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KnapsackSPIEGEL 04-05/2017

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CHEMIEPARK KNAPSACK Mit

CHEMIEPARK KNAPSACK Mit viel Engagement und einer Fülle von Einfällen zeigen die Mitarbeiter von Clariant, wie betriebliches Vorschlagswesen geht IDEEN WILLKOMMEN! Manchmal sind Lösungen so einfach wie genial. Nur – drauf kommen muss man halt … Die Mitarbeiter bei Clariant Plastics & Coatings GmbH (Deutschland) am Standort Knapsack wissen offensichtlich, wie’s geht. Manfred Kreitner, Sicherheitsingenieur und Koordinator des betrieblichen Vorschlagswesens, freut sich über 689 eingegangene Ideen im vergangenen Jahr. A m 8. Februar 2017 begrüßt er die Kollegen zur Preisverleihung der 2. Halbjahresverlosung unter den Ideengebern. „Das ist ein wirklich schöner Termin“, eröffnet er die Veranstaltung, „einer, bei dem es viel Positives zu berichten gibt.“ Was genau, erklärt er dann: „Im Schnitt gab es bei uns 2016 pro Mitarbeiter 3,65 Verbesserungsvorschläge. Eine hervorragende Quote, die exorbitant höher liegt als an den übrigen Standorten. Dazu kommt, dass sie seit 2011 nie unter zwei Vorschläge pro Mitarbeiter gesunken ist!“ In diesem Jahr steuerten die Kollegen aus der Abteilung Maintenance die meisten Vorschläge bei. So gehen beide Auszeichnungen – die zum „Denker des Jahres“ sowie auch der „Sicherheitsdenker“ – dorthin. Kreitners Dank richtet sich nicht nur an die Ideengeber, die mit ihren Beiträgen Arbeit sicherer machen, Prozesse vereinfachen und Kosten einsparen, sondern auch an die Gutachter. Alle Vorschläge gehen über deren Schreibtische. In die Prüfung wird viel Zeit investiert. Doch das Ergebnis rechtfertigt den hohen Einsatz: sechsstellige rechenbare Einsparungen fürs Unternehmen in 2016. Die Anerkennungsquote liegt bei 82,3 % und all den emsigen Denkern winkt eine Prämie. Ein wahres „Dreamteam“ in Sachen Verbesserungsvorschläge bilden Peter V. l. n. r.: Dr. Alexander Rang, Dr. Thomas Hüfken, Nikolaos Vassalos, Dr. Thomas Westerfeld, Klaus Schmidt, Volker Stany-Schöfsky, Reiner Wirsbitzki, Peter Daub, Kurt Pütz, Manfred Kreitner, Gerd-Günther Gronenwald und Dr. Gerhard Obernosterer. Daub, Franz-Werner Erkens und Kurt Pütz, die es zusammen auf 240 (!) Vorschläge in 2016 bringen. Verdientermaßen war ihnen das Glück bei der Verlosung hold. Auch Gerd-Günther Gronenwald und Volker Stany-Schöfsky sowie Azubi Nikolaos Vassalos dürfen sich über Gewinne freuen. Eindeutiger Glückspilz ist Kurt Pütz: Ihm gehört auch der Preis aus der Sonderverlosung. Die Gewinne überreicht Standortleiter Dr. Gerhard Obernosterer. Sein Dank gilt allen Beteiligten: „Die Ideengeber sind der Kern der Sache, aber nur durch das fantastisch funktionierende Verbesserungsvorschlagswesen mit dem federführenden Manfred Kreitner und vielen anderen Mitwirkenden sind solche Ergebnisse möglich.“ Anerkennend bemerkt er, dass die vielen Vorschläge weder nur „ein kurzes Strohfeuer“ noch nur „bloße Masse“ sind. Nein, bei der Clariant wird der etwas sperrige Begriff „Verbesserungsvorschlagswesen“ mit Leben gefüllt und zur Unternehmenskultur erhoben. Innovation im Unternehmen bedeutet eben auch Innovation in den Köpfen. Die Skulptur des „Sicherheitsdenkers“ zeigt drei Arbeiter. Sie stehen für Hinsehen, Hinhören und Sprechen, im Gegensatz zu den berühmten drei Affen, „nichts sehen, nichts hören, nichts sagen“. Auf die Frage, wie ihm Ideen kommen, bringt es Nikolaos Vassalos auf den Punkt: „Aufmerksam durch den Betrieb gehen und auch mal weiterdenken.“ So gelingt’s. 16 KnapsackSPIEGEL 04.|05.2017

CHEMIEPARK KNAPSACK Gute Resonanz & Kaiserwetter AUF DIE INNEREN WERTE KOMMT ES AN! Praxisnahe Simulation alltäglicher Prozesse im Schulungscontainer von Hoyer M acht der Container aus der Ferne zunächst noch einen eher unscheinbaren Eindruck, offenbart er bei näherer Betrachtung zahlreiche Besonderheiten – kein Wunder, handelt es sich doch um einen Schulungscontainer von Hoyer, der die praxisnahe Simulation alltäglicher Prozesse wie beispielsweise Beladung, Entladung und Reinigung ermöglichen soll. Dass er an diesem sonnigen Mittwochmorgen auf dem Hof der Werkfeuerwehr Knapsack steht, ist in erster Linie Joachim Baumann von InfraServ Knapsack zu verdanken: „Ich bin bei einem Treffen des Gefahrgutkreises Köln auf den Schulungscontainer aufmerksam geworden und habe mir schon damals gedacht, dass wir das irgendwann auch mal für die Unternehmen hier am Standort anbieten könnten.“ Eine gute Idee, wie sich herausstellen sollte, die insgesamt acht jeweils einstündigen Kurse am 22. und 23. März 2017 jedenfalls waren voll belegt. Die Teilnehmer staunten nicht schlecht über den 7,15 Meter langen sogenannten Swapbodytank, der über zwei voll funktionsfähige Kammern mit einem Betriebsdruck von 1,6 bar sowie über eine dritte Kammer verfügt, die über eine Treppe und Flügeltür zugänglich ist. Die Schulungsmöglichkeiten sind enorm vielfältig, so kann beispielsweise durch die Sicherheitsscheiben die Funktionsweise eines Reinigungskopfes sowie einer Überlaufsicherung demonstriert werden. Diverse Anbauten ermöglichen zudem die Darstellung des Handlings verschiedener Anschlüsse und Schläuche, Schnittmodelle zeigen den Aufbau wichtiger Armaturen und auf Schulungscontainer & Teilnehmer der Schulungen am 22. März 2017 einem Prüfstand kann die Funktion der Sicherheitsventile verdeutlicht werden. Für die Luftversorgung wurde ein Kompressor mit zusätzlichen Luftbehältern unter das Chassis gebaut, spezielle Schränke beinhalten Materialien für Unterrichtszwecke sowie Geräte für die Simulation. Auf der rechten Seite wurde ein Teil der Isolierung entfernt, um zu veranschaulichen, was darunterliegt. Dazu gehören beispielsweise Dampfrohre, Vakuumringe, Ablaufrohre des Mannlochkastens sowie Tafeln mit verschiedenen Elektroheizungen. Auf der linken Seite befindet sich außerdem ein Glykol-Heizsystem. Die Veranstaltung war für die Teilnehmer entsprechend kurzweilig wie auch informativ, und auch Joachim Baumann zieht ein ausgesprochen positives Fazit: „Die Resonanz war super, die Experten von Hoyer haben das sehr gut begleitet und erklärt und wir hatten an beiden Tagen Kaiserwetter – was will man mehr?“ KnapsackSPIEGEL 04.|05.2017 17

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