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KnapsackSPIEGEL 07-08/2019

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Das Magazin für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

ENDLICH ZUSAMMEN YNCORIS

ENDLICH ZUSAMMEN YNCORIS vereint am neuen Leverkusener Standort Anlagenservice und Engineering Kräfte bündeln, stärker sichtbar werden und optimale Bedingungen für Kunden und Mitarbeiter schaffen – nach diesen Gesichtspunkten hat YNCORIS seinen neuen Standort in Leverkusen ausgewählt. Seit Anfang des Jahres ist der Industriedienstleister und Chemieparkbetreiber aus Hürth-Knapsack nun im neuen Domizil. Alle Erwartungen wurden erfüllt und sogar übertroffen. D as Unternehmen hat das ehemalige Smart Center am Kreisel Ludwig-Erhard-Platz bezogen und zum smarten Service Center weiterentwickelt. „Wir bleiben damit in unmittelbarer Nähe zu unseren Kunden im Chempark, gleichzeitig können wir in den neuen Räumlichkeiten unsere Kompetenzen an einem Ort konzentrieren“, erklärt Sven Meurer, Leiter Site Management bei YNCORIS. Im Leverkusener Chemiepark selbst war es bisher nicht möglich gewesen, die Kollegen von Anlagenservice und -technik, Vertrieb und dem Engineering in einem gemeinsamen Gebäude unterzubringen. Dort startete der Industriedienstleister seine Aktivitäten bereits vor mehr als 10 Jahren mit Engineering- und Instandhaltungsdienstleistungen. Im neuen Gebäude arbeiten im Schnitt 25 Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen. Hinzu kommen je nach Projekterfordernissen weitere Kollegen aus dem Unternehmenssitz in Hürth-Knapsack. In den neuen Räumlichkeiten bietet YNCORIS sein gesamtes Leistungsspektrum von der Anlagenplanung bis zum Stillstandsmanagement und der Instandhaltung an. Zudem können die Kollegen auf sämtliches Know-how und Einrichtungen der gesamten Firma zugreifen. KONZEPT GREIFT Das Unternehmen nutzte darüber hinaus den Umzug, um innerbetriebliche Prozesse zu optimieren. Dazu wurden die Mitarbeiter vor Ort von Anfang an in die Entwicklung der Arbeitsabläufe am neuen Standort eingebunden. „Neben der weiteren Etablierung der Engineeringdienstleistungen steigt die Nachfrage nach Anlagenbauprojek- ten, bei denen die Kunden direkt von den schlanken Prozessen profitieren, die sich aus der Zusammenlegung von Werkstatt und Planungsbüro ergeben“, berichtet Leiter Anlagendesign Klaus Bongartz. YNCORIS investierte auch in neues Equipment, so steht bis Anfang nächsten Jahres der Bau eines Prüfstands für Sicherheitsarmaturen an. „Wir spüren schon jetzt, dass unser Konzept aufgeht und wir schneller, flexibler und fokussierter arbeiten können“, so Meurer. „Gleichzeitig schätzen unsere Kunden unsere Investitionen und das Bekenntnis zum Standort und nehmen uns dank der exponierten Lage deutlicher wahr.“ Neben Leverkusen verfügt YNCORIS auch über Standorte in Düren, Duisburg, Dormagen, Köln- Merkenich und Krefeld-Uerdingen. Möchten Sie den Standort Leverkusen einmal persönlich kennenlernen? Dann sprechen Sie uns gerne an. Unser Kontakt vor Ort ist Markus Gillner, Tel. 0173.3049208 oder markus.gillner@yncoris.com. 22 | KNAPSACKSPIEGEL 08.2019

WILLKOMMEN IN DER REALEN ARBEITSWELT! Azubis der Rhein-Erft Akademie tauchen in den Schichteinsatz ein Eine Woche lang ging das Licht im Technikum und den Werkstätten der Rhein-Erft Akademie nicht aus. „Around the Clock“ nennt sich das Projekt, mit dem die Bildungsakademie jungen Frauen und Männern in der Ausbildung die Möglichkeit gibt, sich ein reales Bild vom späteren Berufsleben in der chemischen Produktion zu machen. U nabhängig der Uhrzeit, die Anlagen des Chemieparks Knapsack gehen 24h ihrem Dasein nach. Wenn die Dunkelheit und die Rauchschwaden dem Tageslicht weichen, wechseln auch die Einsatzschichten der Mitarbeiter. 08. JULI / 6 UHR / CHEMIEPARK KNAPSACK Startschuss für das Projekt „Around the Clock“ mit der Frühschicht. Aufgabenstellung: die Produktion von 40 Kilo Calciumcarbonat. Fertigstellung: zum Ende der letzten Schicht, Freitag, 12. Juli, nachts um 01:40 Uhr. Gut 72 Auszubildende sowie 15 Ausbilder der Rhein-Erft Akademie, verteilt auf Früh-, Spät,- und Nachtschicht, stellten sich der Herausforderung. Auf gutes Gelingen! Da hieß es anpacken, sich für die Sache einbringen, interdisziplinär und gemeinsam innerhalb der jeweiligen Schicht, aber auch im Einklang mit den anderen Schichtgruppen. Hier treffen angehende Chemikanten, Chemielaboranten, Metalltechniker, Industriemechaniker und Elektroniker für Automatisierungstechnik aufeinander, um durch Zuarbeiten, Organisation und Zusammenhalt ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Fabian, Chemielaborant im zweiten Lehrjahr, berichtet: „Das ist mein erster Schichteinsatz. Ein gutes Projekt, um auch die Zusammenarbeit und die Tätigkeiten mit den Azubis der anderen Berufsfelder zu erleben. Meine Erwartungen sind insofern übertroffen, dass wir so gut im Team funktionieren.“ Weitgehend ohne die Unterstützung der zuständigen Ausbilder und Betreuer machten sich die Azubis ans Werk, planten, organisierten und produzierten – und lernten dabei jede Menge. Das Projekt ist Bestandteil der „berufsfeldübergreifenden Ausbildung“ und fördert Fach-, Methoden-, aber auch Handlungs- und Sozialkompetenz. Entscheidende Faktoren im Berufsleben sind eben auch eine gute Kommunikation und eine sorgfältige und verständliche Dokumentation, wie z. B. in Form der Arbeitserlaubnisscheine und Elektrofreigabeformulare, die insbesondere bei der Schichtübergabe eine wichtige Rolle spielen. Patryck Naumann, Chemikant im zweiten Lehrjahr, übernahm die Position des Schichtführers. „Das habe ich mir einfacher vorgestellt. Das Koordinieren der Mitstreiter, sei es aus Elektrotechnik oder der Mechatronik war eine echte Herausforderung. Aber es hat alles funktioniert und alle waren super motiviert. An der Verantwortung, die ich tragen durfte bin ich wirklich etwas gewachsen,“ fasst er zusammen. Am Donnerstag, kurz vor Schichtübergabe dann ein Anruf eines Partnerunternehmens, der zeigt wie es in der realen Arbeitswelt zugehen kann. Die Bestell- und somit die Produktionsmenge erhöht sich auf 44 kg. Nun heißt es lösungsorientiert denken, umplanen, koordinieren, Mengen anpassen und zügiger arbeiten. Und am Ende, bei so viel Eifer, Kollegialität, Eigeninitiative und bester Kommunikation untereinander schossen die Azubis über ihr Ziel hinaus. Aus 44 kg wurden ca. 50 kg. Die Ausbilder sind stolz. In der Feedback-Runde waren sich alle einig: Das Projekt mit Simulation der 24h-Echtzeit, inklusive gemachter Fehler, unerwarteter Situationen und Herausforderungen war sehr lehrreich. Einige hätten gerne noch eine weitere Woche im Schichteinsatz drangehangen, so viel Spaß hat es gemacht. KNAPSACKSPIEGEL 08.2019 | 23

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