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KnapsackSPIEGEL 07-08/2018

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Das Magazin für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

„Wir wollen unsere

„Wir wollen unsere Stärken auch in Zukunft nutzen – durch Innovation, konsequente Portfolioentwicklung und Investitionen in moderne Anlagen“ Dr. Karl-Martin Schellerer VINNOLIT: 25 JAHRE PVC-INNOVATION 2018 feiert der PVC-Rohstoffhersteller Vinnolit, ein Unternehmen der Westlake-Gruppe, zwei bedeutende Meilensteine. Im Juli feierte Vinnolit ihr 25-jähriges Jubiläum und im Februar wurde die 30 Millionste Tonne PVC produziert. 6 | V innolits Wurzeln reichen bis zur Erfindung von Polyvinylchlorid (PVC) zurück. Ursprünglich begann Vinnolit 1993 als Joint Venture der PVC-Bereiche von Hoechst AG und Wacker- Chemie GmbH. Beide Firmen verfügten zu diesem Zeitpunkt über langjährige Erfahrung und große Expertise in der Herstellung von PVC, welches vor über 100 Jahren in Deutschland patentiert wurde. Im Jahr 1935 erfand Dr. Herbert Berg bei der Wacker-Chemie GmbH das Suspensionsverfahren, nach dem heute mehr als 90 Prozent der weltweiten PVC-Produktion hergestellt wird. „Wir wollen unsere Stärken auch in Zukunft nutzen – durch Innovation, konsequente Portfolioentwicklung und Investitionen in moderne Anlagen, wie derzeit die Erweiterung bei PVC-Spezialitäten am Standort Burghausen und dem Kapazitätsausbau bei den PVC-Vorprodukten in Gendorf“, sagt Vinnolit-Geschäftsführer Dr. Karl-Martin Schellerer und dankt vor allem auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, von denen viele dem Unternehmen bereits seit 25 Jahren die Treue halten: „Voraussetzung für unsere Erfolgsgeschichte sind neben zufriedenen Kunden vor allem qualifizierte und motivierte Mitarbeiter und wir bedanken uns sehr herzlich für ihre großartige Leistung!“ Im Februar konnte Vinnolit bereits ein weiteres Jubiläum feiern: An den Produktionsstandorten des Unternehmens wurde die 30 Millionste Tonne PVC produziert. PVC ist einer der wichtigsten Kunststoffe weltweit. Der nachhaltige Werkstoff ist pflegeleicht und wird für eine Vielzahl von alltäglichen Produkten verwendet wie Kreditkarten, Kunstleder, Regenkleidung und im Automobil-Innenraum und wird auch im Bausektor eingesetzt. KNAPSACKSPIEGEL 08.2018

DAS SUCHEN HAT EIN ENDE Sich im Chemiepark zurecht zu finden, ist die ersten Male eine echte Herausforderung. Das soll mit einer neuen Navigations-App von InfraServ Knapsack anders werden. Sie führt ab sofort alle sicher zum Ziel. W o geht es zum Containerterminal, zu den LKW-Waagen oder zur Abfallentsorgung? LKW-Fahrer und andere Besucher des Chemieparks hatten es bisher nicht immer leicht, denn sie mussten sich auf dem Knapsacker Hügel mittels eines ausgedruckten Werksplans sowie der Gebäudenummer orientieren. Seit Mitte Juli können sich Mitarbeiter, Besucher und Lieferanten nun die mobile App „Site Guide Navigation“ von Tagxter auf ihr Smartphone herunterladen. In ihr sind schon jetzt über 50 allgemeine Ziele verzeichnet, rund 400 sollen es in der finalen Ausbaustufe werden. SICHERE NAVIGATION WIE IM AUTO Wird die App aufgerufen, findet Sie zunächst die Position des Nutzers im Chemiepark. Danach können Anwender ihr Ziel über Gebäudenummer oder Ladestelle eingeben oder nach verschiedenen Stichworten wie beispielsweise „Gastronomie“, „Abfallentsorgung“, „Waschhaus“ oder „Einfahrt“ suchen, um nur einige Beispiele zu nennen. Im Anschluss führt die App ähnlich wie bei Google Maps sowohl über eine Karte als auch sprachgesteuert auf dem schnellsten Weg zum Ziel. „Dabei berücksichtigt die Lösung auch mögliche Besonderheiten wie Baustellen oder Explosionsschutzzonen“, erklärt Christoff Jakobs, der als Teamleiter Facility Management für das Projekt bei InfraServ Knapsack verantwortlich ist. „Nutzer können außerdem einstellen, ob sie in einem Fahrzeug oder zu Fuß unterwegs sind.“ Die App lenkt Nutzer in 13 verschiedenen Sprachen zum Ziel und unterstützt beide Tempozonen im Chemiepark: Wer zu schnell fährt wird mit einem akustischen und optischen Signal darauf hingewiesen. Einen ersten Vor-Ort-Praxistest durch rund 50-LKW-Fahrer hat die App bereits mit Bravour bestanden. Ausnahmslos alle Tester, die einen Feedback-Bogen ausfüllten, bewerteten die App als nützlich und verständlich. „Wir sind vollkommen davon überzeugt, dass wir Mitarbeitern und Besuchern schon in dieser ersten Ausbaustufe einen echten Mehrwert bieten können“, sagt Jakobs. „Doch je mehr Chemieparkpartner sich beteiligen, desto besser.“ NEUE FUNKTIONEN FOLGEN „Mit den gesammelten Erfahrungen und dem Feedback unserer Kunden wollen wir in Zukunft weitere Angebote schnüren“, so Jakobs weiter. In einem nächsten Ausbauschritt ist unter anderem geplant, Ansprechpartner im Gebäude mit einer direkten Kontaktmöglichkeit per E-Mail zu hinterlegen. Ebenfalls in Diskussion sind Formulare, mit denen beispielsweise Besucher des Entsorgungszentrums direkt den entsprechenden Anlieferungsschein herunterladen können. So einfach funktioniert es: • Anwendung in den App-Stores von Google und Apple kostenlos herunterladen • Navi-App aufrufen • Danach einfach Gebäudenummer, Namen oder Stichwort eingeben und der Navigation folgen KNAPSACKSPIEGEL 08.2018 | 7

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