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KnapsackSPIEGEL 10-11/2017

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Das Magazin für Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

CHEMIEPARK KNAPSACK

CHEMIEPARK KNAPSACK ARBEITSAUSFÄLLE WEGEN PSYCHISCHER ERKRANKUNG NEHMEN ZU IN NORDRHEIN-WESTFALEN WAR IM VERGANGENEN JAHR JEDER 20. ARBEITNEHMER BETROFFEN. Psychische Erkrankungen sind verantwortlich für immer mehr Fehltage in den Betrieben. Neben Muskel-Skelett-Erkrankungen und Erkältungen sind sie die häufigste Ursache für Krankmeldungen. In Nordrhein-Westfalen hatten Seelenleiden wie Depressionen und Angstzustände im ersten Halbjahr 2017 einen Anteil von 17,8 Prozent am Gesamtkrankenstand (Bund: 15,6 Prozent). Frauen sind häufiger als Männer mit einer psychischen Diagnose krankgeschrieben. Die Betroffenen fallen besonders lange aus: Im Schnitt sind es knapp 39 Tage, vier mehr als im Bundesdurchschnitt. Die aktuellen Zahlen stammen von der DAK-Gesundheit. Die Krankenkasse hat durch das Berliner IGES Institut die Daten von rund 400.000 erwerbstätigen DAK-Versicherten in NRW für das erste Halbjahr 2017 auswerten lassen. ONLINE-THERAPIE GEGEN DEPRESSION Die steigenden Zahlen bei den Seelenleiden sind auf einen offeneren Umgang damit und eine sorgfältigere Diagnostik zurückzuführen: Während Betroffene früher mit Magenproblemen oder Rückenschmerzen krankgeschrieben wurden, stehen heute immer öfter psychische Diagnosen auf den gelben Scheinen. „Der Behandlungsbedarf ist groß“, erklärt Rainer Koenen vom Firmenkundenvertrieb der DAK-Gesundheit. „Betroffene warten im Schnitt sechs Monate auf einen Therapieplatz.“ Um Menschen mit psychischen Erkrankungen schnell und flexibel zu helfen, setzt die DAK-Gesundheit vor allem auf zwei Ebenen an: Wer an leichten bis mittelschweren Depressionen leidet, bekommt sofort Unterstützung mit der Online-Therapie deprexis24. Das Programm hilft, Wartezeiten auf einen Therapieplatz zu überbrücken und den Alltag wieder besser zu meistern. Außerdem ist es eine sinnvolle Unterstützung klassischer Psychotherapien. Darüber hinaus bietet die Krankenkasse ihren Versicherten sogenannte integrierte Versorgungskonzepte an, bei denen Haus- und Fachärzte mit Psychotherapeuten Hand in Hand arbeiten – ohne lange Wartezeiten. Mehr Informationen zur seelischen Gesundheit: www.dak.de/psyche HAUTSCREENING ERNEUT EIN GROSSER ERFOLG! Die Aktionstage Haut fanden in der Zeit vom 1.9. bis zum 13.9.2017 in den Räumen des Büros Gesundheit statt. Insgesamt nahmen 69 Mitarbeiter die Möglichkeit wahr, ein Hautscreening im Hinblick auf gefährliche Pigmentmale und weißen Hautkrebs vornehmen zu lassen. Dabei wurden die Hautstellen untersucht und die Ergebnisse dokumentiert. In 11 Fällen konnte ein Hautbefund erhoben werden. In 9 Fällen wurde der Befund als „suspekt“ eingestuft. In 2 weiteren Fällen wurde sogar eine sog. aktinische Keratose diagnostiziert, eine mögliche Frühform des Hautkrebses bzw. ein Basaliom. Hier kann ebenfalls rechtzeitig geholfen werden. HÖREN SIE MAL! An dieser Stelle möchten wir Sie noch einmal auf unsere Gesundheitsaktion im November zum Thema „Lärm“ aufmerksam machen. Am 9.11. (Werksteil Knapsack) und 16.11.2017 (Werksteil Hürth) können Sie sich in den beiden Betriebsrestaurants zu diesem Thema umfangreich und anschaulich informieren. Wir freuen uns auf Sie! IHRE WERKSÄRZTLICHE ABTEILUNG 16 KnapsackSPIEGEL 10.|11.2017

CHEMIEPARK KNAPSACK WINTERZEIT IST ERKÄLTUNGSZEIT WIE SIE SICH UND IHRE FAMILIE VOR ATEMWEGSINFEKTIONEN SCHÜTZEN Hatten Sie schon einmal einen grippalen Infekt oder eine Magen-Darm-Infektion? Was, glauben Sie, war der Auslöser? Wie ist die Krankheit verlaufen? Und vor allem: Kennen Sie effektive Schutzmaßnahmen? Viren: Eigentlich sind sie ja wie kleine Schmarotzer. Kein eigener Stoffwechsel. Unfähig, sich allein zu vermehren. Und deshalb dringen sie in unsere Körperzellen und holen sich von dort die benötigten Baustoffe und Energie. Gemeinerweise zwingen sie uns auch noch unendlich viele neue Viren herzustellen! Unser Immunsystem ist aber in aller Regel in der Lage, sich erfolgreich zu wehren. Und das muss auch so sein, denn: Antibiotika können ihnen nichts anhaben! Bakterien: Im Gegensatz zu den Viren sind sie eigenständige Lebewesen mit einem eigenen Stoffwechsel. Unglaublich viele Bakterien leben mit uns zusammen, ohne uns zu schaden. Allerdings gibt es jedoch auch einige Bakterienarten, die unsere Körperzellen, auf denen sie wachsen, schädigen und zerstören. Das geschieht direkt oder durch Giftstoffe, die sie absondern. Bakterielle Infektionen lassen sich im Normalfall mit Antibiotika ganz gut behandeln. Das ganze Jahr über, besonders aber im Herbst und Winter, befinden sich Hunderte von Viren im Umlauf. Infizieren diese die Atemwege, heißen sie auch Atemwegsviren oder „respiratorische Viren“. Meist erkranken wir an mehreren Viren gleichzeitig oder die Übeltäter verändern sich von Jahr zu Jahr. Ein sich ständig veränderndes Ziel zu bekämpfen, ist außerordentlich schwierig! Mit Ausnahme der klassischen Grippeviren. Und nun? Die grundlegende Strategie ist es also, sich möglichst vor Atemwegsinfektionen zu schützen – und versuchen, andere Menschen nicht anzustecken, falls Sie doch erkranken. WIE ÜBERTRAGEN SICH DIE GRIPPE UND ANDERE ATEMWEGSERKRANKUNGEN? Wenn Sie sich mit einem Atemwegsvirus infiziert haben, versprühen Sie bei jedem Husten oder Niesen Tröpfchen, die Dinge und Menschen in Ihrer Nähe benetzen. Diese Tröpfchen sind voller Viren! WIE VERHINDERT MAN, DASS SICH ATEMWEGSINFEKTIONEN VERBREITEN? Waschen Sie Ihre Hände häufig. Dazu benötigen Sie keine spezielle antibakterielle Seife oder Lösung. Wasser und eine normale Seife reichen völlig aus. Halten Sie Ihre Hände vom Gesicht fern. Trinken Sie nicht aus Tassen oder Flaschen, aus denen bereits andere getrunken haben. WENN SIE EINE ATEMWEGSINFEKTION HABEN, DENKEN SIE AUSSERDEM AN FOLGENDES: Husten Sie lieber nicht in die Hand, sondern in Ihren Ärmel. Dann bleiben Ihre Hände sauber. Halten Sie außerdem beim Husten größtmöglichen Abstand zu anderen Personen und wenden Sie sich dabei von Ihrem Gegenüber ab. Verwenden Sie stets ein Einmaltaschentuch, das Sie wirklich nur einmal benutzen und sofort entsorgen. Waschen Sie sich wenn möglich anschließend die Hände, um eine Virusübertragung auf andere Menschen zu vermeiden. Vermeiden Sie es in dieser Zeit, Menschen die Hand zu geben, sie zu umarmen und zu küssen. Manche Menschen glauben, dass Antibiotika helfen könnten. Doch Antibiotika wirken nur gegen bakterielle Infektionen und nicht gegen Viren. Sie helfen also nur, wenn sich zusätzlich zur Virusinfektion Bakterien in den Atemwegen ansiedeln. BLEIBEN SIE GESUND! Dr. med. Markus Steinbach KnapsackSPIEGEL 10.|11.2017 17

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