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KnapsackSPIEGEL 09-10/2019

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Das Magazin für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

CABB BLICKT WEITERHIN

CABB BLICKT WEITERHIN POSITIV AUF DAS 2. HALBJAHR Am 23.07.2019 fand die Betriebsversammlung der CABB im Rhein-Erft-Saal des Feierabendhaus Knapsack statt T rotz geradezu tropischer Temperaturen waren die Reihen des Rhein-Erft-Saals anlässlich der Betriebsversammlung der CABB am 23. Juli 2019 gut gefüllt. Der Betriebsratsvorsitzende Jürgen Scholz begrüßte die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor dem Feierabendhaus mit erfrischendem Eis, das er gesponsort hatte (siehe Foto auf Seite 13). Erstes Thema auf seiner Agenda war die innerbetriebliche Gesundheitsförderung. Leider konnten aufgrund tariflicher Rahmenbedingungen zuletzt keine Job-Fahrräder eingeführt werden. Deshalb schlägt der Betriebsrat vor, dass die Mitarbeiter des Unternehmens dank des neuen „Interfit“-Systems nun optimale Möglichkeiten bekommen sollen, sich fit zu halten. Gesundheitsförderung sei schließlich immer besser als später eine mögliche Krankheitsbehandlung, unterstrich auch Hans-Georg Scherer von der Firma Interfit. Im Rahmen des Konzepts, das er im Detail vorstellte, können die Mitarbeiter der CABB deutschlandweit unter anderem zahlreiche Fitnessstudios, Schwimmbäder und sogar Golfclubs nutzen. Dabei übernimmt das Unternehmen einen Teil der Kosten. Eine gute Sache, unterstrich Scholz: „Wir hoffen, dass das Angebot gut angenommen wird, und werden uns untereinander motivieren.“ VISION 2020 Ein weiteres zentrales Thema, mit dem sich die CABB in diesem Jahr auseinandersetzen wird, ist die Vision 2020. Zusammen mit der Firma Provadis soll die Unternehmenskultur gefördert werden. Michael Maier von Provadis stellte einige der gesteckten Ziele vor. Ganz nach dem Motto „bei

„Es läuft für uns bisher gut“ Carsten Wörner Managing Director CABB GmbH / Gen. Manager BU Acetyls CABB Group uns stimmt die Chemie“ soll die Unternehmenskultur weiterentwickelt und in diesem Rahmen gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein offener Raum zur Entwicklung geschaffen werden. „Wenn Sie es schaffen, dass bei der CABB Entschlossenheit und Einigkeit Hand in Hand gehen, werden Sie einen konstruktiven und für alle Beteiligten fruchtbaren Entwicklungsprozess erleben“, unterstrich Maier. Auf diese Weise werde der Standort Knapsack gefördert und der Wettbewerbsvorteil gestärkt. Anschließend berichtete Jürgen Scholz noch von den neuen gesamtbetrieblichen Themen und Vereinbarungen. Es wurden zwei Betriebsvereinbarungen gekündigt und vier neugetroffen. Danach stellte Armando Dente von der IG-BCE die diesjährigen Forderungsempfehlungen für die Tarifverhandlungen vor. 2019 stehe vor allem der Wandel des Arbeitsmarktes im Vordergrund, denn nicht zuletzt durch Themen wie die Digitalisierung, den Fachkräftemangel oder auch den demografischen Wandel stehe der Arbeitsmarkt vor spannenden Herausforderungen. Als erste Forderungsempfehlung, so Dente, wurde das tariflich individuelle Zukunftskonto in Höhe von jährlich 1.000 Euro ausgesprochen, um auf diese Weise eine zeitliche und finanzielle Entlastung zu schaffen. Viele Pflegebedürftige rutschten in die Sozialhilfe ab, weil die gesetzliche Pflegeversicherung lediglich eine Teilabsicherung sei. Deshalb solle dieses Jahr auch die Forderung nach einer tariflichen Pflegezusatzversicherung formuliert werden. Darüber hinaus solle die Vergütung im Bereich der Ausbildung erhöht und, last but not least, eine Qualifizierungsoffensive entwickelt werden, um den digitalen Wandel zu begleiten. Carsten Wörner, Leiter des Geschäftsbereichs Acetyls, begann seinen Vortrag mit einem Lob an die Kolleginnen und Kollegen: „Es läuft für uns bisher gut!“ Die Zahlen des ersten Halbjahrs sprächen für sich, der Umsatz und das Ergebnis liegen über Vorjahresniveau. Allerdings betonte Wörner auch, dass man durchaus mit einem traditionell Ende Juli und im August aufkommenden Sommerloch rechnen müsse – dennoch könne man weiterhin positiv auf das zweite Halbjahr blicken. Nicht zuletzt der Blick auf den entsprechenden Zeitraum im Vorjahr zeige, dass viele Kunden Aufträge lediglich aufgeschoben hätten und diese Lücke im September wieder eingefangen werden konnte. Besonders freute sich Wörner darüber, dass die CABB zuletzt neue Kunden in innovativen Produktsegmenten gewinnen konnte, zum Beispiel Großabnehmer aus den USA, die ebenfalls schon Anschlussbestellungen für den kommenden September abgegeben hätten. Ein weiterer Grund zur Freude seien auch die zahlreichen erfolgreichen OPEX-Projekte, die sich unter anderem in der guten Entwicklung des EBITDA nie- Michael Maier, Provadis derschlagen. Abschließend gab Dr. Wolfgang Schick, COO des Geschäftsbereichs Acetyls und Werkleiter Knapsack, einen Überblick der aktuellen Zahlen. Durch die großen Stillstände im Mai läge die Produktion von MCA, SMCA und Lösungen hinter Plan, und bei der Anlageneffizienz habe man durch ungeplante Reparaturen nur geringe Verluste hinnehmen müssen. Als weitere Herausforderungen nannte Schick unter anderem steigende Strompreise und steigende Dampf- und Abwasserkosten. Dennoch verfolge die CABB in Knapsack ambitionierte Ziele und bekenne sich klar zum Standort – dies zeigten nicht zuletzt Investitionen wie beispielsweise in das neue Tanklager. Schick lobte zum Schluss noch ausdrücklich die Leistung der Mannschaft vor Ort und appellierte an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Knapsack, weiterhin sicher zu arbeiten – „damit jeder Einzelne von Ihnen nach der Arbeit gesund nach Hause kommt.“ Zum Schluss bedankte sich Jürgen Scholz für die zahlreiche Teilnahme. „Wenn Sie es schaffen, dass bei der CABB Entschlossenheit und Einigkeit Hand in Hand gehen, werden Sie einen konstruktiven und für alle Beteiligten fruchtbaren Entwicklungsprozess erleben“ Carsten Wörner KNAPSACKSPIEGEL 10.2019 | 13

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