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KnapsackSPIEGEL 08-09/2017

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Das Magazin für Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

CHEMIEPARK KNAPSACK

CHEMIEPARK KNAPSACK „ICH KOMME DER GRIPPE ZUVOR. JEDES JAHR“ GRIPPESCHUTZIMPFUNG 2017 Grippeviren haben die besondere Eigenschaft, sich rasch zu verändern. Dies geschieht oftmals von einer Saison zur nächsten. Deshalb muss der Grippeimpfstoff jedes Jahr den jeweils aktuellen Virenstämmen angepasst und die Impfung aufgefrischt werden. IMPFSTOFF FÜR DIE KOMMENDE GRIPPESAISON 2017/2018: • A/Michigan/45/2015 (H1N1) • A/Hong Kong/4801/2014 /H3N2) • B/Brisbane/60/2008 Quelle: www.pei.de/influenza.impfstoffe Diese Stammzusammensetzung weicht von der der Saison 2016/2017 ab. Selbstverständlich können Sie sich auch in diesem Jahr ab Mitte September wieder wie gewohnt zur jährlichen Grippeschutzimpfung im Büro Gesundheit melden. Die Grippeschutzimpfung erfolgt auch in diesem Jahr wieder mit freundlicher Unterstützung der DAK Gesundheit. Für Mitglieder der DAK ist die Impfung kostenlos. Lediglich die Krankenversicherungskarte ist mitzubringen. Für Versicherte der TKK reicht die Vorlage der Krankenversicherungskarte ebenfalls aus. Für Versicherte anderer Krankenkassen ist ein Betrag von 15,– € zu leisten, der aber gegen Vorlage der bei der Impfung ausgestellten Quittung von der eigenen Krankenkasse normalerweise erstattet wird. IMPFTERMINE AB MITTE SEPTEMBER TÄGLICH VON 8.00 BIS 15.00 UHR IN DER WERKSÄRZTLICHEN ABTEILUNG BITTE BEACHTEN SIE AKTUELLE INFORMATIONEN IM INFRANET HAUTSCREENING 2017 Auch in diesem Jahr organisiert die werksärztliche Abteilung im September 2017 erneut ein Hautscreening. Konnten Sie im letzten Jahr nicht teilnehmen bzw. liegt Ihre letzte Untersuchung zwei Jahre zurück, dann nutzen Sie unser Angebot. Eine vorherige Anmeldung ist in der werksärztlichen Abteilung erforderlich. TERMINE: 1.9.2017 / 5.9.2017 / 13.9.2017 (Zeit: jeweils 12:30 bis 15:30 Uhr) Kostenbeitrag: Abrechnung für DAK-Versicherte über die Krankenversichertenkarte (bitte zur Untersuchung unbedingt mitbringen) Für Versicherte anderer Krankenkassen ist vor Ort ein Betrag von 22,– € zu leisten, der aber gegen Vorlage der bei dem Hautscreening ausgestellten Quittung von der eigenen Krankenkasse normalerweise erstattet wird. Bitte beachten Sie: Kostenerstattung nur, wenn kein Hautscreening innerhalb der letzten zwei Jahre stattgefunden hat! 20 KnapsackSPIEGEL 08.|09.2017

CHEMIEPARK KNAPSACK HÖREN SIE MAL! ÜBER DEN LÄRM UND SEINE AUSWIRKUNGEN Unsere Umwelt ist laut! Und längst steht nicht mehr allein der Lärm am Arbeitsplatz im Mittelpunkt dieser Thematik. Erwähnt seien an dieser Stelle Straßenverkehr, Fluglärm, ständige Beschallung durch „Musik“ im öffentlichen Raum … Gehörschäden sind hier nur die Spitze des Eisbergs. Lärm wirkt sich auf den menschlichen Körper und die Psyche auch in anderer Form aus. Bei den angezeigten Berufskrankheiten liegt die Lärmschwerhörigkeit noch immer an zweiter Stelle, bei den anerkannten sogar an der Spitze – und das, obwohl unsere Arbeitsplätze doch immer „leiser“ werden. Sicherlich ist das, was wir heute in der Arbeitsmedizin in puncto Hörminderung sehen, zum größten Teil die Folge zurückliegender Lärmbelastungen. Zur Erinnerung: Bereits ab einem Schalldruckpegel von 80 dB(A) besteht ein Risiko für Innenohrschäden, und bei einer Steigerung um nur 3 dB(A) verdoppelt sich die Gehörgefährdung. Ab 85 dB(A) besteht u. a. Gehörschutz-Pflicht und die Pflicht zur regelmäßigen arbeitsmedizinischen Vorsorge. Grundsätzlich beinhaltet der Begriff Lärm jede Art von Schall mit störender, belästigender oder gesundheitsschädlicher Wirkung (gem. TA-Lärm). Während eine normale Unterhaltung bei etwa 50 bis 60 dB liegt, bringt es ein startendes Düsenflugzeug auf 120 bis 130 dB und liegt damit an der Schmerzschwelle des menschlichen Gehörs. Auch ein moderner MP3-Player „schafft“ (ohne Pegel-Begrenzung) um die 100 dB. Besonders sensibel reagieren die äußeren Haarzellen des Innenohrs auf Lärmeinwirkungen. Nach längerer Lärmbelastung – evtl. auch schon nach sehr lauten Akutereignissen – sehen diese Härchen oft aus wie ein Wald nach einem Orkan, wachsen, im Unterschied zu Bäumen, jedoch nicht mehr nach. Eine einmal vorhandene Lärmschwerhörigkeit bildet sich nicht mehr zurück. Bei gravierender Hörschädigung droht die soziale Vereinsamung, da die Kommunikation mit Mitmenschen und Umwelt gestört ist. Auch modernste Hörgeräte können dies nicht zufriedenstellend „reparieren“. Der beste Schutz vor Lärm ist es, ihn überhaupt gar nicht erst entstehen zu lassen. Diesbezüglich sind die Anforderungen an Maschinen und Geräte mittlerweile recht streng. Wenn sich auch organisatorisch die Einwirkung auf den Menschen nicht vermeiden lässt, muss geeigneter Gehörschutz her. Dass es hier verschiedene Bauarten mit unterschiedlicher Dämmwirkung gibt, müsste eigentlich jeder wissen – auch, dass der Gehörschutz nur wirkt, wenn er konsequent getragen wird … Grundsätzlich gilt: Für jedes Ohr und für alle Arbeitsbedingungen lässt sich geeigneter Gehörschutz finden! Aber nicht nur auf das Gehör wirkt der Lärm. Zu den Auswirkungen außerhalb des Ohres gehören: Stressreaktionen, Schlafstörungen, erhöhter Blutdruck und Puls, Störung von Stoffwechselprozessen und eine erhöhte Unfallgefahr. Diese Problematik steckt auch hinter der anhaltenden Fluglärm-Diskussion. Insbesondere nächtliche Belastungen können gesundheitliche Schäden zur Folge haben – und zwar unabhängig von einem wiederholten Aufwachen während der Nacht, allein durch unbewusste Störungen der Schlafarchitektur und andere Reizwirkungen. Vermutet wird beispielsweise ein erhöhtes Herzinfarkt-Risiko. Hier noch ein Hinweis an die jüngeren Leser: MP3-Player haben ein hohes Potenzial, Gehörschäden auszulösen – insbesondere dann, wenn zum Ausblenden von Umgebungsgeräuschen der Lautstärkeregler bis an den „Anschlag“ hochgefahren wird. Es ist zu befürchten, dass sich dies immer öfter in auffälligen Hörkurven in bereits jungen Jahren niederschlägt. Eine (abschaltbare) Pegelbegrenzung wird daher auf EU-Ebene diskutiert. Im Moment gilt die Devise: die Lautstärke wie auch die Nutzungszeit der Abspielgeräte in Eigenregie begrenzen! Liebe Leser, am 09.11. (Werksteil Knapsack) und 16.11.2017 (Werksteil Hürth) haben Sie die Möglichkeit, sich zu diesem umfangreichen Thema im Rahmen der jährlichen Gesundheitsaktion in den Betriebsrestaurants weitergehend zu informieren. Kommen Sie vorbei! Dr. med. Matthias Fischer KnapsackSPIEGEL 08.|09.2017 21

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