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KnapsackSPIEGEL 03-04/2019

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Das Magazin für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

DIE ZUKUNFT FEST IM

DIE ZUKUNFT FEST IM BLICK IdA-Projekt: eine gelungene Allianz gegen den Fachkräftemangel S ieben Männer, sieben qualifizierte Fachkräfte, sieben Erfolgsgeschichten: Das ist die Bilanz nach Abschluss des Projekts IdA (Integration durch Arbeit). In 16 Monaten absolvierten die anerkannten Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak eine Ausbildung zur „Produktionsfachkraft Chemie“ an der Rhein-Erft Akademie und in fünf Betrieben in der Region. Unter Vertrag waren die jungen Männer bei der START NRW GmbH. Die Agentur für Arbeit begleitete das Projekt und finanziertes es über den Fördertopf Weiterbildung für Geringqualifizierte, geflüchtete Menschen und Beschäftigte in klein- und mittelständischen Unternehmen. Mit dem IHK-Abschluss im Januar des Jahres konnten die Männer einen Grundstein für ein Leben in Deutschland legen. Gleichzeitig dient das Projekt der wirtschaftlichen Zukunft in unserem Land, indem die Initiatoren eine weitere Antwort auf den zunehmenden Fachkräftemangel finden. Mit dem Projekt verschaffen sie den Geflüchteten Zugang zum Arbeitsmarkt und gewinnen gut ausgebildete Fachkräfte. „Eine klassische Win-Win-Situation“, freut sich Dr. Kerstin Vorberg, Geschäftsführerin der Rhein-Erft Akademie, über den doppelten Erfolg. „Der Fachkräftemangel wird uns noch weiter beschäftigen. Mit dem IdA-Projekt konnten wir als Bildungsakademie einmal mehr unter Beweis stellen, dass wir bereit für diese Herausforderung sind und über die Mittel und das Know-How verfügen, die einen kompetenten Partner für Arbeitnehmer und Unternehmen auszeichnen.“ FORTSETZUNG ERWÜNSCHT An der Rhein-Erft Akademie wurden alle Inhalte des Berufsbildes „Produktionsfachkraft Chemie“ laut Berufsbildungsgesetz vermittelt, aber auch kulturelle Annäherung an Deutschland stand auf dem Stundenplan. Vier der Absolventen übernahm jetzt das Unternehmen Orion Engineered Carbons, in dem sie auch die Umschulung machten, zwei weitere haben einen unbefristeten Vertrag bei START NRW GmbH, einer ist umgezogen und strebt ein Studium an. Ein Projekt, das sich sehen lassen kann. Da ist eine Fortsetzung natürlich erwünscht. Und so startet im April 2019 erneut ein Kurs „Umschulung zur Produktionsfachkraft Chemie“ an der Rhein-Erft Akademie. Zielgruppe bilden diesmal Arbeitslose bzw. Arbeitssuchende, außerdem Geringqualifizierte und ältere Arbeitnehmer. Mit im Boot sind wieder START NRW Brühl, Orion Engineered Carbons und die Arbeitsagentur für Arbeit, die diese Initiative mit dem Programm WeGebAU (Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer in Unternehmen) fördert. 12 | KNAPSACKSPIEGEL 04.2019

STILLE ÖRTCHEN IM WASCHHAUS KNAPSACK MODERNISIERT Illustration: lvnl –Fotolia.com W er den ganzen Tag hart arbeitet, sollte sich auch auf dem „stillen Örtchen“ wohlfühlen. Genau das war aber im Waschhaus im Werksteil Knapsack in der Vergangenheit nicht mehr gegeben. Die Sanitäranlagen, vor 50 bis 60 Jahren errichtet, waren deutlich in die Jahre gekommen, die Leitungen waren verkalkt und es roch mitunter unangenehm. „Die Leute haben sich häufiger beschwert“, weiß Peter Sept. Der Badewärter hält das dreistöckige Waschhaus sauber, verwaltet mehr als 300 Spinde pro Etage und ist Ansprechpartner für die vielen Mitarbeiter, die es tagtäglich nutzen. Er hat sich auch dafür eingesetzt, dass die Modernisierung der Toiletten im Waschhaus angepackt wird. Und Ende 2018 war es dann so weit, die Anlagen wurden in zwei Bauabschnitten saniert, zunächst auf der zweiten, dann auf der ersten Etage. Vorerst umfasst die Modernisierung nur diese beiden Stockwerke, da sie regelmäßig von den Mitarbeitern im Chemiepark Knapsack genutzt werden. Die dritte Etage wird ausschließlich bei Stillständen für externe Arbeiter geöffnet. Mitte Februar war die Sanierung planmäßig abgeschlossen, die insgesamt rund 50.000 Euro gekostet hat. Dafür sind die Toiletten jetzt neu, modern und hell, keine Spur mehr vom vorherigen 60er-Jahre-„Charme“. Große, weiße Fliesen bedecken die Wände, es gibt moderne Spülungen, die Kabinen sind ausreichend groß. „Wir haben außerdem die komplette Verrohrung ausgetauscht“, erklärt Bruno Küpper vom Facility Management der Infra- Serv Knapsack. POSITIVES FAZIT Ein großes Lob zollt Küpper allen Mitarbeitern, denn diese hätten die Sanierung während des laufenden Betriebs mit Verständnis mitgetragen. Auch die Abstimmung mit den anderen Standortbetrieben habe sehr gut funktioniert. Peter Sept ist ebenfalls zufrieden, dass er die Modernisierung der Toiletten ein Jahr vor seinem Ruhestand noch mitbekommen hat. Seit 40 Jahren ist Sept im Dienst, die meiste Zeit davon als Badewärter im Waschhaus Knapsack. Das Facility Management der InfraServ Knapsack wird den Sanierungsbedarf der Sanitäranlagen im Chemiepark prüfen und weiterhin sukzessive und nach Bedarf abarbeiten. Peter Sept hat sich dafür eingesetzt, dass die Modernisierung der Toiletten im Waschhaus angepackt wird. KNAPSACKSPIEGEL 04.2019 | 13

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