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KnapsackSPIEGEL 04-05/2017

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Informationen für Nachbarn und Besucher des Chemieparks Knapsack

EDITORIAL Die

EDITORIAL Die Brancheninitiative ChemCologne veranstaltet erneut gemeinsam mit acht Chemieunternehmen aus dem Rheinland die Aktion „Meine Position ist spitze!“ (vgl. Bericht auf Seite 22). Eine tolle Aktion, für die ich auch selbst gerne für einen Tag meinen Sessel räumen werde. Einerseits weil ich jungen Menschen vermitteln möchte, welch breite Perspektiven mit einer Tätigkeit im technischen Bereich verbunden sind und welche Karrieremöglichkeiten sich hier bieten. Es geht nicht um das Arbeiten nach Plänen und die Taktung am Fließband, vielmehr läuft jeder Tag anders, es ist sehr viel Kreativität, Improvisations- und Einfühlungsvermögen gefordert. Andererseits möchten wir gerne zeigen, dass das hier kein Job nur für Männer ist. Dass unter den rund 400 Mitarbeitern im Bereich Anlagenservice und -technik derzeit gerade einmal drei weibliche Kollegen zu finden sind, liegt vermutlich auch daran, dass immer noch ein falsches Bild von den technischen Möglichkeiten für Frauen in unserem Beruf existiert. Der Einstieg ist zwar erst einmal eher technisch orientiert, aber wenn man dann weitermacht, von der Planungsleistung, Konzipierung bis hin zum Managen, kann man auch ganz andere Funktionen wahrnehmen. Ich habe daher die Hoffnung, dass sich – obwohl wir uns natürlich genauso über männliche Bewerber freuen – auch die eine oder andere junge Frau für diesen Posten bewirbt. Thomas Happich Leiter Anlagenservice und -technik InfraServ Knapsack 11 INHALT 04 15 13 19 „Mit Sicherheit an die Spitze“ – 9. BBS-Symposium 3 Im Dienste der Sicherheit: Der CABB Safety Day 5 ISK Wachstumsstrategie geht auf 6 Branchenforum Logistik im Feierabendhaus Knapsack 7 Ermittlung der Risikoklasse 8 Vinnolit Standort Knapsack erhält im Rahmen der Betriebsversammlung zwei Westlake Safety Awards 11 Die Betriebsgastronomie Knapsack bringt Nachhaltigkeit auf den Teller 12 Der Chemiepark Knapsack auf Facebook 13 Jubilar- und Pensionärsfeier der ISK in außergewöhnlichem Ambiente 14 Dr. Edith Beckmann ist die erste Frau als Betriebsleiterin bei Bayer in Knapsack 15 Ideen willkommen – betriebliches Vorschlagswesen bei Clariant 16 Praxisnahe Simulation alltäglicher Prozesse im Schulungscontainer von Hoyer 17 Betriebsversammlung der CABB am 23. März 2017 18 Rhein-Erft Akademie veranstaltet zum 13. Mal die MINT-Kinderakademie 19 Besuchergruppen im Chemiepark Knapsack 20 Erfolgreiches interdisziplinäres Projekt „Aggregatepool“ bei der ISK 21 InfraServ Knapsack beteiligt sich wieder an der Aktion „Meine Position ist Spitze!“ 22 10 Jahre HyCologne – Wasserstoff Region Rheinland e.V. 23 Gesundheit im Fokus 24 Neues aus dem Chemiepark 25 Und manches mehr… 26 2 KnapsackSPIEGEL 04.|05.2017

CHEMIEPARK KNAPSACK Behaviour Based Safety SICHER ARBEITEN ODER GAR NICHT Arbeiten ohne Betriebsunfälle – das ist das Ziel von InfraServ Knapsack. Mit einem Konzept, das das Verhalten aller Mitarbeiter in den Vordergrund stellt, kommt das Unternehmen diesem Ziel immer näher. W enn sich Kollegen bei ihrer Arbeit verletzen, stellt sich neben der Sorge um den Mitarbeiter immer die Frage: Wie können wir in Zukunft einen solchen Unfall verhindern? Denn sicher arbeiten hat im Chemiepark Knapsack Tradition, Maßnahmen zum Arbeitsschutz sind schon seit den Fünfzigerjahren etabliert. Vor einigen Jahren stagnierten die Unfallzahlen jedoch trotz der vielfältigen und umfassenden Aktivitäten. „Wir haben damals festgestellt, dass wir die Unfallzahlen mit unseren bestehenden Mitteln nicht weiter senken können und dass gleichzeitig die Motivation im Arbeitsschutz nachließ“, erklärt Dirk Froelich, Leiter Genehmigungsmanagement bei InfraServ Knapsack. Denn sobald Technik und Organisation im Arbeitsschutz weitestgehend optimiert sind, lassen sich Verbesserungen nur noch über verändertes Verhalten erreichen. Das zeigen auch die Statistiken von Berufsgenossenschaften und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Sie führen rund 85 Prozent aller Unfälle in Unternehmen auf das Verhalten zurück. Neben einigen organisatorischen und systemtechnischen Veränderungen verfolgt InfraServ Knapsack daher seit 2014 einen Ansatz, der immer stärkere Verbreitung findet: Behaviour Based Safety (BBS) – verhaltensorientierter Arbeitsschutz. Das Konzept stellt das sicherheitsorientierte Verhalten jedes Einzelnen in den Mittelpunkt, ganz gleich welche Aufgabe er im Unternehmen innehat. „Im Fokus stand dabei das Ziel, nicht noch mehr Vorgaben zu schaffen, Podiumsdiskussion beim 9. BBS-Symposium am 6. und 7. März 2017 im Feierabendhaus Knapsack. Foto: www.foto-fandler.de sondern das Thema ,sicheres Arbeiten‘ in den Köpfen und Herzen aller Beschäftigten zu verankern“, sagt Christine Ganss aus dem Team Arbeitsschutz von InfraServ Knapsack. Um den neuen Ansatz im Unternehmen zu verankern, suchte InfraServ Knapsack Kontakt zum Beratungsunternehmen HRP Heinze Consultants und startete nach intensiven Vorbereitungen Mitte 2015 mit dem HRP-Heinze-Prozess, der auf eine Einstellungs- und Verhaltensänderung durch verstärktes Bewusstsein und Kommunikation setzt. Dabei definieren Vertreter aller Hierarchieebenen zunächst gemeinsam das gewünschte Ziel-Verhalten, beobachten im Anschluss das Verhalten in der Realität, bauen Kompetenz auf und geben Feedback. Weitere Aspekte sind das Setzen von Arbeitsschutzzielen und die positive Verstärkung von sicherheitsorientierten Verhaltensweisen. „Im verhaltensorientierten Arbeitsschutz übernimmt jeder Mitarbeiter für sich und seine Kollegen Verantwortung“, so Ganss. „Dabei ist es besonders wichtig, dass wir jeden Einzelnen auch KnapsackSPIEGEL 04.|05.2017 3

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