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KnapsackSPIEGEL 04-05/2017

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Informationen für Nachbarn und Besucher des Chemieparks Knapsack

CHEMIEPARK KNAPSACK CABB

CHEMIEPARK KNAPSACK CABB „DEUTLICH ÜBER DEN ERWARTUNGEN“ Betriebsversammlung der CABB am 23. März 2017 im Blauen Salon. D as Kulturteam Knapsack der CABB GmbH, bestehend aus Mitarbeitern aus allen Bereichen, läutete die Betriebsversammlung in Knapsack mit einem klaren Appell an die Kolleginnen und Kollegen ein: „Nur gemeinsam können wir Handlungsansätze schaffen und Lösungen für Herausforderungen finden, die Sie tagtäglich beschäftigen. Ergreifen Sie diese Chance, bringen Sie sich ein und sagen Sie uns Ihre Meinung!“ Der Aufruf bezog sich auf die Beteiligung an einem europaweiten Projekt der CABB zur Herausbildung der Unternehmenskultur, in dessen Rahmen unter anderem bereits sechs Unternehmenswerte definiert worden waren. Diese sollen nun in einer Broschüre zu Leitlinien zusammengefasst werden – doch dazu später mehr. Jürgen Paschke, Vorsitzender des Betriebsrats bei CABB, berichtete anschließend über aktuelle Themen in Knapsack wie beispielsweise die Modernisierung des An- und Abmeldesystems in der Messwarte: „Um den dortigen Publikumsverkehr zu reduzieren, wird demnächst das bestehende System durch ein elektronisches Verfahren ersetzt – Mitarbeiter, externe Handwerker und Besucher werden sich künftig mit ihrem Werksausweis an einem Lesegerät an- bzw. abmelden.“ Als weitere „technische“ Neuerung ist ein einheitliches Dokumentationssystem im Bereich HSEQ bereits zum Einsatz gekommen – „das erste aktive Modul Mitarbeiterunterweisung in unserem neuen Tool SAM ersetzt die bisherigen UWEB-Schulungen, weitere Module Gefährdungsbeurteilung / Risikobeurteilung sowie Unfall- und Vorfallmanagement werden zu einem späteren Zeitpunkt aktiviert“, so Paschke. Im Hinblick auf das Thema Betriebliche Altersvorsorge fasste Paschke den Standpunkt beziehungsweise die Forde- rungen des Knapsacker Betriebsrates in drei wesentlichen Punkten zusammen: „Keine Verluste für Penka-1-Mitglieder, bestehende Anwartschaften bleiben erhalten und last but not least fordern wir eine bessere Altersversorgung für jüngere Mitarbeiter, die Mitglieder in der Penka 2 sind!“ Die jüngst entstandene Diskussion um eine mögliche Installation von Kameras in den Knapsacker Betrieben bezeichnete Paschke als „ersten Schritt in Richtung Personalabbau“ und er versprach seinen Kolleginnen und Kollegen: „Wir werden selbstverständlich datenschutzrechtliche Informationen einholen und zudem sehr genau hinterfragen, welche Kameras zu welchem Zweck wo installiert werden sollen – an diesem Prozess werden wir euch maßgeblich beteiligen.“ Schließlich berichtete Paschke über das wichtige Thema der Verwendung von Demografie-Restmitteln zur betrieblichen Gesundheitsförderung. Hier konnten sich Betriebsrat und Werk- bzw. Personalleitung über die Art der Verwendung sowie den Ablauf einigen. Anschließend berichtete Markus Gaedertz, Mitgründer und Geschäftsführer von EgrösserV Coaching.Training.Innovation., der das Kulturprojekt von CABB von Beginn an begleitet und vorangetrieben hat, über die vielfältigen mittlerweile hierdurch angestoßenen Maßnahmen. So wird es unter anderem einen „Knigge“ zur E-Mailund Meeting-Kultur geben und namentliche Fehlerlisten werden eliminiert – um nur einige wenige der zahlreich vorgetragenen Beispiele zu nennen. „Hier läuft bereits eine ganze Menge“, erläuterte Gaedertz, der allerdings betonte, dass „diese teils sehr umfangreichen Maßnahmen eine gewisse Zeit brauchen, bis sie umgesetzt und die damit einhergehenden kulturellen Veränderungen individuell spürbar sind“. Als eine weitere Maßnahme zur Unterstützung der Ausbildung einer modernen Kultur der Zusammenarbeit innerhalb der Einige der Teilnehmer der Betriebsversammlung CABB bezeichnete Dr. Wolfgang Schick, Werkleiter Knapsack und COO BU Acetyls, den sogenannten Code of Conduct („Verhaltenskodex“). Dieser ist bereits von Management und Aufsichtsrat verabschiedet worden und soll sukzessive an allen Standorten eingeführt werden. Er orientiert sich an den definierten Unternehmenswerten und hat weltweit für alle Mitarbeiter von CABB Gültigkeit. „Es handelt sich dabei um einen verbindlichen Leitfaden, der gewissermaßen als ein Maßstab zur Beurteilung unseres Handelns – und zwar unabhängig von Standort oder Position – gelten soll“, so Schick. Jeder Mitarbeiter wird eine Kopie des Code of Conduct erhalten und sei aufgefordert, sich mit diesem vertraut zu machen. Schick fuhr fort mit einer ausgesprochen erfreulichen Nachricht: „Wir verzeichnen bislang keinen einzigen Unfall in 2017. Mein Dank hierfür gilt Ihnen allen – weiter so!“ Auf einem nicht ganz so perfekten, aber immerhin sehr ordentlichen Niveau mit positiver Tendenz seien die bisherigen Produktionsmengen in Knapsack in diesem Jahr: „Der Januar war aufgrund eines Versorgungsengpasses eher schleppend, der Februar hingegen gut und der März hervorragend“, fasste Schick zusammen. 2017 verlaufe grundsätzlich bisher in etwa auf Vorjahresniveau, und damit „deutlich über den Erwartungen“. 18 KnapsackSPIEGEL 04.|05.2017

CHEMIEPARK KNAPSACK Rhein-Erft Akademie „CHEMIE IST JETZT SCHON MEIN LIEBLINGSFACH“ Die Rhein-Erft Akademie in Hürth veranstaltete Ende Januar 2017 an fünf Terminen mit 101 Kindern zum 13. Mal die MINT-Kinderakademie, ein Projekttag im chemischen Labor mit wissenschaftlichen Mitmach-Experimenten für Acht- bis Zehnjährige. Im Rahmen dieses Projektes sollen Schüler der 3. und 4. Klasse aus der Rhein-Erft-Region die spannenden Seiten der Naturwissenschaften erleben und selbst zu Forschern werden. S o wird das nachhaltige Interesse von Schülern an Naturwissenschaften gefördert und die Kinder erleben, dass es Spaß macht, wissenschaftliche Phänomene zu untersuchen. Die authentische Umgebung vermittelt den Kindern Einblicke in chemische und technische Berufe. Die im Projekt gesammelten Erfolgserlebnisse sollen motivieren, Berührungsängste und Vorurteile gegenüber der Chemie abzubauen. In den chemischen Ausbildungslaboren der Rhein-Erft Akademie extrahieren die Kinder beispielsweise eine Indikator-Lösung aus Rotkohlblättern. Daraufhin untersuchen sie, wie sich die Farbe des Indikators verändert, wenn er zu sauren oder seifigen Lösungen gegeben wird. In einer weiteren Experimentstation finden die Schüler heraus, mit welchen Flüssigkeiten aus Carbonat CO 2 freigesetzt werden kann, diesen Effekt nutzen sie zum „Feuerlöschen“. In einem letzten Expe- Kinder erleben, wie viel Spaß es macht, wissenschaftliche Phänomene zu untersuchen. Die MINT-Kinderakademie ist ein Projekttag im chemischen Labor mit wissenschaftlichen Mitmach-Experimenten für Acht- bis Zehnjährige riment reinigen sie mit Konfetti, Sand und Tinte verschmutztes Wasser und lernen die Funktion von Aktivkohle kennen. Die kleinen Forscher dokumentieren während der Experimentstationen ihre Ergebnisse und diskutieren diese anschließend. Gesponsert werden die diesjährigen Kinderakademien von Unternehmen aus dem Chemiepark Knapsack oder Organisationen aus der Region. Dieses Jahr geht ein herzlicher Dank an die Sponsoren Dr. Wolfgang Schick von der CABB GmbH, Bernd Nowack von Bayer, Vinnolit GmbH & Co.KG, HyCologne Wasserstoff Region Rheinland e. V., den Rotary Club Bergheim/Erft und den Arbeitgeberverband Chemie Rheinland e. V. www.rhein-erft-akademie.de KnapsackSPIEGEL 04.|05.2017 19

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