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KnapsackSPIEGEL 03-04/2020

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Das Magazin für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

Die Standortleiter Dr.

Die Standortleiter Dr. Harald Bernard (BASF), Dr. Frank Zurmühlen (Bayer) und Dr. Wolfgang Schick (CABB) beschreiben ihre Eindrücke. WIE GEHEN IHRE MITARBEITER MIT DEN VERÄNDERTEN VERHALTENSFORMEN UM? Unsere Mitarbeiter arbeiten engagiert und vorbildlich in dieser schwierigen Situation mit. Jeder tut sein Mögliches, um seine eigene Gesundheit und die der Kollegen zu schützen und gleichzeitig den Betrieb am Laufen zu halten. WAS WIRD UNS, NACH HEUTIGER SICHT, AUS DER CORONA-KRISE BLEIBEN? Wir werden uns sicher auch in einigen Bereichen weiterentwickeln. Das mobile Arbeiten und das Durchführen von Meetings in virtueller Form sind nur zwei Beispiele. Und die Erkenntnis, dass auch in einer modernen Welt nicht alles vorhersehbar und planbar ist. Aber auch das Bewusstsein, dass wir solchen Krisen nur durch konsequente Bündelung der Kräfte und ein gemeinschaftliches Vorgehen erfolgreich begegnen können. WAS MACHT DIE CORONA-KRISE MIT IHNEN PERSÖNLICH? Mir fehlt die Begegnung mit meinen Freunden. Auf der anderen Seite rückt die Familie näher zusammen und man besinnt sich mehr auf das Wesentliche. Dr. Frank Zurmühlen HABEN SIE PROZESSABLÄUFE ÄNDERN MÜSSEN UND WAS WAREN DIE WICHTIGSTEN MASSNAHMEN? Wir haben die Möglichkeiten, die uns die Digitalisierung bietet, schnell und intensiv genutzt. Besprechungen finden schon seit Wochen nur virtuell und natürlich auch via Home-Office statt. Wichtig war uns die physische Trennung der Schichten, ein Aufbau von Back-up-Schichten, das Aussetzen von Fahrgemeinschaften und die strikte Einhaltung der Abstandsregeln sowie die Beschaffung von Schutzmasken. GIBT ES VORTEILE FÜR IHR UNTERNEHMEN DURCH DEN STANDORT KNAPSACK? Durch die schnelle und professionelle Vorgehensweise von YNCORIS und Dank der gemeinschaftlichen Zusammenarbeit mit den Standortfirmen konnte in Knapsack ein resilientes Schutzsystem aufgebaut werden, das sich in der Praxis sehr gut bewährt. WELCHE ERFAHRUNGEN ZIEHEN WIR AUS DER KRISE? Wir lernen, dass eine durchgängige Globalisierung mit eng getakteten just-in-time Lieferketten nicht so krisenfest ist. Ich sehe darin durchaus eine Chance für unsere heimische Produktion. WIE STELLT SICH DIE WIRT- SCHAFTLICHE LAGE IHRES UNTERNEHMENS HIER IN KNAPSACK DAR? Die wirtschaftliche Lage der CABB am Standort Knapsack ist gut. Wir erfreuen uns einer guten Nachfrage von Monochloressigsäure. WIE SIEHT DIE ZUSAMMEN- ARBEIT MIT DEN UNTER- NEHMEN AM STANDORT KNAPSACK AUS? Im Chemiepark Knapsack tauschen wir uns regelmäßig in Skype- Konferenzen aus, an denen auch die werksärztliche Abteilung der YNCORIS teilnimmt. Hier werden wichtige Informationen ausgetauscht, z. B. wie man an Schutzmasken kommt. Dr. Wolfgang Schick WORIN SEHEN SIE DIE CHANCE IN DER KRISE? Es gibt jetzt wesentlich mehr Telefon- und Skype-Konferenzen. Wir gewöhnen uns also immer mehr daran, mit diesen modernen Kommunikationswegen umzugehen. Daraus ergeben sich auch Chancen, dies nach der Krise intensiver zu nutzen und dadurch effizienter zu arbeiten. Dazu zähle ich auch die Home-Office-Optionen. Dr. Harald Bernard 16 | KNAPSACKSPIEGEL 04.2020

SCHUTZSCHEIBEN TRÖPFCHENINFEKTION „Standardmodelle mit einer Größe von 2 x 1 Metern liefern wir innerhalb von einem Tag aus“ aus der Kunststoffwerkstatt im Chemiepark Knapsack N ormalerweise stellen sie Wannen, Behälter und Rohrleitungen her. Seit kurzem trägt die Kunststoffwerkstatt der YNCORIS im Chemiepark Knapsack jedoch zusätzlich dazu bei, vor der Ausbreitung des Coronavirus zu schützen – mit Trennwänden aus Plexiglas. Die Kollegen haben in den letzten Wochen nicht nur den Pförtner und die Kantine mit solchen Schutzwänden ausgestattet, sondern auch die Messwarten von einigen Chemieparkpartnern, wie Vinnolit, LyondellBasell, Bayer, Ineos Styrolution, EEW Energy und BASF. Sogar in den Empfangsbereichen von Arztpra­ xen in Brühl, Frechen, Bergheim und Hennef sind die Wände zu finden. „Standardmodelle mit einer Größe von 2 x 1 Metern liefern wir innerhalb von einem Tag aus“, sagt Diethard Möller, der Leiter der Kunststoffwerkstatt. Aber auch aufwändigere Modelle mit Biegungen, Edelstahlrahmen und Ausschnitten sowie Sondergrößen bis zu 2 x 1,5 Metern sind möglich und spätestens nach drei Tagen beim Kunden. Gestern kam die Anfrage nach einem Gesichtsschutz aus Plexiglas. „So etwas haben wir noch nie gemacht“, so Möller. „Aber sollten sie dringend benötigt werden, ließe sich sicher eine Lösung finden. Schließlich können wir nicht nur Kunststoffe verarbeiten, sondern in unserer angeschlossenen Sattlerei auch Stoffe und Leder verarbeiten.“ Benötigen Sie auch eine Schutzwand? : Dann schreiben Sie an Diethard. Moeller@yncoris.com oder rufen Sie an unter 02233-486206. KNAPSACKSPIEGEL 04.2020 | 17

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