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KnapsackSPIEGEL 08-09/2017

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Das Magazin für Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

CHEMIEPARK KNAPSACK

CHEMIEPARK KNAPSACK Mitarbeiter des Fürstenberg Instituts auch kurzfristig parat: persönlich, telefonisch, online oder per Mail. Abschließend betrat Helge Herrwegen von der IG BCE das Podium. Er berichtete über die in 2016 erzielte Tariferhöhung von 5,3 Prozent, gesplittet in 3 Prozent seit August des vergangenen Jahres und eine zweite Steigerung von 2,3 Prozent im kommenden September. Herrwegen verwies auf das Recht der Anwesenden zur Mitbestimmung und ermunterte sie, sich mit Blick auf die Betriebsratswahlen 2018 einzubringen. Es folgte ein kurzer Abriss über wichtige Themen wie beispielsweise „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ und klare Regelungen in Sachen Datenschutz. Dann ein Blick auf die Uhr und der von wohlwollendem Applaus begleitete Abschluss der Veranstaltung: „90 Minuten plus ein paar Minuten Verlängerung, so soll es sein. Wir sehen uns gleich im Foyer und haben dort bei Brezeln und einem kühlen Getränk Gelegenheit zum Gespräch. Also: Abpfiff!“ Historisches 60 JAHRE FEIERABENDHAUS KNAPSACK – DIE GESCHICHTE IN DEN „HÜRTHER BEITRÄGEN“ Im Herbst 2017 feiert die uns über die Jahre sehr vertraut und lieb gewonnene Versammlungsstätte, wie sie damals genannt wurde, den 60. Geburtstag. Dass InfraServ als Eigentümerin des Hauses sowie die Standortgesellschaften im Chemiepark Knapsack dies nicht einfach so übergehen wollten, war allen klar. D ie Ausschreibung des Architekturwettbewerbs für den Bau des Feierabendhauses Knapsack erfolgte 1955. Einige Zeit später wurden die ersten Steine aufeinandergesetzt und 1957 war die Versammlungsstätte dann fertig und wurde eingeweiht, pünktlich zum 50. Jahrestag der Gründung des Chemiestandortes Knapsack. In dem jährlich erscheinenden Band „Hürther Beiträge zur Geschichte, Kultur und Regionalkunde“, der vom Heimat- und Kulturverein Hürth e. V. herausgegeben wird, soll das Ereignis gewürdigt werden. Drei Ehemalige, Günther Geisler, Volker Wirth und Dr. Horst Klassen, aus dem Chemiepark Knapsack, die selbst Jahrzehnte dort gearbeitet haben, haben eifrig viele Stunden recherchiert und Texte und Bilder zusammengetragen, die den Bau des Feierabendhauses Knapsack und die Nutzung von Anfang an bis heute erklären und zeigen. Und oftmals verursachte das Gefundene selbst bei den Autoren ein Staunen oder Schmunzeln … Viele Treffen in den Räumen der Stadt Hürth sind dem 24-seitigen Manuskript, das nun an den Stadtarchivar der Stadt Hürth, Michael Cöln, überreicht werden konnte, vorausgegangen. Nun ist es Aufgabe der Redaktion der „Hürther Beiträge“, die Chronik zu bewerten und zum Abdruck zu bringen. Michael Cöln (2. v. r.), Leiter des Stadtarchivs der Stadt Hürth und Redaktionsmitglied der „Hürther Beiträge“, nimmt das Manuskript entgegen. Das Autorenteam (v. l.) Günther Geisler, Volker Wirth und Dr. Horst Klassen freut sich über den Abschluss der Chronik. Wir freuen uns darauf, wenn der Beitrag im Jahresheft erscheint, und hoffen, dass es bei den älteren Bürgern der Stadt Hürth manche Erinnerung wachruft und auch den Jüngeren ein wenig Geschichte zur „Hürther Guten Stube“ vermittelt. 10 KnapsackSPIEGEL 08.|09.2017

CHEMIEPARK KNAPSACK Azubis der Rhein-Erft Akademie erprobten sich im Schichteinsatz WILLKOMMEN IN DER WIRKLICHKEIT! Eine Woche lang ging das Licht im Technikum und in den Werkstätten der Rhein-Erft Akademie nicht aus. „Around the Clock“ nennt sich das Projekt, mit dem die Bildungsakademie jungen Frauen und Männern in der Ausbildung die Möglichkeit gibt, sich ein reales Bild vom späteren Berufsleben in der chemischen Produktion zu machen. A m Montag, 10. Juli, 6 Uhr in der Früh, startete die erste Schicht. Aufgabenstellung: die Produktion von 35 Kilo Calciumcarbonat. Fertigstellung: zum Ende der letzten Schicht, Freitag, 14. Juli, nachts um 0 Uhr. Gut 60 Auszubildende der Rhein-Erft Akademie, verteilt auf Früh-, Spät- und Nachtschicht, stellten sich der Herausforderung. Auf gutes Gelingen! Da hieß es anpacken, sich für die Sache einbringen, interdisziplinär und gemeinsam innerhalb der jeweiligen Schicht, aber auch im Einklang mit den anderen Schichtgruppen. Kevin Zamojski (rechts im Bild), Chemikant im zweiten Lehrjahr, erzählt: „Ich bin sehr positiv überrascht von diesem Einsatz. Der Lerneffekt ist enorm hoch. Die Zusammenarbeit im Team muss stimmen, das steht an vorderster Stelle, sonst wird’s schwierig.“ Weitgehend ohne die Unterstützung der zuständigen Ausbilder und Betreuer machten sich die Azubis ans Werk, planten, organisierten und produzierten – und lernten dabei jede Menge. Das Projekt ist Bestandteil der „berufsfeldübergreifenden Ausbildung“ und fördert Fach-, Methoden-, aber auch Handlungsund Sozialkompetenz. Entscheidende Faktoren im Berufsleben sind eben auch eine gute Kommunikation und eine sorgfältige und verständliche Dokumentation. Eine große Herausforderung stellten die Schichtübergaben dar. David Böckem (links im Bild), ebenfalls Chemikant im zweiten Lehrjahr, übernahm die Position des Schichtführers. „Die hohe organisatorische Leistung, die Zeitvorgabe und die Führung meiner Mitstreiter – das war anstrengend, aber auf alle Fälle auch eine Bereicherung“, resümiert er. Ein Defekt an einer Maschine zog Reparaturarbeiten nach sich, für die Auszubildenden und ihr Projekt hieß das Stillstand und Produktionsausfall. Auch so kann die Realität sein, auch das muss man lernen. Und trotzdem: Die Auszubildenden schossen über das gesetzte Ziel hinaus. Statt 35 Kilo Calciumcarbonat brachten sie es auf 40 Kilo! In der Feedback-Runde am Freitagvormittag waren sich alle einig: Das Projekt mit Simulation der 24-h-Echtzeit, inklusive gemachter Fehler, war lehrreicher als manch „normale“ Ausbildungswoche. Es hat allen so viel Spaß gemacht, dass manch einer gerne noch ein paar Sonderschichten einlegen würde … Kevin Za mojski (rechts im Bild), Chemikant im zweiten Lehrjahr: „Der Lernef fekt ist enorm hoch. Die Zusammenarbeit im Team muss stim men, das steht an vorderster Stelle, sonst wird’s schwierig.“ KnapsackSPIEGEL 08.|09.2017 11

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