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KnapsackSPIEGEL 04-05/2017

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Informationen für Nachbarn und Besucher des Chemieparks Knapsack

CHEMIEPARK KNAPSACK auf

CHEMIEPARK KNAPSACK auf emotionaler Ebene erreichen.“ Um BBS zu etablieren, passten die Arbeitsschutzexperten deshalb den Prozess an die Erfordernisse bei InfraServ Knapsack an, sorgten unter anderem für eine frühzeitige Schulung aller Multiplikatoren, integrierten die Auszubildenden und entwickelten das Kommunikationskonzept „Wir – selbstverständlich sicher“ mit Paulieneplus. Pauliene und früher Paulinchen sind bereits seit vielen Jahren ein Symbol für den Arbeitsschutz im Chemiepark. Seit 2016 laufen nun die Schulungen, die bis 2018 jeder Mitarbeiter durchlaufen haben soll. „Auch wenn ein Bewusstseinswandel viel Zeit und Überzeugungskraft benötigt, der Aufwand lohnt sich“, weiß Froelich. Dies zeigte auch eine Veranstaltung zum Thema Anfang März im Feierabendhaus (s. Infokasten), während der InfraServ Knapsack über ihre Erfahrungen berichtete. Die zentrale Botschaft: Sicherheit geht immer vor Wirtschaftlichkeit. Weil gerade bei Zeitdruck oder dringenden Kundenanfragen immer die Gefahr besteht, dass Sicherheitsaspekte in den Hintergrund Die Veranstaltung war eine Mischung aus Vorträgen und Diskussionsrunden mit BBS-Experten. Foto: www.foto-fandler.de geraten, gilt bei InfraServ Knapsack das Credo „entweder sicher oder gar nicht“. Das Konzept zeigt Wirkung. Seit der Umsetzung von Paulieneplus verzeichnet InfraServ Knapsack trotz jährlicher Schwankungen stetig weiter sinkende Unfallzahlen. Arbeiten ohne Betriebsunfälle könnte daher bald Realität werden. 9. BBS-SYMPOSIUM „MIT SICHERHEIT AN DIE SPITZE“ – DER WEG VON PROFIS ZUM ERFOLGREICHEN ARBEITSSCHUTZ Am 6. und 7. März 2017 trafen sich im Feierabendhaus rund hundert Vertreter aus dem Arbeitsschutz verschiedener deutscher Unternehmen, um sich über Behaviour Based Safety (BBS) und die praktische Umsetzung bei InfraServ Knapsack zu informieren. Die Veranstaltung – eine Mischung aus Vorträgen und Diskussionsrunden mit BBS-Experten, wie Dr. Walter Eichendorf, stellv. Hauptgeschäftsführer DGUV, und Gerhard Heinze, Geschäftsführung HRP Heinze Consultants – ging auf aktuelle Entwicklungen im verhaltensbasierten Arbeitsschutz ein und zeigte, wie sich beispielsweise die „Vision Zero“ in Unternehmen umsetzen lässt. „Vision Zero“ hat sich eine Welt ohne schwerwiegende oder tödliche Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten zum Ziel gesetzt. In einem weiteren Programmteil sprachen unter anderem die Mitglieder der Geschäftsleitung sowie Arbeitsschutzexperten von InfraServ Knapsack über die bisherigen Erfolge bei der praktischen Umsetzung der Vision Zero und BBS im Unternehmen, zeigten konkrete Ansatzpunkte und erfolgreiche Maßnahmen. Die Veranstaltung war geprägt von lebhaften Diskussionen und großem Interesse aller Beteiligten. 4 KnapsackSPIEGEL 04.|05.2017

CHEMIEPARK KNAPSACK CABB IM DIENSTE DER SICHERHEIT In der Fahrzeughalle der Werkfeuerwehr werden die letzten Vorbereitungen getroffen. Sebastian Gorissen, Werkfeuerwehrmann und aufseiten der InfraServ Knapsack verantwortlich für die Veranstaltung, zeigt sich zufrieden. Alles ist bereit für die Schulungen der CABB-Mitarbeiter. B ereits 2015 hatte sich das Unternehmen an die Werkfeuerwehr gewandt. Man wollte weg von einzelnen Schulungseinheiten über das Jahr verteilt hin zu einer kompakten Variante. Die Lösung: ein Safety Day. Im Vorfeld der Veranstaltung erarbeiten CABB und die Feuerwehr gemeinsam ein Konzept. Dr. Christoph Kring, Sicherheitsexperte bei CABB, erklärt: „Wir möchten Pflichtschulungen und weitere Themen, die wir für wichtig und sinnvoll halten, an diesem Tag kombinieren. Mit der Werkfeuerwehr hier am Standort haben wir einen kompetenten und engagierten Partner für die Durchführung gefunden.“ Pro Tag werden jeweils 20 Mitarbeiter geschult, und das an insgesamt sechs Tagen. In den Unterrichtseinheiten mischen sich Theorie und Praxis. Die höhere Gewichtung liegt dabei jedoch auf dem Praxisteil, denn der Lerneffekt ist hier größer. Wie man beispielsweise einen Säureschutzanzug oder eine Maske korrekt an- oder ablegt, übt man eben am besten selbst. „Die Organisation und Durchführung des Safety Day für CABB ist keine Einzelleistung, vielmehr ist die komplette Werkfeuerwehr an der Veranstaltung beteiligt“, betont Sebastian Gorissen. CABB gibt das Format vor, die Werkfeuerwehr liefert die Schulungsleistung aus einer Hand: Materialien, Räume und Know-how, sprich Dozenten aus den eigenen Reihen und von der InfraServ Knapsack. „Schulungen wie diese sind ein wichtiger Bestandteil des präventiven Brandschutzes“, erläutert Bert Richartz, Leiter der Werkfeuerwehr, die Gründe für diesen Einsatz. „Richtiges Verhalten der Mitarbeiter im Chemiepark Knapsack kann zu einer effektiven Gefahrenabwehr beitragen und dazu, Verletzungen oder Schäden zu verhindern oder zumindest zu minimieren.“ Die Rückmeldungen der Teilnehmer sind durchweg positiv, sie schätzen die praktischen Übungen und attestieren dieser kompakten und konzentrierten Schulungsform innerhalb eines Tages eine hohe Effizienz. „Unser Dank gilt einerseits Regina Meissner und Brigitte Huber, die diesen Tag aufseiten der CABB super organisiert haben. Darüber hinaus aber natürlich auch allen Mitarbeitern, die sich aktiv in Schulungen und Diskussionen am Safety Day einbringen. Sie helfen uns, das Konzept weiterzuentwickeln und noch besser zu werden“, betont Dr. Kring. Entsprechend gibt es in diesem Jahr eine Umfrage unter den Mitarbeitern, in der sie die Fortbildungsmodule bewerten. Die Ergebnisse werden dann in den kommenden Safety Day einfließen. So wird das Sicherheitsbewusstsein der Mitarbeiter gezielt geschärft und letztendlich die Zahl der Unfälle niedrig gehalten. Weg von einzelnen Schulungseinheiten über das Jahr verteilt und hin zu einer kompakten Variante? Mit dem Safety Day ist das möglich. KnapsackSPIEGEL 04.|05.2017 5

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