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KnapsackSPIEGEL 11-12/2019

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Das Magazin für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

KONTINUIERLICHE

KONTINUIERLICHE VERBESSERUNG des Knapsacker PSM-2-Betriebs prämiert Ausgezeichnet! – Durch sage und schreibe 25 Verbesserungsvorschläge aus der eigenen Mannschaft spart der Produktionsbetrieb jährliche Kosten in Höhe von über 1,7 Millionen Euro I m PSM-2-Betrieb im Chemiepark Knapsack wird ein wichtiges Zwischenprodukt namens TFMAP (Trifluormethyl-acetophenon) hergestellt, das einen zentralen Baustein in der Produktion des Fungizids Trifloxystrobin (FLINT) darstellt. Effizienz ist für die Knapsacker dabei oberstes Gebot. Und so ist der Betrieb stets bestrebt, die Produktionsverfahren zu verbessern und Kosten zu optimieren. Aus diesem Grund wurde ein Programm ins Leben gerufen, um unter Einbindung der gesamten PSM-2-Mannschaft Ideen zu sammeln. Und das mit Erfolg: Mehr als die Hälfte der 43 Betriebsmitarbeiter steuerte Vorschläge bei, die inzwischen zu jährlichen Einsparungen von über 1,7 Millionen Euro beitragen. Für diese Leistung wurden die Kollegen nunmehr in einer offiziellen Feierstunde prämiert, bei der ihnen BIP-Urkunden (BIP = Bayer Ideen Pool) überreicht wurden. Die Prämien waren ihnen indes schon vorher ausgezahlt worden. VIELE STELLSCHRAUBEN „Wir haben zusammen an vielen Stellschrauben gedreht“, resümiert Dr. Christian Münnich, Betriebsleiter Knapsack, den gemeinsam zurückgelegten Weg. „Bei uns gingen viele Verbesserungsvorschläge ein, teils mehrere von einem Mitarbeiter, teils als Teameinreichung. Der PSM-2 erwies sich als regelrechte Ideenschmiede!“ Und der zweite Betriebsleiter, Geoff Kelley, betont: „So konnten zum einen bei den Rohstoffen und Lösemitteln hohe Einsparungen erreicht werden. Zum anderen bestand ein wesentlicher Hebel darin, die Fixkosten zu senken, indem es gelang, die Produktionskapazität an TFMAP ohne Investitionen essentiell zu steigern.“ Das von der Mannschaft an den Tag gelegte Engagement konnte dabei nicht besser sein. So mussten für einzelne Verbesserungsvorschläge zunächst Betriebsversuche durchgeführt werden, um die Machbarkeit einer Idee zu überprüfen. Diese Prüfungen wurden von der Mannschaft vorbildlich mitbegleitet und aktiv unterstützt. Alle 25 Verbesserungsvorschläge sind inzwischen umgesetzt. Diese positive Entwicklung freut auch den Betriebsratsvorsitzenden Franz-Josef Christ, der erklärt: „Unsere Mitarbeiter sind inzwischen bei diesem Thema sehr routiniert. Auch in den vergangenen Jahren gab es schon eine Vielzahl von Verbesserungsvorschlägen. In dieser Zeit wurde damit maßgeblich zu einer deutlichen und kontinuierlichen Produktionssteigerung sowie zu erheblichen Einsparungen für das Unternehmen beigetragen. Ein markantes Beispiel hierfür ist auch die deutliche Verringerung der Abfallkosten.“ Und auch Standortleiter Dr. Frank Zurmühlen bilanziert die erbrachte Mannschaftsleistung des PSM-2-Betriebs mit großem Respekt: „Ich freue mich, dass wir so viele gute Vorschläge zusammenbekommen und dadurch eine Menge Geld gespart haben. Die ausgezahlten hohen Prämien sind eine verdiente Anerkennung für unsere Mitarbeiter!“ Dr. Christian Münnich – 1. Betriebsleiter Franz-Josef Christ – Vorsitzender des Betriebsrats Detlef Streckert – Teilbereichsmeister David Streckert – Auszubildender Geoff Kelley – 2. Betriebsleiter Yassin Abajiou – Operator Thomas Kohsyk – Teilbereichsschichtmeister Robert Lohmar – Schichtmeister 24 | KNAPSACKSPIEGEL 12.2019

Name: Paul Guntermann. Alter: 17. Job: Bereichsleiter Weiterbildung der Rhein-Erft Akademie – jedenfalls für einen Tag. WER IST EIGENTLICH PAUL? Auch in diesem Jahr beteiligte sich die Rhein-Erft Akademie an der Aktion „Meine Position ist spitze“ A m 24. Oktober machte Bernhard Keppeler in der Bildungsakademie seinen Stuhl frei für den Gymnasiasten. Einen Arbeitstag lang übernahm der junge Mann diese leitende Funktion im Rahmen der Aktion „Meine Position ist spitze“. Bereits seit einigen Jahren bietet ChemCologne in Zusammenarbeit mit mehreren Chemieunternehmen der Region Schülern ab 16 Jahren diese Gelegenheit zum besonderen Berufseinblick. Der Job als Bereichsleiter beginnt für Paul Guntermann am Weiterbildungsstandort in Hürth-Hermülheim. Nach Begrüßung und kurzer Vorbereitung auf den Tag schließt direkt ein Jour Fix mit Produktmanagerin Christina Stille an, bei dem insbesondere eine aktuelle Vermarktungsstrategie diskutiert und abgestimmt wird. SPANNENDE INFORMATIONEN Bei der Frage innerhalb des folgenden Termins „Wie könnte die anstehende Weihnachtsfeier der Abteilung aussehen“ ist Pauls Ideenreichtum gefragt. Es wird gemeinsam gebrainstormt und ein paar seiner Vorschläge, wie z. B. der Besuch eines Escape Rooms, sind nun in der engen Auswahl. Im Anschluss daran geht es zum Ausbildungsstandort in den Chemiepark Knapsack. Hier erfolgt eine Führung durch die Rhein-Erft Akademie, bei der Paul Guntermann Ausbilder und Auszubildende trifft und jede Menge spannende Informationen erhält. Nach dem Mittagessen startet für den Interims-Bereichsleiter der Nachmittag mit „umplanen und improvisieren“. Ein angesetzter Gesprächstermin musste verlegt werden, die Zeit wird nun für eine Abstimmung mit Stefan Leineweber, dem Bereichsleiter Ausbildung, genutzt. Auch so etwas kann passieren und bedarf einer gewissen Flexibilität. Es folgt ein Meeting mit dem Betriebsrat. Fragestellung: Sind die angedachten Verhaltensregeln, die in der REA eingeführt werden sollen, so vertretbar? Der „neue Bereichsleiter“ bringt sich ein und äußert seine Meinung zu Regeln bzgl. Handynutzung, Kopfbedeckung, Kommunikation und Umgang untereinander. Zum Schluss noch die finale Feedbackrunde und in die Kamera lächeln. Geschafft! Paul ist froh, dass er die Chance bekommen hat, den Arbeitstag einer Führungskraft kennengelernt zu haben: „Ich sehe mich tatsächlich in der Chemiebranche und kann mir definitiv vorstellen, Chef zu werden. Dieser Tag hat mir quasi die Augen geöffnet.“ Der Tag mit all seinen Aufgaben ist bewältigt, zur Anerkennung gibt’s eine Urkunde von Daniel Wauben, Geschäftsführer von ChemCologne, und ein positives Resümee von Bernhard Keppeler: „Paul hat sich wacker geschlagen und sicher einen guten Einblick bekommen. Er zeigt ein waches Interesse an seinen beruflichen Möglichkeiten und ich wünsche ihm, dass er sich dies bewahrt!“ KNAPSACKSPIEGEL 12.2019 | 25

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