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KnapsackSPIEGEL 04-05/2017

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CHEMIEPARK KNAPSACK Eine

CHEMIEPARK KNAPSACK Eine unvergessliche Veranstaltung HIER WAR DAS PUBLIKUM DER STAR! Jubilar- und Pensionärsfeier der InfraServ Knapsack in außergewöhnlichem Ambiente. U nter einer riesigen Lichtkuppel im Phantasialand Brühl breitete sich am 9. März 2017 vor rund 25 Jubilaren und Pensionären der InfraServ Knapsack sowie deren Begleiterinnen und Begleitern die unterirdische Stadt Wuze Town aus – eine außergewöhnliche Kulisse für eine ganz besondere Veranstaltung. Denn die ISK lädt traditionell einmal jährlich zu einer großen Feier, um „Danke“ zu sagen. Die Teilnehmer bewunderten das Ambiente, begrüßten langjährige Weggefährten und freuten sich auf eine – wie sich im Laufe des Abends bestätigen sollte – unvergessliche Veranstaltung. Nach der Begrüßung durch die Geschäftsleitung folgte zunächst die Ehrung der Jubilare. Dabei spielte nicht nur ihr Berufsweg in den 25 beziehungsweise 40 Jahren der Unternehmenszugehörigkeit eine Rolle, sondern vor allem auch Persönliches. Geehrt wurden auch ehemalige Mitarbeiter, die im vergangenen Jahr den wohlverdienten Weg in die Pensionierung eingeschlagen hatten. „Ob Jubilar oder Neu-Pensionär, jeder der heute anwesenden ehemaligen Mitarbeiter hat einen wichtigen Beitrag zum heutigen Erfolg des Unternehmens geleistet – unsere Wertschätzung geht weit über das Ende des Beschäftigungsverhältnisses hinaus“, betonten Ralf Müller und Dr. Clemens Mittelviefhaus unisono. Die Teilnehmer genossen ein Viergangmenü, das eingebettet war in ein Showprogramm der Spitzenklasse mit Gesang, Akrobatik und Comedy. Für den Austausch mit den ehemaligen Kollegen war dennoch mehr als genug Zeit: Es wurde auffallend viel gelacht, die Stimmung war ausgelassen. Was blieb, da waren sich die Teilnehmer einig, war das gute Gefühl, sowohl im Arbeitsleben als auch danach Respekt und Wertschätzung erfahren zu haben. Für InfraServ Knapsack jedenfalls standen die Stars des Abends einmal mehr nicht auf der Phantasialand-Bühne, sondern saßen im Publikum. Gruppenfoto der Jubilare und Pensionäre am 9. März 2017 14 KnapsackSPIEGEL 04.|05.2017

CHEMIEPARK KNAPSACK Dr. Edith Beckmann ist die erste Frau als Betriebsleiterin bei Bayer in Knapsack WERTSCHÄTZUNG UND WOHLFÜHLEFFEKT Als Hobby-Marathonläuferin beweist sie einen langen Atem. Als 2. Geige im Orchester Sinn für harmonisches Zusammenspiel. Und in leitenden Funktionen bei Saltigo und CropScience in Dormagen konnte sie bereits umfangreiche berufliche Erfahrungen sammeln. Gute Voraussetzungen für ihre neue Aufgabe: Zum 1. Januar 2017 hat Dr. Edith Beckmann die Funktion als 2. Betriebsleiterin für den PSM-1-Betrieb bei CropScience in Knapsack übernommen. E ine Premiere für CropScience in Knapsack: Erstmals übernimmt damit eine Frau diese Führungsposition am Standort. „Ich bin hier von allen Kolleginnen und Kollegen mit großer Wertschätzung und Freundlichkeit aufgenommen worden. Von Anfang an habe ich mich voll akzeptiert gefühlt“, sagt die 40-Jährige. Naturwissenschaftlerin aus Leidenschaft Alles andere wäre auch nicht angebracht: Edith Beckmann ist Naturwissenschaftlerin aus Leidenschaft. In der Schule wählte sie den Chemie-Leistungskurs und schloss ihn mit Höchstpunktzahl ab. Aus dieser Passion heraus studierte sie Chemie in Münster. „Ich wollte nicht nur einen Schreibtischjob, sondern auch eine Tätigkeit mit großem praktischem Anteil. Ein Chemiestudium ermöglicht diese Kombination aus Theorie und Praxis“, sagt Beckmann. Das erlebt sie nun auch in ihrem neuen Job. Morgens um 7 Uhr stehen die ersten Betriebsrundgänge an. Die Mitarbeiter begrüßen und nachfragen, wie es vor Ort läuft. „Solche persönlichen Gespräche sind wichtig, um den unmittelbaren Kontakt aufrechtzuerhalten. Die Kollegen freuen sich über den direkten Dialog“, erzählt sie. Klar: „Als Neuling in dieser Anlage muss ich noch viel nachfragen. Aber mein Welpenstatus wird akzeptiert und alle Fragen werden geduldig und ausführlich beantwortet“, lächelt sie. Hervorragende Einarbeitungszeit dank Axel Kahlfeldt Eine große Hilfe ist Axel Kahlfeldt, der seit Jahren diese Funktion in der Anlage ausübt. Er geht zum 1. Juni dieses Jahres in den Ruhestand. Das bedeutet: Ganze vier Monate steht er mit Rat und Tat zur Seite – eine hervorragende Übergabe, wie Beckmann findet. Zudem teilen sich die beiden ein Büro. „Dies ermöglicht einen schnellen und unkomplizierten Austausch“, weiß die Chemikerin. Denn zu lernen gibt es viel: Wie genau werden die vier Produkte der Anlage gesteuert? Wie sieht der Produktumschluss in der Praxis aus? Und vor allem: Wie funktionieren die logistischen Abläufe? „Herr Kahlfeldt verfügt über großes Hintergrundwissen, das er mir nach und nach vermittelt. Zudem hat er die wichtigsten Parameter zum Verfahren und Herausforderungen in einem Ordner notiert – ein unermesslicher Erfahrungsschatz, von dem ich profitiere“, sagt Beckmann. „Darüber hinaus notiere ich viele Fragen, Lösungen sowie Tricks und Kniffe in einem roten Büchlein, das ich stets bei mir habe. Es ist bereits gut gefüllt“, sagt sie. „Krählen“ und „Schnüggel“ Auch an so manche Knapsacker Eigenheiten muss sie sich gewöhnen und findet in Kahlfeldt den passenden „Lehrmeister“: „Denn wenn etwas in der Nutsche gerührt wird, heißt das hier ,krählen‘. Und eine Einziehlanze, mit der aus Fässern Flüssigkeiten einoder ausgelassen werden, nennt man Dr. Edith Beckmann hier ,Schnüggel‘“, beweist sie bereits Fortschritte in lokalen Gepflogenheiten. Der Reiz an der neuen Funktion? „Neben dem großen praktischen Anteil der Tätigkeiten sehe ich die Ergebnisse der Arbeit, wenn das Produkt abschließend abgefüllt wird. Zudem komme ich mit vielen Menschen zusammen, die für das gemeinsame Ziel unterschiedliche Aufgaben erfüllen. Das finde ich sehr bereichernd“, sagt sie. Und: Dass gesundheitsorientierte Ausrichtung ebenfalls eine große Rolle spielt, freut sie als Freizeitsportlerin ganz besonders: „Für die Mixed-Staffel des Laufes ,Rund um das Bayer-Kreuz‘ bin ich gewissermaßen dienstverpflichtet worden“, sagt sie schmunzelnd. Schaden wird das sicher nicht: Denn mit einer Bestzeit von 3:53 Stunden über die Marathon-Distanz von 42,195 Kilometern hängt sie so manchen männlichen Kollegen ab. KnapsackSPIEGEL 04.|05.2017 15

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