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KnapsackSPIEGEL 04-05/2017

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Informationen für Nachbarn und Besucher des Chemieparks Knapsack

CHEMIEPARK KNAPSACK

CHEMIEPARK KNAPSACK „STARKE AUSBILDUNGSQUOTE HALTEN“ InfraServ Knapsack beteiligt sich wieder an der Aktion „Meine Position ist spitze!“. A uch im Jahr 2017 ist Chemiepark-Betreiber InfraServ Knapsack wieder mit dabei, wenn es unter der Regie der Branchen-Initiative ChemCologne einmal mehr heißt: „Meine Position ist spitze!“ Die Teilnahme an der Aktion steht stellvertretend für ein großes und umfassendes Engagement des gesamten Chemieparks Knapsack für die Aus- und Weiterbildung junger Menschen. So hat InfraServ Knapsack die Zahl seiner Ausbildungsstellen von 2015 auf 2016 um 30 Prozent erhöht. Und Ausbildungsleiter Dirk Borkenhagen kündigt bereits an: „Unsere starke Ausbildungsquote werden wir auch in den nächsten Jahren halten, weil unser Bedarf an gut ausgebildeten Facharbeitern weiter steigt. Deshalb wollen wir junge Menschen für uns begeistern, um unsere auch in diesem Jahr wieder große Anzahl an Ausbildungsstellen – insbesondere in der Technik – zu besetzen.“ Mehr hierzu unter: www.infraserv-knapsack.de/karriere Diese positive Entwicklung wurde keinesfalls dem Zufall überlassen: Im Jahr 2016 hat InfraServ Knapsack mit 44 Aktionen für Schülerinnen und Schüler auch das Engagement deutlich erhöht. Es gab allein 19 Einsätze der ISK-Ausbildungsbotschafter und weitere 25 Aktionen zum Beispiel bei Schulmessen, Berufsfelderkundungen und Bewerbungstrainings. Eine der zahlreichen Aktionen ist: „Meine Position ist spitze!“. Ihr Ziel ist es, Schülerinnen und Schülern einen praxisnahen Einblick in die Branche und deren Berufsfelder zu geben. Borkenhagen selbst ging im vergangenen Jahr mit gutem Beispiel voran und räumte bei der Aktion seinen Stuhl für Marques Rübenstrunk, Schüler aus Wermelskirchen. Rübenstrunk durchlebte einen Tag lang die Aufgaben von Borkenhagen als Ausbildungsleiter und bezog offiziell sein Büro. Um sich auf bevorstehende Vorstellungsgespräche vorzubereiten, erarbeitete Rübenstrunk Checklisten und Kriterienkataloge zur Auswahl Dirk Borkenhagen (weißes Hemd) überließ seinen Posten als Leiter Ausbildung bei InfraServ Knapsack im Rahmen der Aktion „Meine Position ist Spitze“ für einen Tag Marques Rübenstrunk von Bewerbern. Anschließend führte er Sicherheitsbegehungen bei Auszubildenden in den Werkstattbereichen sowie in der Informationstechnik durch. Hierbei machte er sich ein Bild über die aktuellen Einsatzgebiete von einigen der rund 70 Auszubildenden der InfraServ Knapsack. Bei einem Bewerbungsgespräch wurden die selbst gesetzten Kriterien kritisch in der Praxis angewendet. Und nach einem Gespräch mit der Jugend- und Auszubildendenvertretung wurden aktuelle und zukünftige Social-Media-Aktionen zur Rekrutierung von Auszubildenden mit der Kommunikationsabteilung besprochen. „Das hat sich mehr als gelohnt“, war das Fazit von Rübenstrunk, „so tiefe Einblicke und praktische Erfahrungen waren sehr spannend. Ich kann die Aktion nur empfehlen.“ MEINE POSITION IST SPITZE! FÜR EINEN TAG CHEF: ZEHN SPITZENPOSITIONEN IN DER CHEMISCHEN INDUSTRIE ZU VERGEBEN Die Brancheninitiative ChemCologne veranstaltet erneut gemeinsam mit acht Chemieunternehmen aus dem Rheinland die Aktion „Meine Position ist spitze!“. Die Unternehmen stellen einen Tag lang in den Sommer- oder Herbstferien insgesamt zehn leitende Positionen zur Verfügung, auf die sich Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe 2 aus der Region bewerben können. Bei InfraServ Knapsack räumt in diesem Jahr der Leiter Anlagen-Service und -Technik, Thomas Happich, für einen Tag seinen Stuhl. Bewerben können sich Schülerinnen und Schüler nicht nur um diesen Job: Auch die ChemCologne Mitglieds- Unternehmen Akzo Nobel, Alfred Talke, Currenta, Evonik, Lanxess, die Rhein-Erft Akademie und Shell bieten Top-Positionen für einen Tag. Dein Arbeitstag: 23. Oktober 2017 Stellenbeschreibung: InfraServ Knapsack mit seinen rund 1.000 Mitarbeitern ist ein angesehener Dienstleister für die Planung, den Bau und den Betrieb von Industrieanlagen und Betreibergesellschaft des Chemieparks Knapsack. Hier produzieren rund 2.200 Mitarbeiter in über 20 Unternehmen Chemie von Menschen für Menschen. Als Leiter/-in Anlagen-Service und -Technik dirigierst du das technische Personal vor Ort, hältst Verbindung zu den Führungskräften der Unternehmen und bleibst bei der Technik stets auf Ballhöhe. Was dich auszeichnen sollte: • Technikbegeisterung• Spaß am Umgang mit Menschen • Hohes Verantwortungsgefühl• Gute Kommunikationsfähigkeit Bewerbung und weitere Informationen unter www.meine-position-ist-spitze.de. Die Bewerbungsfrist endet am 9. Juni 2017. 22 KnapsackSPIEGEL 04.|05.2017

CHEMIEPARK KNAPSACK 2007 BIS 2017: 10 JAHRE HYCOLOGNE – WASSERSTOFF REGION RHEINLAND E.V. HyCologne – zukunftsweisende Projekte für die Wasserstoffregion Rheinland. D ie Initiative HyCologne – Wasserstoff Region Rheinland e. V. feierte am 27. März 2017 im Rathaus der Stadt Brühl zehnjähriges Bestehen. Die Initiative ist regional wie europaweit als öffentlich-private Partnerschaft anerkannt. Die Gäste und Mitglieder aus der Region Rheinland schauten mit Stolz auf erfolgreiche Projekte der letzten zehn Jahre zurück. In den kommenden Jahren wird die Initiative das Projektmanagement als Konsortialpartner im Rahmen des bislang größten EU-Gemeinschaftsprojekts im Bereich Brennstoffzellenbusse – JIVE (Joint Initiative for Hydrogen Vehicles across Europe) – übernehmen. „Alles begann mit einer visionären Idee, die die Tür zu einer wegweisenden Entwicklung öffnete“, so Dr. Albrecht Möllmann, Vorsitzender HyCologne e. V., der auf die Stärken der Initialgeber verwies. Im Chemiepark Hürth Knapsack erzeugte die Industrie als ein Nebenprodukt von Chemieprozessen Wasserstoff, der keinen weiteren Anwendungen zugeführt wurde. Mit der Vision, dieses Gas zu nutzen, gründete sich im Jahr 2005 im Technologiezentrum ST@RT HÜRTH die „Interessengemeinschaft Wasserstoff – IGH2“. Dr. Oliver Knauff, damals OperaThing GmbH, Boris Jermer als Absolvent der Technologiewissenschaft mit Fokus Wasserstoff an der Universität Maastricht und Carsten Krause, damals Technologiezentrum ST@RT HÜRTH, erkannten gemeinsam das Potenzial, das im Wasserstoff als Energieträger und in der Region Köln steckt. Der Chemiepark Knapsack (InfraServ GmbH & Co. Knapsack KG), die Stadtwerke Hürth AöR, die Vinnolit GmbH und der Industriegasehersteller Praxair GmbH waren bereits in der Frühphase am Aufbau der Interessengemeinschaft beteiligt. Die IGH2 ging im Jahr 2007 mit zwei weiteren Gründungsmitgliedern in die Die Initiatoren und Wegbegleiter feierten im Rathaus der Stadt Brühl zehn Jahre HyCologne – Wasserstoff Region Rheinland e. V.: 2007 bis 2017. Hier im Kapitelsaal wurde die erste Vereinbarung vor zehn Jahren unterzeichnet. Initiative HyCologne – Wasserstoff Region Rheinland e. V. über. Heute, im Jahr 2017, tragen 28 öffentliche und private Mitglieder die Projekte wie Null-Emission im öffentlichen Nahverkehr oder die Wasserstofftankstelle am Chemiepark Knapsack. Das Netzwerk beteiligt sich aktiv an der Umsetzung der Klimaziele. „Wir haben viele unserer Gründungsziele konsequent umgesetzt. Uns war und ist es wichtig, in der Gesellschaft und bei den Entscheidungsträgern in der Wirtschaft und Politik das Bewusstsein für die Bedeutung des Wasserstoffs als Energieträger zu schärfen. Dies haben wir getan, indem wir in den letzten zehn Jahren zehn relevante Projekte aus dem Bereich Wasserstoff und Brennstoffzellen angestoßen und größtenteils erfolgreich umgesetzt haben“, lautet das Resümee von Boris Jermer während der Jubiläumsfeier. Er ist Projektleiter bei HyCologne e. V. und eine der Personen, die das Projekt JIVE umsetzen werden. Als Ergänzung wird im Rahmen des Projekts MEHRLIN (Models for Economic Hydrogen Refuelling Infrastructure) der Bau von sieben Wasserstofftankstellen für Busse angegangen. „Wir wissen, dass wir einen richtigen Weg eingeschlagen haben“, schließt Jermer seinen Beitrag im Rathaus Brühl. Auf einem guten Weg sieht sich auch die Regionalverkehr Köln GmbH (RVK). „Bereits seit 2011 setzen wir Brennstoffzellen-Hybridbusse im Linienverkehr in unseren Partnerstädten Hürth und Brühl ein. Aufgrund der guten Erfahrungen werden wir weiterhin in diese Technologie investieren“, sagt RVK-Geschäftsführer Eugen Puderbach. Neben dem Prädikat eines emissionsfreien und klimaschonenden ÖPNV schätzt das Verkehrsunternehmen auch die betrieblichen Vorteile dieser Technologie. Diese liegen vor allem im Bereich der Reichweite und der Betankungszeiten sowie der flexiblen Einsatzmöglichkeiten der Fahrzeuge. „Demnächst möchten wir unsere Flotte um 30 weitere Brennstoffzellen-Hybridbusse erweitern und zwei Wasserstofftankstellen in Betrieb nehmen“, ergänzt Puderbach. Ab 2030 plant das Unternehmen, ausschließlich emissionsfreie Fahrzeuge anzuschaffen und damit den Schutz von Umwelt und Klima aktiv voranzutreiben. KnapsackSPIEGEL 04.|05.2017 23

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