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KnapsackSPIEGEL 09-10/2018

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Das Magazin für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

DER RICHTIGE WEG Offene

DER RICHTIGE WEG Offene Türen in der Rhein-Erft Akademie: Denkanstöße in Sachen Aus- und Weiterbildung D ie Zukunft und was sie wohl bringen mag, das ist für jeden eine Gleichung mit mehreren Unbekannten. Und doch ist es uns möglich, für unseren beruflichen Weg und den unserer Kinder die Weichen zu stellen. Wie das aussehen kann und welche Fülle von Angeboten es gibt, davon konnten sich die Besucher am „Tag der offenen Tür“ in der Rhein-Erft Akademie am 22. September ein Bild machen. KÖLSCHES JUBILÄUM Dieser Samstag war ein Besonderer auf dem Knapsacker Hügel: Der Chemiepark feierte sein 111-jähriges Bestehen, ein Kölsches Jubiläum, zu dem sich neben Showbühne, Verzehrständen u.v.m. im Feierabendhaus auch die Standortunternehmen präsentierten. Selbstverständlich war im Feierabendhaus auch die Rhein-Erft Akademie mit einem eigenen Stand vertreten und begrüßte dort die Besucher mit einem Wissensquiz à la „Wer wird Millionär“. Als Gewinne winkten über 200 Gutscheine für die persönliche Weiterbildung. Das Format gab einen Einblick in moderne Gaming-Konzepte, um Lernmotivation zu steigern. Am Infostand war dann auch gleich alles Wissenswerte über Kurse, Fortbildungen, Seminare, Studiengänge und den Bereich „Operator Training Concepts“ erhältlich. Jeder, dessen Interesse nun geweckt war mehr zu erfahren, hatte Gelegenheit, die Rhein- Erft Akademie selbst in Augenschein zu nehmen. Ein Shuttlebus machte das bequem und unkompliziert möglich. Vor Ort in der Bildungsakademie herrschte buntes Treiben für Jedermann. Nicht nur ein informatives, sondern auch ein Programm zum Mitmachen bot sich den Gästen: In den Laboren brodelte es in Behältern und Apparaturen und mit Schutzbrillen „bewaffnete“ Besucher brauten und rührten Haargel, Lipgloss oder Handcremes. Alles unter der fachkundigen und äußerst netten Anleitung der Azubis. Hubert Klöser, aus Bad Münstereifel angereist, mit dabei seine beiden Jungs: „Heute bietet sich für uns eine gute Gelegenheit mal hier hineinzuschnuppern. Nicht mehr lange, dann steht für meine Söhne die Berufswahl an.“ Interessiert lauschte er gemeinsam mit seinem Nachwuchs, dem 17-jährigen Azubi Felix Savitzoglou, angehender Chemikant im ersten Lehrjahr, der ihnen erklärte, wie er den Zuckergehalt in Cola bestimmt. Nicht anders ging es in den übrigen Fachbereichen zu: Unterstützt von einem Azubi durfte Sophie Heuser, 13 Jahre jung, in der Metallwerkstatt durch Schmirgeln, Biegen und Feilen einer Edelstahlleiste ihren eigenen Stiftehalter produzieren. Wie sie auf die Rhein-Erft Akademie aufmerksam wurde? Ihr Vater arbeitet bei InfraServ Knapsack. Sie denkt über ein Berufspraktikum nach. Im Technikum erklärten Ausbilder und Auszubildende mit Begeisterung die realen, wenn auch etwas kleineren Produktionsanlagen. An den Ständen von Rhein-Erft Berufsstart e. V., AzubiAgentur und Berufskolleg stand man Rede und Antwort zu freien Ausbildungsplätzen oder den Vorteilen der direkten Verzahnung von Schule und Praxis. Versüßt wurde der Tag mit Törtchen und Kuchen aus der Cafeteria. Selbstgebacken von Mitarbeitern kam jedes verkaufte Stück „Pänz vun Kölle e. V.“ zugute. „REKORDVERDÄCHTIG“ Auf ein Wort, Frau Dr. Vorberg: Was geht der Geschäftsführerin der Bildungsakademie an einem solchen Tag durch den Kopf? – „Wir haben in diesem Jahr die Entscheidung getroffen uns zu vergrößern. Das ist der hohen Nachfrage an sehr gut ausgebildeten Berufsanfängern, aber auch der Notwendigkeit einer qualitativ hochwertigen Weiterbildung geschuldet. Da freue ich mich natürlich sehr über die für uns rekordverdächtige Besucherzahl von fast 400 Interessierten und bin stolz auf das hohe Engagement unserer Azubis. Vielleicht konnten sie heute dem ein oder anderen einen Weg in die Zukunft aufzeigen!“ 22 | KNAPSACKSPIEGEL 10.2018

DER KNAPSACK SPIEGEL AUF REISEN Unglaublicher Ausblick auf dem höchsten Bergmassiv Afrikas Abgekämpft aber glücklich: hoch oben auf dem Gipfel mit KnapsackSpiegel HOCH AUF DEM KILIMANDSCHARO, DA LIEGT IM SOMMER NOCH SCHNEE … Dr. Benno Krüger von Vinnolit (und der KNAPSACKSPIEGEL) in luftigen Höhen – ein Reisebericht A ls ich mich vor zwei Jahren entschied, auf den Kilimandscharo zu wandern, fasste ich einen Plan: Der KNAPSACK- SPIEGEL sollte mit! Schon um dieses Erlebnis gewissermaßen mit den Lesern, also den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Unternehmen auf dem Knapsacker Hügel, zu teilen. Und, wenn ich ganz ehrlich bin, auch als zusätzliche Motivation, den Gipfel tatsächlich zu erreichen. Letztlich war ich positiv überrascht davon, was für einen Einfluss diese Idee auf mein Team aus Guide, Koch und Trägern hatte: als sich herumgesprochen hatte, dass ich ein Bild auf dem Gipfel mit dem Magazin benötige, wollten mich alle unbedingt dabei unterstützen, den höchsten Punkt Afrikas zu erreichen. Schön war auch, dass ich abends im Zelt mit Hilfe des KNAPSACKSPIEGEL dem Team zeigen konnte, was ich im (Berufs-)Alltag so mache, wenn ich nicht gerade auf Wanderung bin. In einem Land mit wenig Industrie haben die Bilder aus Knapsack einen Einblick davon vermitteln können, was genau eigentlich ein Chemiepark ist. Für mich war es dann am 28.07.2018 soweit und zur Motivation gesellte sich eine große Portion Glück: Bereits in den Tagen vor dem Aufstieg war zu erkennen, dass wir wohl bei Vollmond aufsteigen würden – gefolgt von ersten Gerüchten im Lager, dass beim Aufstieg Blood Moon sein würde. Und tatsächlich bestiegen wir den Gipfel dann während einer Mondfinsternis, umrandet von Millionen von Sternen. Die Nähe zu ebendiesen war ein schlichtweg unbeschreibliches Erlebnis und hat dabei geholfen, die Anstrengungen zu bewältigen. Und dann der Schnee! Zum ersten Mal seit Jahren lag der Gipfel des Kilimandscharo wieder unter einer Schneedecke und ich konnte das besondere Gefühl, das ich beim Lesen der Berichte rund um die Erstbesteigung im Rahmen meiner Vorbereitungen auf dieses Abenteuer hatte, in der Realität aufleben lassen. Am Gipfelschild angekommen ging dann im Osten die Sonne auf während im Westen der Vollmond noch nicht Dr. Benno Krüger im Lager – und natürlich war auch die Vinnolit in Form des B2-Shirts mit dabei! untergegangen war. Am Ende war ich froh über jede Anstrengung während meiner rund zweijährigen Vorbereitung – der Berg fordert am letzten Tage einiges. Mein Dank und meine Anerkennung gelten dem Team Saidi, Isa, Martin, Zmohamed, Boniface und John, die mich phantastisch und vor allem mit immerwährend guter Laune begleitet und unterstützt haben. Toll, dass ich einen Job habe, der mir solche Abenteuer ermöglicht, wenn auch nur einmal im Leben.“ KNAPSACKSPIEGEL 10.2018 | 23

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