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KnapsackSPIEGEL 10-11/2017

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Das Magazin für Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

CHEMIEPARK KNAPSACK

CHEMIEPARK KNAPSACK Voller Einsatz der „Protagonisten“ derung der Unternehmen am Standort, Lösungsansätze für ein weiterhin respektvolles und maximal sicheres Miteinander in den Anlagen sowie auf dem gesamten Gelände zu finden. Um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort für dieses wichtige Thema zu sensibilisieren, haben die Unternehmen des Chemieparks Knapsack daher nun eine gemeinsame Initiative auf den Weg gebracht. Ziel dieser langfristig angelegten Kampagne ist eine Emotionalisierung des Themas Sicherheit, um auf diese Weise eine (tiefere) Verständnisebene für die unbestritten wichtige Arbeit der Einsatzkräfte sowie die Konsequenzen des eigenen Verhaltens rund um die Einsatzstelle zu schaffen. Startschuss hierzu war der Dreh eines Videos im Chemiepark Knapsack, in dem das Motiv der Zeit im Fokus steht – konkret muss die Feuerwehr auf dem Weg zur Einsatzstelle erst den PKW eines Falschparkers aus dem Weg räumen und verliert hierdurch wichtige Sekunden. Die damit einhergehende Frage lautet: „Wieviel ist eine Minute wert? Zum Beispiel mit einem guten Buch in der Hand oder beim Essen mit Freunden? Und ohne Sauerstoff im Gehirn…?“ Das Video soll nun nach und nach durch die Standortunternehmen in die eigene Mannschaft ausgerollt werden, beispielsweise im Rahmen des Formats „5 Minuten Sicherheit“. Weitere Maßnahmen folgen dann in Kürze. Beste Drehbedingungen bei optimalem Wetter Der Falschparker realisiert sein Fehlverhalten Die Profis vom Team Beydemüller Film Es kam unter anderem auch eine Drohne zum Einsatz 4 KnapsackSPIEGEL 10.|11.2017

CHEMIEPARK KNAPSACK ROHSTOFF- UND ABWASSER- REDUKTION IN PSM2-ANLAGE SENKT KOSTEN UND SCHONT DIE UMWELT Im Knapsacker PSM2-Betrieb wird Trifluormethylacetophenon (TFMAP) als Zwischenprodukt für die Herstellung des Fungizids Flint produziert. F ür die Herstellung werden pro Tag etwa vier Tonnen einer kostenintensiven Xylolmischung als Prozesslösungsmittel und zusätzlich als Extraktionslösungsmittel für einen TFMAP-Abwasserstrom benötigt. Ein Teil des Lösungsmittels kann bei der Herstellung zurückgewonnen werden, der Rest ist aufgrund des Extraktionsschrittes beim Abwasserstrom und der nachfolgenden Verbrennung nicht mehr verwertbar. Bei der TFMAP-Herstellung wird auch das Nebenprodukt Benzotrifluorid (BTF) erzeugt, das normalerweise durch Destillation entfernt und auch verbrannt wird. „Wir haben festgestellt, dass dieses Nebenprodukt genauso wirksam ist wie das Extraktionslösungsmittel Xylol“, erklärt Geoff Kelley, 2. Betriebsleiter PSM2-Betrieb. „Nach Test- und Sicherheitsüberprüfungen haben wir damit begonnen, so viel Xylol wie möglich durch den üblicherweise entsorgten BTF-Abfall zu ersetzen.“ Der Austausch verringert die Xylol-Nutzung im Herstellungsprozess um 50 Prozent oder etwa zwei Tonnen pro Tag. Ein weiterer Vorteil des Austausches ist die Reduzierung der Transportund Verbrennungsvolumina bei gleicher Menge. „Diese Änderung erforderte keine Investition. Sie generiert insgesamt Einsparungen von ungefähr 600.000 Euro pro Fünf-Monats-Kampagne und bietet erhebliche Vorteile für die Umwelt“, sagt Kelley. Weitere Recycling-Möglichkeiten durch Destillation von anderen Prozessströmen werden derzeit geprüft, um die Leistung weiterhin zu verbessern. „Diese Änderung erforderte keine Investition. Sie generiert insgesamt Ein sparungen von ungefähr 600.000 Euro pro Fünf-Monats-Kampagne und bietet erhebliche Vorteile für die Umwelt“, erläutert Geoff Kelley, 2. Betriebsleiter PSM2-Betrieb KnapsackSPIEGEL 10.|11.2017 5

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