Aufrufe
vor 1 Jahr

KnapsackSPIEGEL 09-10/2019

  • Text
  • Azubis
  • Huerth
  • Mannheim
  • Garzweiler
  • Kendenich
  • Ortsvorsteher
  • Pumpen
  • Fahrradhelm
  • Compoundieranlage
  • Lyondellbasell
  • Vinnolit
  • Akademie
  • Bildreportage
  • Werkschutz
  • Chemcologne
  • Unternehmen
  • Cabb
  • Yncoris
  • Knapsackspiegel
  • Chemiepark
Das Magazin für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

„Wer beim Werkschutz

„Wer beim Werkschutz arbeiten möchte, muss stressresistent sein, sich durchsetzen können aber auch dazu in der Lage sein, sich in sein Gegenüber hineinzuversetzen – schließlich wird niemand gerne kontrolliert“, fasst Markus Fröhlich die Kerneigenschaften einer guten Fachkraft für Schutz und Sicherheit zusammen. Die Berufsbezeichnung der 18 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Werkschutz lautet entweder geprüfte Schutz- und Sicherheitsfachkraft oder Fachkraft für Schutz und Sicherheit, je nachdem, wann sie ihre Ausbildung absolviert haben, denn letztere gibt es erst seit 2001. E ine, die diese Ausbildung absolviert hat, ist Laura Bungert. Sie ist eine von drei Frauen im Werkschutz-Team und zeigt, dass man auch als junge Frau einiges in diesem heute noch eher männlich dominierten Beruf erreichen kann. Aktuell ist sie dabei, ihren Meister für Schutz und Sicherheit zu machen. Im insgesamt zwei Jahre dauernden Lehrgang, der sie unter anderem dazu qualifiziert, später einmal ein Team zu leiten, lernt sie neben allen sicherheitsrelevanten Themen auch Aspekte aus den Bereichen Betriebswirtschaftslehre, Personalführung, Arbeitsrecht und Qualitätsmanagement. Ihr Vorgesetzter Markus Fröhlich, der diesen Weg ebenfalls gegangen ist, unterstützt und fördert sie dabei. „Es ist wichtig, junge Fachkräfte weiterzubilden und zu fördern“, erklärt er und fährt fort, „wir sind besonders stolz, dass wir sowohl erfahrene als auch junge und motivierte Kolleginnen und Kollegen hier im Team haben“. Denn ohne die wäre die tägliche Arbeit hier am Standort gar nicht möglich. AUSGEPRÄGTER SERVICEGEDANKE Es wird deutlich: Neben den bereits beschrieben Faktoren und Eigenschaften gehört zum Berufsfeld eben auch ein ausgeprägter Servicegedanke und gute Menschenkenntnis, denn die Kollegen an der Pforte sorgen täglich dafür, dass sowohl Gäste als auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack freundlich in Empfang genommen werden. Zu ihren Aufgaben gehören außerdem die Sicherheitseinweisung der Mitarbeiter von Fremdfirmen sowie von Besuchern, die Kontrolle und Erstellung von Mitarbeiter- und Besucherausweisen sowie das Beschreiben von Wegen innerhalb des Chemieparks. Ein besonders wichtiger Aspekt des Empfangs im Werksteil Knapsack ist die Telefonzentrale. Wer im Chemiepark Knapsack anruft, landet zwangsläufig zuerst bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Werkschutzes. Von hier aus werden Anfragen weitergeleitet und Anrufende mit den gewünschten Gesprächspartnern verbunden. J edes gute Team braucht dynamische und hochqualifizierte Führungskräfte. Marcus Wenzel und Markus Fröhlich leiten und koordinieren das Team des Werkschutzes und sind dabei im stetigen Austausch mit Jürgen Groborz, ‎Leiter Standortsicherheit & Abfallmanagement 8 | KNAPSACKSPIEGEL 10.2019

„Es ist wichtig, junge Fachkräfte weiterzubilden und zu fördern“ Markus Fröhlich bei YNCORIS. In regelmäßigen Meetings besprechen sie die aktuelle Situation und halten sich so gegenseitig über das Tagesgeschehen auf dem Laufenden und besprechen auch strategische Themen wie beispielsweise die Frage bzw. wie der Werkschutz und die Prozesse am Standort für alle Beteiligten weiter verbessert werden können. Gerade die Digitalisierung einzelner Prozesse wird im Werkschutz und in der Sicherheit weitere Optimierungen ermöglichen. Da gute Sicherheitsarbeit immer ein dynamischer Prozess ist, kommt es bei ihrer Arbeit ganz besonders darauf an, aktuelle Entwicklungen im Auge zu behalten und schnell auf sie zu reagieren. Gemeinsam überarbeiten und entwickeln sie Konzepte für eine optimale Sicherheitskultur im Chemiepark Knapsack. Werkschutz ist Tag und Nacht für die Sicherheit im Chemiepark Knapsack im Einsatz. Deswegen ist das Team in sogenannte Tagdienstler und Schichtler unterteilt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Tagdienst sind vor allem für die allgemeine Sicherheit und den Service am Standort verantwortlich. Sie sind zum Beispiel für die LKW-Abfertigung, die Besucherinnen und Besucher sowie den Streifendienst am Tag zuständig. Die Schichtler wiederum arbeiten sowohl in Tag- als auch in Nachtschichten. Sie kümmern sich primär um die Werkschutzzentrale und die Streifentätigkeit und die damit zusammenhängenden Tätigkeiten. Aber auch der Schließdienst am Ende der Nachtschicht, also das Öffnen der Gebäude, ist Teil dessen. Jürgen Groborz (links), Markus Fröhlich und Marcus Wenzel Tag und Nacht für die Sicherheit im Chemiepark Knapsack im Einsatz: Auch der Schließdienst – also das Öffnen der Gebäude – ist Teil jeder Nachtschicht. KNAPSACKSPIEGEL 10.2019 | 9

KnapsackSPIEGEL

Copyright 2016 Chemiepark Knapsack – Impressum