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KnapsackSPIEGEL 11-12/2020

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Teilnehmer des Spendenlaufs aus Wesseling / Knapsack GLOBAL CARE DAY LyondellBasell Spendenlauf erlöst mehr als 21.000 Euro für Die ARCHE Kinderstiftung I m Rahmen des alljährlich stattfindenden Global Care Day spendete LyondellBasell mehr als 21.000 Euro an die Die ARCHE Kinderstiftung zur Unterstützung von Kindern aus sozial benachteiligten Verhältnissen. Die Summe wurde von den Beschäftigten und deren Familienangehörigen im Rahmen eines virtuellen Spendenlaufs am 17. Oktober 2020 erlöst. Insgesamt wurden einzeln oder im Familienverbund fast 4200 Kilometer für den guten Zweck zurückgelegt. 4.200 KILOMETER FÜR DEN GUTEN ZWECK „Normalerweise setzen wir bei diesem einmal im Jahr an allen unseren Standorten durchgeführten Aktionstag unsere Arbeitskraft für Projekte in der Nachbarschaft ein“, sagt Achim Rodekirchen, LyondellBasell Operations Manager in Knapsack. „Aufgrund der Bestimmungen zum Eindämmen der Pandemie konnten wir dieses Jahr keine gemeinsamen Projekte durchführen, wollten aber trotzdem unseren Beitrag in diesen, besonders für Wohltätigkeitsorganisationen, herausfordernden Zeiten leisten.“ LyondellBasell betreibt in Deutschland Standorte in Seevetal, Kerpen, Wesseling / Knapsack, Frankfurt, Ludwigshafen, Bayreuth und Münchsmünster zur Produktion von Kunststoffen, die in Lebensmittelverpackungen, Trinkwasserrohren, medizintechnischen Artikeln sowie Kraftstofftanks eingesetzt werden. Insgesamt beschäftigt Lyondell- Basell in Deutschland rund 2.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie 150 Auszubildende. „Viele Kinder gehen ohne Frühstück in die Schule und oft gehört auch eine gemeinsame warme Mahlzeit für sie nicht zu ihrem Alltag. Die Corona-Pandemie hat den Druck auf die Familien noch einmal verstärkt“, sagt Bernd Siggelkow, Gründer und Leiter der ARCHE. „Jede Spende trägt daher dazu bei, dass wir dort helfen können, wo der Bedarf am dringendsten ist. Wir freuen uns sehr über die Unterstützung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der LyondellBasell und danken ihnen ganz herzlich für ihren Einsatz.“ Die Unterstützung hilfsbedürftiger Menschen während der Covid-19-Pandemie war der Schwerpunkt des diesjährigen Global Care Day, der am 17. Oktober 2020 zum 21-sten Mal durchgeführt wurde und an dem sich über 80 LyondellBasell Standorte in aller Welt beteiligten. Die Projekte reichten von Lebensmittelfahrten über die Freiwilligentätigkeit bei örtlichen Tafeln bis zur Bereitstellung von Lebensmitteln für Mitarbeiter im Gesundheitswesen oder ältere Menschen. 22 | KNAPSACKSPIEGEL 12.2020

„BEKENNTNIS ZU KNAPSACK“ Bayer investiert knapp zwei Millionen Euro in eine neue Abfüllanlage S afener sind wichtige Bestandteile in Pflanzenschutzmitteln. Denn sie gewährleisten, dass der eigentliche Wirkstoff nur die Schadpflanze angreift und die Nutzpflanze schützt. Auch Isoxadifen ist ein solcher Safener. Bayer stellt ihn seit vielen Jahren im PSM1-Betrieb am Standort her. Er wird in vielen verschiedenen Formulierungen eingesetzt und hat für das Unternehmen entsprechend große wirtschaftliche Bedeutung. Dieser Bedeutung trägt Bayer nun mit einer Investition von knapp zwei Millionen Euro in eine neue Anlage Rechnung. Sie wird die Abfüllung des Safeners nicht nur auf den aktuellen Stand der Technik bringen, sondern sie auch einfacher und ergonomischer machen. ABFÜLLPROZESS ERLEICHTERN „Während die bisherige Anlage aus dem Jahr 2002 nicht speziell für die Abfüllung von Isoxadifen ausgerichtet war, ist die neue Anlage auf die Bedürfnisse des PSM1-Betriebes und seiner Mitarbeiter abgestimmt“, sagt Dr. Edith Beckmann, Betriebsleiterin im PSM1-Betrieb von Bayer. „Die Investition ist damit auch ein Bekenntnis zum Standort.“ Von Anfang an waren die Mitarbeiter in die Planung eingebunden. „Schließlich kennen sie die Anlage am besten“, so Beckmann weiter. Der Safener ist anspruchsvoll in der Handhabung. Denn das pulverförmige Produkt neigt zum Verklumpen. „Die Folge sind Verstopfungen während des Abfüllprozesses. In Schutzkleidung ist es sehr mühsam, diese zu beseitigen“, erklärt Jorg Luft, Meister im Versandbetrieb. „Zukünftig wird das wesentlich einfacher.“ Die Planer rechnen damit, dass Verstopfungen dank eines speziellen Klumpenbrechers in der neuen Abfüllung der Vergangenheit angehören. Bayer setzt außerdem auf eine Einhausung der neuen Anlage, die die Staubentwicklung weiter reduziert und Reinigungsarbeiten erleichtert. So soll die neue Anlage aussehen, mit der auch Big Bags befüllt werden können MEHR FLEXIBILITÄT Die neue Anlage erhält gleichzeitig einen neuen Standort im PSM1-Betrieb. Bisher steht sie ungünstig im Betriebsgebäude und ragt in einen häufig genutzten Verkehrsweg. „Wir müssen den Bereich derzeit noch bei jedem Vorgang absperren“, so Luft. „Dann ist es ebenfalls nicht möglich, unsere zweite Abfüllanlage zu betreiben.“ Insgesamt dauert es zwei bis drei Stunden, um einen Ansatz auf 50-Kilo-Gebinde abzufüllen – bei rund 230 bis 240 Ansätzen pro Jahr. Mit der neuen Anlage können nun zudem Big Bags mit einem Fassungsvermögen von bis zu 500 Kilogramm befüllt werden. Das spart Zeit und ermöglicht es dem Betrieb, flexibler auf Kundenwünsche einzugehen. PRODUKTION LÄUFT WEITER Eine besondere Herausforderung ist der Umbau bei laufender Produktion. Denn bis Ende November lief die aktuelle Safener-Kampagne. Daran schloss sich der Umbau zur Abfüllung von Kochsalz an. „Da wir während der Abfüllung nicht umbauen können, müssen wir sämtliche Arbeiten an der neuen Anlage sehr genau planen, um unser Timing einhalten zu können“, sagt Bereichsingenieur Robert Thiel. Bisher sieht es gut aus: Bereits seit Ende Oktober steht der Stahlbau und damit die Basis für die Arbeiten zur Einhausung der Anlage. Das Lüftungssystem soll bis zum nächsten Frühjahr eingebaut werden. Bayer plant die Fertigstellung im ersten Quartal des neuen Jahres, pünktlich vor dem Start der neuen Isoxadifen-Kampagne. Die bisherige Anlage zur Abfüllung von 50-Kilo-Gebinden Isoxadifen ist zum Beispiel in den Bayer-Produkten Capreno, Laudis und Monsoon enthalten. KNAPSACKSPIEGEL 12.2020 | 23

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