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KnapsackSPIEGEL 07-08/2018

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Das Magazin für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

FÜR WAS WERDEN SAFENER

FÜR WAS WERDEN SAFENER EIGENTLICH BENÖTIGT? Die Safener-Produktion in Knapsack hat eine lange Tradition. Doch wofür werden Safener produziert und wie wirken sie auf Feldern? W ie wichtig sind Safener für Bayer? Um Antworten auf diese Fragen zu erhalten, wurde auf Initiative von Dr. Christian Münnich, Betriebsleiter PSM 1- und PSM 2-Betrieb, den Knapsacker Mitarbeitern ein Safener Informationstag in Monheim angeboten. Die in Knapsack hergestellten Safener „Isoxadifen“ und „Mefenpyr“ sind wichtige Produkte für Bayer. Daher wurde der Informationstag in Zusammenarbeit mit den Monheimer Kollegen aus den Bereichen Portfolio Management und Supply Chain speziell darauf zugeschnitten. Anhand von Vorträgen, passenden Beispielen und gemeinsamen Diskussionen wurde die dahinter stehende Technologie erläutert und den Mitarbeitern aufgezeigt, welchen Beitrag die Knapsacker Safener zum Bayer Erfolg leisten. Ergänzt wurde der Safener-Day um einen anschaulichen Überblick, wie das Fungizid „Previcur“ aus dem PSM 1-Betrieb hilft, z.B. die Kartoffeln aus dem heimischen Garten vor Pilzbefall zu schützen. Anschließend besuchten die Mitarbeiter noch die Gewächshäuser der Forschungseinrichtungen und die voll automatisierte Substanzbibliothek. „Mir war wichtig, dass wir alle sehen und erleben können, wie erfolgreich unsere Produkte aus dem PSM 1- und PSM 2-Betrieb sind. Das, wofür wir uns jeden Tag einsetzen, ist für den Landwirt unentbehrlich und ein wertvoller Beitrag für unsere Ernährung. Und das ist ein gutes Gefühl“, sagte Dr. Münnich. Ahmet Akpinar, Schichtleiter PSM 1-Betrieb, fügte hinzu: „Die komplexe Bayer-Pflanzenschutzwelt so kompakt zu erleben war spannend! Ich bin froh, ein wichtiger Teil davon zu sein.“ 14 | KNAPSACKSPIEGEL 08.2018

INFRASERV KNAPSACK HAT DIE LEITWARTE DER VER- UND ENTSORGUNG UMGEBAUT UND DIGITALISIERT „Technisch und von den Abläufen her so geplant und umgesetzt, dass das Team vor Ort noch effizienter arbeiten und vor allen Dingen kommunizieren kann.“ N achdem sie über viele Jahre gute Dienste geleistet hat, war es an der Zeit, die Leitwarte der Ver- und Entsorgung von InfraServ Knapsack umfassend zu modernisieren. Im Rahmen des Projekts wurden sowohl die Hardware der bisherigen Leitwarte als auch die Prozesse auf den Prüfstand gestellt. „Es handelt sich um die sogenannte kombinierte Leitwarte für Strom, Gas, Kühlwasser, Druckluft und andere Gase sowie für die Abwasseranlagen“, erläutert Christoph Schneiders, Leiter VuE Anlagen die Bedeutung des Projekts. „Von der Leitwarte aus wird die komplette Versorgung überwacht und die zentrale Kommunikation der VuE gesteuert. Die Leitwartenfahrer sind entsprechend gleichermaßen wichtige wie auch zentrale Ansprechpartner für die Betriebe.“ Eine wesentliche Anforderung im Rahmen des Projekts war es, Ablenkungen des Leitwartenfahrers auf ein Minimum zu reduzieren, daher ist die Leitwarte nun erst nach vorheriger Anmeldung zugänglich. Dienstleister melden sich zudem nicht mehr persönlich vor Ort an, sondern bei ihren jeweiligen Ansprechpartnern der beauftragenden Betriebe – die Mitarbeiter der Leitwarte können bei Bedarf einfach und unkompliziert elektronisch abrufen, wer gerade wo aktiv ist. Durch eine effiziente Raumaufteilung und mehr Bildschirme haben die Team-Mitglieder in der Leitwarte nun zudem eine noch bessere Übersicht über das aktuelle Geschehen. Die Arbeitsplatzergonomie wurde unter anderem mit Hilfe des neuen, höhenverstellbaren Leitwarten-Pults verbessert. Darüber hinaus gibt es zwei weitere vollwertige Büroarbeitsplätze mit vollem Zugriff auf das Leitsystem. Selbstverständlich wurde auch die Technik fit für die Zukunft gemacht: Die neue batteriegepufferte Notstromversorgung ermöglicht beispielsweise einen deutlich längeren Weiterbetrieb der Leitwarte bei Stromausfall, alle Schreiber wurden auf elektronische Mehrkanalsysteme umgestellt. Mit der Erneuerung der Telefonanlage wurde ein modernes Rundspruchsystem mit intuitiver Touchscreen-Bedienung realisiert. Ein abgesetzter, großer Bildschirm sowie ein digitales Whiteboard dienen der Optimierung der Zusammenarbeit, wie Alexander Porzsolt, Projektleiter für den Umbau, erläutert: „Die Leitwarte ist technisch und von den Abläufen her so geplant und umgesetzt, dass das Team vor Ort noch effizienter arbeiten und vor allen Dingen kommunizieren kann.“ Die Planung und Durchführung des etwa drei Monate dauernden Umbaus übernahm die ISK selbst. Dazu wurde während des laufenden Betriebs ein Teil der bestehenden Leitwarte abgetrennt und parallel die „neue“ nebenan errichtet. „Trotz Einschränkungen in dieser Phase wie beispielsweise dem Baulärm haben Alle super mitgezogen“, lobt Schneiders. „Meinen herzlichen Dank dafür ebenso wie für die gute Planung und Umsetzung. Die Inbetriebnahme verlief absolut reibungslos – auch dank perfekter Vorbereitung unter anderem durch die EMR-Planung der ISK.“ KNAPSACKSPIEGEL 08.2018 | 15

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