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KnapsackSPIEGEL 10-11/2017

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Das Magazin für Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

CHEMIEPARK KNAPSACK Die

CHEMIEPARK KNAPSACK Die Rhein-Erft Akademie ermöglicht einer Schülerin einen ganz besonderen Einblick in den Arbeitsalltag HEUTE BIN ICH CHEF! W as wäre, wenn man für einen Tag ein Bildungsunternehmen leiten könnte? Einen Tag lang Meetings moderieren, kommunizieren, Ideen erarbeiten, Lösungen finden, den Überblick bewahren. Lisa Wilhelm ist 16 Jahre alt. Normalerweise besucht sie das Röntgen-Gymnasium in Remscheid. Doch heute läuft alles anders: Im Rahmen der Aktion „Meine Position ist spitze“ von ChemCologne übernimmt die Schülerin aus Radevormwald die Aufgaben von Dr. Kerstin Vorberg, Geschäftsführerin der Rhein-Erft Akademie. 28. August, 8.30 Uhr, der Arbeitstag von Lisa Wilhelm in der Rhein-Erft Akademie beginnt. Erster Tagesordnungspunkt: Besprechung. Dr. Kerstin Vorberg begrüßt die Schülerin herzlich und bereitet sie auf das vor, was sie den Tag über erwartet. Anschließend führt ein Azubi der Rhein-Erft Akademie, der hier zum Kaufmann für Bürokommunikation ausgebildet wird, „die Neue“ durch das Bildungsunternehmen. Blick auf die Uhr, der Betriebsrat wartet. Angesetzt ist ein Brainstorming zur Optimierung des Engagements der Azubi-Vertretung. Eine halbe Stunde später drängt schon der nächste Termin, Managementsitzung. Die Agenda ist umfangreich, die Zeit knapp und dann besteht auch noch Handlungsbedarf in einer unvorhergesehenen Sache. Da hilft es nur, einen kühlen Kopf zu bewahren. Nach der Mittagspause folgen Terminabsprachen, Postbearbeitung, die Vorbereitung einer Präsentation für eine Tagung, ein Jour fixe und die Planung des „Tags der offenen Tür“, der am 7. Oktober 2017 stattfindet. Noch ein Pressetermin, dann ist es geschafft. Daniel Wauben, Geschäftsführer von ChemCologne, überreicht der jungen Frau zur Anerkennung ihrer Leistung eine Urkunde. Froh und gelöst resümiert Lisa Wilhelm: „Das war ein sehr spannender Tag. Alle haben mich freundlich aufgenommen, jede Frage wurde beantwortet und meine Ideen waren willkommen. Die Verbindung von kaufmännischen und naturwissenschaftlichen Kompetenzen auf der Position finde ich toll. In Sachen Berufswahl hat mich der Tag in meinen Plänen bestätigt.“ Dr. Kerstin Vorberg ergänzt: „Es war überaus beeindruckend mitzuerleben, wie souverän Lisa Wilhelm die Aufgaben gemeistert, wie sie Meetings gesteuert und bereichert hat. So sind zum Beispiel aus der Zusammenkunft mit dem Betriebsrat eine Menge Ideen hervorgegangen, mit denen wir weiterarbeiten werden.“ Auch im nächsten Jahr wird die Rhein-Erft Akademie bei „Meine Position ist spitze“ dabei sein. „Wir nutzen die Aktion, um den Bekanntheitsgrad unserer Akademie weiter zu steigern, aber vor allem machen wir mit solchen Angeboten junge Menschen fit für die Zukunft – getreu unserem Slogan. Ein solcher Tag ist sinnstiftend“, betont Vorberg. Wer noch mehr über Lisas Erfahrungen und die der anderen Gewinner wissen oder selbst am Schülerwettbewerb „Meine Position ist spitze“ 2018 teilnehmen möchte, findet Infos sowohl unter www.chemcologne.de als auch auf der Facebook-Seite der Rhein-Erft Akademie. Lisa Wilhelm (links), Dr. Kerstin Vorberg (Mitte) Hr. Daniel Wauben (rechts) 8 KnapsackSPIEGEL 10.|11.2017

CHEMIEPARK KNAPSACK Wichtiger Schritt für die Firma Schmidt VERTRAG FÜR HUB-BAU IM INDUSTRIEPARK KALUGA / SANKT PETERSBURG, RUSSLAND Im Rahmen des Internationalen Wirtschaftsforums in Sankt-Petersburg haben der Gouverneur des Kaluga-Gebiets Anatoliy Artamonov, der geschäftsführende Direktor der Fa. SIBUR Alexey Kozlov, der Geschäftsführer der Karl Schmidt Spedition GmbH & Co. KG (KSS) Horst Schmidt und der Generaldirektor der Aktiengesellschaft «FreightVillage Kaluga» (FreightVillageRU) Nikolay Krutschinin die Vereinbarung über die Entwicklung eines Chemie-Clusters für die Verarbeitung von Kunststoffen in der Industriezone Kaluga (südwestlich von Moskau) unterzeichnet. D iese Vereinbarung ist die Fortsetzung des früher unterschriebenen Memorandums über die Teilnahme aller Parteien an der Errichtung eines großen Logistikzentrums – einer Logistikdrehscheibe. Gemäß den erzielten Absprachen wird die Fa. Schmidt den HUB auf dem Gelände des Terminals Freight Village Worsino errichten. Hintergrund ist u. a. die Distribution der Produktion aus dem derzeit im Bau befindlichen SIBUR-Produktionsstandort «ZapSibNeftekhim» in Tobolsk, welcher nach seiner Inbetriebnahme eine Jahresproduktion von 2 Mio. Tonnen Polypropylen und Polyethylen haben wird. Die Vereinbarung beinhaltet alle relevanten Leistungen zum Empfang, zur Ver- packung, Lagerung und Verladung der Polymerprodukte an russische und ausländische Geschäftspartner der Fa. SIBUR über einen Zeitraum von 20 Jahren. Der Transport von den Sibur-Standorten zum HUB wird im Container mittels Ganzzügen erfolgen, durch die lose Verladung der Produkte in die Container wird eine deutliche Effizienzsteigerung im Vergleich zum herkömmlichen Palettentransport erreicht. Die Gesamtkapazität des HUBs beträgt ca. 670 Tsd. Tonnen jährlich. Die Polymerproduktion von SIBUR wird die Auslastung anteilig im Umfang von 500 Tsd. Tonnen pro Jahr gewährleisten. Auf dem Containerterminal mit der Kapazität von 1300 40-Fuß-Containern und im modernisierten Hallenlager wird die gleichzeitige Lagerung von über 40 Tsd. Tonnen Polymerprodukten möglich sein. Der Gesamtumfang der Investitionen in das Projekt vonseiten der Fa. Schmidt beträgt über 2 Milliarden Rubel netto. Die im Rahmen des Forums unterzeichnete Vereinbarung überträgt den Parteien eine Reihe von Initiativen für die Entwicklung des Clusters zur Polymerverarbeitung in Kaluga sowie für die Implementierung moderner Logistik-Lösungen in unterschiedlichen Bereichen des Kunststoff-Handlings. Neben der engen Zusammenarbeit mit Sibur wird Schmidt den HUB als Drehscheibe und Verteilzentrum für Kunden innerhalb Russlands und aus Westeuropa nutzen können. KnapsackSPIEGEL 10.|11.2017 9

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