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KnapsackSPIEGEL 11-12/2018

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Das Magazin für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

GEMEINSAM FÜR DIE

GEMEINSAM FÜR DIE HÖCHSTE SICHERHEIT Clariant Knapsack setzt sich gegen 160 "Mitbewerber" durch und erhält den Clariant Platinum Safety Award 2017 für das höchste Sicherheitsniveau weltweit E s ist mir eine große Freude Ihnen allen den Clariant Platinum Safety Award zu überreichen“, eröffnet Standortleiter Dr. Stephan Neunerdt am 11. September 2018 die feierliche Übergabe. „Ich möchte das zum Anlass nehmen, einmal innezuhalten und allen Anwesenden bewusst zu machen, was die Clariant in Knapsack hier eigentlich erreicht hat: Wir haben uns gegen 160 Mitbewerber aus der ganzen Welt durchgesetzt und können uns nun als der Clariant-Standort mit dem höchsten Sicherheitsniveau weltweit bezeichnen“, fährt Neunerdt stolz fort. „Der Platinum Safety Award wird jährlich an einen einzigen Standort vergeben und im Folgejahr an den nächsten Gewinner als Wandertrophäe weitergereicht. Nach Standorten „Nach Standorten in China und Spanien ist Knapsack der erste deutsche Standort, der für seine überdurchschnittlichen Anstrengungen in der Sicherheit ausgezeichnet wird“ in China (2015) und Spanien (2016) ist Knapsack der erste deutsche Standort, der für seine überdurchschnittlichen Anstrengungen in der Sicherheit aus­ gezeichnet wird.“ Dass Knapsack diesen Preis gewinnen konnte, ist neben dem großen Engagement aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Sicherheitsverantwortlichen vor allem dem Einsatz von Sicherheitsingenieur Gerhard Illian zu verdanken. Neben seinen täglichen Aufgaben hat er die benötigten Informationen rund um das Thema Sicherheit am Standort zusammengetragen, analysiert und in die Bewerbung überführt. Insgesamt 16 Kriterien wurden von den Sicherheitsexperten der Clariant verglichen, um die beste Sicherheitsarbeit zu küren. Der Fokus liegt hierbei auf den Themenbereichen Sicherheitsmanagement, Engagement der Führungskräfte, Einbeziehung der Mitarbeiter und Sicherheitskultur. 4 | KNAPSACKSPIEGEL 12.2018

SICHERHEITSMANAGEMENT Die Sicherheitsingenieure am Standort führen regelmäßig umfangreiche Gefährdungsbeurteilungen und Prozessrisikoanalysen durch, um hieraus Maßnahmen abzuleiten und umzusetzen. „Bei unserer Arbeit geht es essentiell um die Sicherheit aller, da dürfen wir nicht nachlässig sein. Deshalb werden auch kleinste Unfälle auf deren Verletzungspotential analysiert. D. h. wir schauen uns an, was im schlimmsten Fall hätte passieren können, um solche Ereignisse zu verhindern. So verbessern wir uns kontinuierlich und unsere Arbeitssicherheitsvorfälle sind auf einem historischen Tiefststand“, erläutert Sicherheitsingenieur Manfred Kreitner. ENGAGEMENT DER FÜHRUNGSKRÄFTE Am Standort Knapsack tragen in erster Linie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ihrem hohen Einsatz und dem bewussten Umgang mit dem Thema Sicherheit dazu bei, dass die exzellenten Standards gehalten werden können. Über alle Führungsebenen wird vergleichsweise viel unternommen, wie z. B. Sicherheitsverhaltens-Checks, Sicherheitsrundgänge von Schichtführern, Betriebsleitern und dem Standortleiter. EINBEZIEHUNG DER MITARBEITER Wir wären natürlich nicht so erfolgreich ohne die Einbindung der gesamten Belegschaft“, weiß Illian und verweist auf das breite Sicherheits-Engagement am Standort. Ein Beleg dafür ist die sehr hohe Quote an Verbesserungsvorschlägen für Sicherheit, die seit Jahren deutlich über einem Vorschlag pro Person und Jahr liegt. Nirgendwo sonst in Europa ergreifen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter so viel Initiative. SICHERHEITSKULTUR Da Unfälle meist auf „menschlichem Fehlverhalten“ beruhen, spielt die Sicherheitskultur in der täglichen Arbeit eine entscheidende Rolle und wird in Knapsack durch einen Sicherheitskulturlenkungskreis am Standort gefördert. Es geht um den Vorsatz „Ich arbeite mit Priorität 1 daran, gesund nach Hause zu kommen“ wirklich zu leben. In monatlichen Meetings von Führungskräften aller Ebenen wird die aktuelle Sicherheitsarbeit reflektiert und über Aktionen stetig verbessert. So wurde u. a. ein Sicherheitskultur Handbuch für Führungskräfte und sogar eine Sicherheitskulturkarte in Hemdtaschenformat für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entwickelt. Der Fokus liegt hierbei auf konkreten Verhaltensmaßnahmen, die jeder, der am Standort arbeitet, verinnerlicht hat. Wie gut die Sicherheitskultur gelebt wird, lässt sich am stets vorbildlichen und aufmerksamen Verhalten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Betrieben festmachen. „Alle ziehen an einem Strang. Ich als neuer Standortleiter sehe, was Sie alle in den letzten Jahren gemeistert haben. Hier herrscht eine offene, lösungsorientierte Kommunikationskultur, alle bleiben am Ball und verstehen die Relevanz dieses Themas“, so Neunerdt. „Unsere Anstrengungen lohnen sich. Wir haben allen Grund, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen“. Gerhard Illian, Dr. Stephan Neunerdt und Manfred Kreitner WÜRDIGUNG DER ARBEIT „Der Pokal gibt Ihrer Arbeit einen visuellen Stellenwert und würdigt die harte und erfolgreiche Arbeit aller Kolleginnen und Kollegen am Standort“, schließt Stephan Lynen, Leiter der BU Additives, anerkennend den offiziellen Teil der Veranstaltung ab. Gelobt wurde außerdem die hervorragende Arbeit der Sicherheitsmanager Gerhard Illian und Manfred Kreitner, ohne deren Hartnäckigkeit und Liebe zum Detail diese Leistung gar nicht möglich gewesen wäre. Auch Klaus Schmidt vom Betriebsrat ergreift noch einmal das Wort, um sich bei allen Anwesenden und besonders den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Standort zu bedanken: „Der Preis wird hier heute an uns stellvertretend für alle überreicht – bitte tragen Sie diese Informationen in Ihre Betriebe. Ein herzlicher Dank für das, was Sie für unsere Sicherheit hier am Standort leisten!“ KNAPSACKSPIEGEL 12.2018 | 5

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