Aufrufe
vor 3 Jahren

KnapsackSPIEGEL 04-05/2017

  • Text
  • Chemcologne
  • Borkenhagen
  • Happich
  • Aggregatepool
  • Mint
  • Rea
  • Hoyer
  • Clariant
  • Bayer
  • Beckmann
  • Pensionaere
  • Chempark
  • Westlake
  • Vinnolit
  • Cabb
  • Heinze
  • Chemielogistik
  • Branchenforum
  • Bbs
  • Knapsack
Informationen für Nachbarn und Besucher des Chemieparks Knapsack

CHEMIEPARK KNAPSACK

CHEMIEPARK KNAPSACK BESUCH IM CHEMIEPARK BESUCH BEI BAYER Bernd Nowack, Standortleiter von Bayer im Chemiepark Knapsack, begräüßt eine Gruppe von ehemaligen Bayer-Mitarbeitern aus Leverkusen in Knapsack. Die Gruppe aus Pensionärinnen und Pensionären, die sich regelmäßig trifft, hatte den Wunsch geäußert, auch mal den Bayer-Standort im Chemiepark Knapsack zu besuchen. Dieser Bitte ist Bernd Nowack nachgekommen. Neben einer Rundfahrt durch den Chemiepark Knapsack stand natürlich auch eine Betriebsbesichtigung bei Bayer auf dem Plan. BESUCH VON DER RWTH AACHEN Am 23.01.2017 besuchten wir, als Studierende des Masterstudiengangs Umweltingenieurwissenschaften der RWTH Aachen, im Rahmen der Lehrveranstaltung Industrieabwasserbehandlung, den Chemiepark Knapsack. Wir wurden herzlich von Herrn Geisler in Empfang genommen und begrüßt. In einer ersten theoretischen Einführung über den Chemiepark konnten wir einen Eindruck über die Ausdehnung und Komplexität der hier angesiedelten Unternehmen gewinnen. Besonders interessant war es zu erfahren, welche Möglichkeiten InfraServ Knapsack Investoren bietet. Von benötigten Flächen bis hin zur Planung und Gestaltung einzelner Anlagen bis hin zum Gesamtpaket. Anschließend wurde uns von Herrn Weinberg, Mitarbeiter der Personalabteilung, das Unternehmen als potenzieller Arbeitgeber aus personaltechnischer Sicht nahegelegt. Im Fokus unserer Exkursion stand die Besichtigung der Abwasserreinigungsanlage des Chemieparks. Die Experten Herr Dr. Lysek und Herr Schneiders führten uns über die Anlage Knapsack und brachten uns die Problematiken und Abläufe einer Industrieabwasseranlage näher. Die abschließende Besichtigungstour durch die beiden Teile Knapsack und Hürth des Chemieparks gab uns einen umfassenden Überblick über die unterschiedlichen Produktionsstätten. Im Namen des Institutes für Siedlungswasserwirtschaft (ISA) mit Frau Dr. Palmowski und Herrn Dr. Krumm möchten wir uns nochmals sehr herzlich bei Ihnen für Ihre Gastfreundschaft und die Betriebsbesichtigung bedanken. Die bei der Besichtigung gewonnenen Eindrücke in den Umgang mit industriellem Abwasser des Chemieparks waren besonders interessant und brachten uns einem potenziellen späteren Arbeitgeber näher. An dieser Stelle möchten wir uns auch ausdrücklich bei Herrn Geisler, Herrn Dr. Lysek, Herrn Schneiders und Herrn Weinberg bedanken, die sich mit sehr viel Einsatz und Engagement um unser Wohlbefinden gekümmert haben. Tanja Meis & Sanda Vukovic TAGESAKTUELLE INFOS FÜR CHEMIEPARK-MITARBEITER AUF: www.chemiepark-knapsack.de/arbeiten/cpk-intern 20 KnapsackSPIEGEL 04.|05.2017

CHEMIEPARK KNAPSACK Perfekte Zusammenarbeit PROJEKTZIEL ERREICHT Die Teilnehmer eines interdisziplinären Projekts bei InfraServ Knapsack blickten gemeinsam „über den Tellerrand“ – mit großem Erfolg. I n Zeiten ständig wachsenden Produktions- und Kostendrucks bei gleichzeitig wachsenden Anforderungen an die Flexibilität von Produktionsanlagen gewinnt die Anlagenverfügbarkeit immer mehr an Bedeutung. Hierbei spielt gerade die Verfügbarkeit von Pumpen und Aggregaten eine entscheidende Rolle. InfraServ Knapsack bietet den Unternehmen am Standort daher unter anderem den sogenannten Aggregatepool, der bereits seit den 30er-Jahren Tradition hat, und verwaltet in diesem Zusammenhang im „Kundenauftrag“ mittlerweile über 5.800 Pumpen und mehr als 8.100 Motoren, Trafos und Umrichter. Durch die damit einhergehende Bündelung von Beschaffungs- und Einkaufsaktivitäten sowie durch standardisierte Prozesse in der Instandsetzung von Aggregaten können Partner in Knapsack unter anderem ihre Kosten und gleichzeitig ein mögliches Ausfallrisiko senken. Neben diesen wirtschaftlichen Vorteilen profitieren sie jedoch vor allem von der effizienten praktischen Umsetzung durch spezialisierte Teams von InfraServ Knapsack. Die Abrechnung erfolgt dabei in Abhängigkeit von Restwert und Einbautagen der Aggregate in den jeweiligen Anlagen. Ein gleichermaßen komplexes wie auch perfekt funktionierendes System, von dem alle Parteien profitieren. Eigentlich. Denn in den letzten zwei Jahren gab es jeweils eine Abweichung zwischen Kostenbelastung und -entlastung zuungunsten der ISK, die sich die Beteiligten – zunächst – nicht erklären konnten. Die Geschäftsleitung von InfraServ Knapsack setzte daher ein interdisziplinäres Projekt auf, an dem Mitarbeiter aus den Bereichen Marketing, Finanzen, Informations- und Kommunikationstechnik, Anlagenservice und Steuerung Anlagenservice mitwirkten. „Ziel war Perfekte Zusammenarbeit: Das Projektteam „Aggregatepool“ es, den Weg eines Aggregats konkret nachzuvollziehen und ein tief greifenderes Verständnis für den Gesamtprozess zu entwickeln“, berichtet Kai Kremser von InfraServ Knapsack, der das Projekt leitete. „Voraussetzung dafür war natürlich, dass nicht nur jeder den für ihn relevanten Prozessschritt durchleuchtet, sondern vielmehr auch hinterfragt, welche Auswirkungen sich hieraus für die Kolleginnen und Kollegen ergeben.“ Genau die richtige Vorgehensweise, wie sich schnell zeigen sollte. Denn es stellte sich heraus, dass es nicht den einen großen Fehler gab, der zu der Kostenabweichung führte, sondern dass diese vielmehr durch zahlreiche kleinere Prozess-Schnittstellen entstanden war. Neben einer transparenten Kommunikation legte Kai Kremser großen Wert auf einen maximal konstruktiven Umgang der Projektteilnehmer miteinander: „Ich habe schon beim Kick-off betont, dass wir eine offene Fehlerkultur brauchen. Das haben die Kolleginnen und Kollegen super umgesetzt, es gab keinen einzigen Moment, wo beispielsweise mal nachgetreten wurde. Vielmehr lag der Fokus jederzeit darauf, gemeinsam die Ursachen für die Abweichung herauszufinden und auf dieser Basis Lösungen zu entwickeln.“ Rainer Betzin, Leitung Steuerung Anlagenservice, unterstreicht: „Durch die lösungsorientierte Arbeitsweise des gesamten Teams konnte mit den Projektergebnissen in kürzester Zeit ein Höchstmaß an Transparenz im Verrechnungsprozess des Aggregatepools erreicht werden.“ Die Projektziele haben Kai Kremser und das Projektteam auf diese Weise also problemlos erreicht und die eingeplanten Ressourcen dabei sogar deutlich unterschritten. „Wir haben fünf größere Optimierungsmaßnahmen identifiziert, die Umsetzung hat teilweise schon begonnen“, resümiert der Projektleiter. Aber fast ebenso wichtig ist die Art und Weise, wie dieser Erfolg erreicht wurde: gemeinsam. KnapsackSPIEGEL 04.|05.2017 21

KnapsackSPIEGEL

Copyright 2016 Chemiepark Knapsack – Impressum