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KnapsackSPIEGEL 11-12/2019

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Das Magazin für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

WIE INTELLIGENTE

WIE INTELLIGENTE GEBÄUDE UNSEREN ALLTAG VEREINFACHEN KÖNNEN Digitalisierung im Facility Management – smartes Modellgebäude 2101 in Hürth M enschen verbringen einen Großteil ihres Lebens innerhalb von Gebäuden, sei es in der Freizeit oder während der Arbeit. Die allermeisten dieser Gebäude sind so konzipiert, dass wir sie händisch bedienen müssen – beispielsweise beim An- und Ausschalten des Lichts oder beim Bedienen der Heizung. Auch die Elektroanlagen in den (Büro-)Gebäuden im Chemiepark Knapsack reagieren lediglich auf konkrete, zielgerichtete Handlungen von uns Menschen: Wir drücken einen Schalter, ein Kontakt wird geschlossen, das Licht/die Maschine/der PC geht an. Und wenn das mal nicht funktioniert, muss eine Fachkraft vor Ort nach dem Fehler suchen – das erfordert dann richtig Manpower und kostet Zeit. Bei intelligenten – oder spezifischer ausgedrückt: „smarten“ – Gebäuden hingegen kann der Techniker in einem solchen Fall den Fehler deutlich einfacher und schneller mittels Computer auslesen und muss dafür in den meisten Fällen nicht einmal vor Ort sein. Gleichermaßen einfach wie auch praktisch, wie Florian Zech, bei der YNCORIS verantwortlich für die elektrische Gebäudebetreuung, erläutert: „Smarte Gebäude sind so konzipiert, dass sie uns Menschen bestmöglich unterstützen. Dabei können Komponenten wie beispielsweise die Steuerung von Licht und Heizung oder auch die Belüftung und Klimatisierung der Räume intelligent aufeinander abgestimmt werden. Durch diese Vernetzung kann sich das Gebäude flexibel und dynamisch sowohl an die Umgebung als auch an das Verhalten der sich darin aufhaltenden Menschen anpassen – und wird somit deutlich komfortabler und energieeffizienter. Oftmals muss man sich zwischen Komfort und Effizienz entscheiden, hier geht es Hand in Hand.“ „Wenn unsere Büro räume smart sind, müssen wir keine wertvolle Zeit damit verschwenden, sie händisch zu bedienen.“ 22 | KNAPSACKSPIEGEL 12.2019

SMARTES MODELLGEBÄUDE: 2101 IN HÜRTH Das gilt auch und insbesondere für den Büroalltag - hier kommt es nämlich nicht selten vor, dass beispielsweise parallel geheizt oder gelüftet wird oder das Licht angeschaltet ist, obwohl sich über einen längeren Zeitraum niemand im Büro aufhält. Um sozusagen im Live-Betrieb zu testen, wie genau ein smartes Gebäude konzipiert sein muss, damit es tatsächlich maximal komfortabel und energieeffizient ist, dient im Chemiepark Knapsack derzeit das Modellgebäude 2101 im Werksteil Hürth als „smarter Prototyp“. „Hier haben wir eine KNX-Anlage installiert, die alle wichtigen Gebäudekomponenten miteinander vernetzt“, erläutert Zech. Der Vorteil dabei? „In unserem Modellgebäude gibt es sogenannte Pre-Sets, also festgelegte Einstellungen, die unter anderem die Heizung steuern. In der Einstellung Pre-Komfort beispielsweise wird in einem festgelegten Zeitfenster vor Arbeitsbeginn der Raum auf eine Temperatur von 19 Grad vorgeheizt – also weder zu kalt noch zu warm und ohne unnötig Energie zu verbrauchen. Betritt nun jemand das Büro, wechselt der Modus dank der Bewegungserkennung automatisch in den Komfort-Betrieb und es geht nicht nur das Licht an, sondern es wird auch wärmer. Alle diese genannten und viele weitere Parameter können voreingestellt, aber bei Bedarf auch jederzeit über ein Programm angepasst werden.“ Neben Heizung und Licht sind übrigens auch die Fenster mit dem System verbunden - so dass die Heizung im Sinne der Energieeffizienz während des Lüftens automatisch runterfährt. Apropos Energieeffizienz: Wenn die Bewegungsmelder über einen Zeitraum von 15 Minuten keine Bewegung im Raum erfassen, dreht die Anlage die Heizung und das Licht herunter – das funktioniert natürlich auch andersherum, sobald das Büro wieder betreten wird. Praktisch, oder? GUTE ARBEITSATMOSPHÄRE Was für Florian Zech zusammenfassend den Reiz smarter Gebäude ausmacht? „Wenn unsere Büroräume smart sind, müssen wir keine wertvolle Zeit damit verschwenden, diese hän- disch zu bedienen. Außerdem sorgen solche Gebäude durch die intelligente und effiziente Steuerung von unter anderem Licht und Temperatur für eine gute Arbeitsatmosphäre, in der wir uns wohlfühlen und produktiv sein können. Ein konkretes Beispiel dafür ist das biologisch wirksame Licht, das den dynamischen Verlauf des natürlichen Tageslichts simuliert und so jeweils genau die Energie fördert, die wir gerade benötigen – beispielsweise sorgt morgens und vormittags ein höherer Blauanteil für mehr Power und am Nachmittag bzw. frühen Abend sorgt ein höherer Anteil von Warmweiß dafür, dass wir gut in den (Feier-)Abend kommen.“ Dass dies bei neuen Gebäuden berücksichtigt wird, ist klar, aber auch bestehende Gebäude können entsprechend modernisiert werden. Auch dort können Fehler im System ausgelesen und nicht selten mit wenigen Klicks behoben werden. Und warum sollten die Gebäude im Chemiepark Knapsack zukünftig nicht ebenso übersichtlich und zentral gewartet werden wie „unsere“ Anlagen? GLOBAL CARE DAY LyondellBasell Knapsack im Einsatz für das Gemeinwohl Z um ersten Mal beteiligten sich die Kolleginnen und Kollegen der LyondellBasell aus Knapsack am LyondellBasell „Global Care Day“. Bei diesem weltweit im Unternehmen durchgeführten Aktionstag engagieren sich Firmenangehörige, Familien und Freunde einmal im Jahr zum Wohle der Nachbarschaft durch den Einsatz ihrer Arbeitskraft. Da die diesjährige Aktion unter dem Thema „Müllbeseitigung“ stand, reinigten die Knapsacker in enger Absprache mit der Stadt Hürth den Bürgerpark Hürth. Bei sonnigen Wetter und ausgestattet mit Säcken, Zangen und Handschuhen rückten 18 Knapsacker dem Müll am 21. September zu Leibe und ließen ihren arbeitsreichen Vormittag mit einem gemeinsamen Mittagessen ausklingen. „Es freut mich sehr, dass wir dieses Jahr mit einem eigenen Projekt am Start sind“, sagte Operations Manager Achim Rodekirchen. „Dies beweist, wie wichtig uns die Pflege guter Nachbarschaft ist“. „Es freut mich sehr, dass wir dieses Jahr mit einem eigenen Projekt am Start sind … Dies beweist, wie wichtig uns die Pflege guter Nachbarschaft ist“ Achim Rodekirchen KNAPSACKSPIEGEL 12.2019 | 23

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