstoff Erdgas Brennstoffverbrauch 70.000m 3 /h Gasturbine 307 MW Dampfturbine 130 MW Brennkammertemperatur 1.250 o C Wirkungsgrad 59 % Seit August laufen die beiden Gaskraftwerke beinahe im Dauermodus – und das soll bis zum Frühjahr anhalten. Im Sommer werden die Betriebsstunden voraussichtlich wieder sinken; zum Herbst hin aber wieder steigen. „Wir sind verhalten optimistisch, dass 2017 ähnlich gut wird wie 2016“, schlussfolgert Krumm. Auch wenn sich der Ausblick auf die nächsten Jahre für Gaskraftwerke verglichen mit der Situation noch vor einem Jahr verbessert hat, geht Statkraft davon aus, dass Knapsack I und II bis 2020 – wenn immer mehr Nuklearkraftwerke stillgelegt werden – im Schnitt Verluste durch den Betrieb einfahren werden. Nach 2020 soll es die derzeitigen, massiven Überkapazitäten im Strommarkt nicht mehr geben. Knappheitssignale könnten dann die Marktbedingungen für effiziente Gaskraftwerke zeitweise verbessern. 14 KnapsackSPIEGEL 02.|03.2017

CHEMIEPARK KNAPSACK RHEIN-ERFT AKADEMIE SAMSTAGS ZUM MEISTER IN 19 MONATEN. KOMPAKTER STUNDEN- PLAN – IDEAL FÜR BERUFSTÄTIGE Anfang April 2017 startet die Rhein-Erft Akademie mit einem neuen Zeitmodell für Industriemeister Fachrichtung Chemie. M arketingreferentin Jasmin Hausberg führte mit Georg Hemmersbach, Bereichsleiter Naturwissenschaften, und Christina Stille, Produktmanagerin Weiterbildung, ein Interview. Herr Hemmersbach, was genau bedeutet „IMC-kompakt“? Die Abkürzung „IMC“ steht für Industriemeister Fachrichtung Chemie. Und „kompakt“ bedeutet, dass die Lehrgangsinhalte kompakt nur an Samstagen vermittelt werden. Wir haben ein neues Zeitmodell entwickelt, das nun noch gezielter auf die Anforderungen unserer Kunden eingeht und die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Weiterbildung ermöglicht. Frau Stille, welche besonderen Vorteile genießen Ihre Kunden hierbei? Georg Hemmersbach, Bereichsleiter Naturwissenschaften Unsere Kunden gelangen zeitsparend an ihr Ziel, denn als Berufstätiger kann man seinem Unternehmen nicht lange fernbleiben. Wir bieten die Lösung: In kürzester Zeit qualifizieren sich die angehenden Industriemeister durch unser kompaktes Fortbildungskonzept, um sich neuen Aufgaben in ihrem Unternehmen zu widmen. Ihr Arbeitgeber kann schnellstmöglich auf das Expertenwissen bauen, zudem sparen unsere Meister in der berufsbegleitenden Form wertvolle Zeit. Qualität steht bei uns dabei an erster Stelle. Dabei setzen wir eine nahezu 100 % Unterrichtspräsenz voraus. Herr Hemmersbach, wie stelle ich mir das Zeitmodell vor? Was ist das Besondere? Neue? Die angehenden Chemiemeister starten ausgezeichnet weitergebildet in ihre berufliche Zukunft! Daher haben wir die Studieninhalte für sie so konzipiert, dass sie den größten Lernerfolg erzielen. Die jeweiligen Themen bündeln wir 19 Monate an 64 Samstagen, jeweils von 8 bis 16 Uhr (Feiertage und Ferienzeiten davon ausgenommen). Dadurch können diese optimal vertieft und individuelle Fragen zu den Inhalten ausgiebig besprochen werden. Gerade dieses Konzept bietet unseren praxiserfahrenen Dozenten die Möglichkeit, Lerninhalte ausführlich mit realen Beispielen zu verdeutlichen. Schnell lernen die Fachkräfte dadurch, worauf es ankommt! Frau Stille, wie hoch sind die Erfolgsaussichten, in dieser Zeit den Meisterbrief zu erlangen? Beste Erfolgsaussichten – denn der Erfolg Christina Stille, Produktmanagerin Weiterbildung gibt uns recht! Unser oberstes Ziel ist nach wie vor, dass unsere Kunden einen erfolgreichen Abschluss erlangen. Deshalb werden die zukünftigen Meister in unseren Weiterbildungen optimal auf ihre Prüfung vorbereitet. Unsere Dozenten sind prüfungserfahren und auch als Prüfer tätig. Sie wissen also, worauf es ankommt, und befassen sich individuell mit ihren Stärken und Schwächen. Die Aufstiegsfortbildung organisieren wir zeitlich so, dass die Prüfung direkt daran anschließt. Zusätzlich bieten wir Vorkurse und individuelle Coachings an. Und unser Konzept funktioniert: Wir haben überdurchschnittlich hohe Bestehensquoten. Weitere Informationen: www.rhein-erft-akademie.de Christina Stille, Tel.: 02233 / 486919 Georg Hemmersbach, Tel.: 02233 / 486360 KnapsackSPIEGEL 02.|03.2017 15

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