Aufrufe
vor 3 Jahren

KnapsackSPIEGEL 12/2017

  • Text
  • Ose
  • Demir
  • Vinnolit
  • Challenge
  • Pensionaersvereinigung
  • Notfallmanagement
  • Praxair
  • Cabb
  • Bayer
  • Mueller
  • Mittelviefhaus
  • Chemiepark
  • Knapsack
  • Infraserv
Das Magazin für Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

DIGITALER SERVICE Infos

DIGITALER SERVICE Infos rund um Effizienz und Sicherheit Ab sofort wartet InfraServ Knapsack im Internet mit einem neuen Fachinformationsdienst für Chemieunternehmen auf: Das Portal „Service.Wissen“ liefert kostenlos Tipps und Infos rund um die Themen Effizienz und Sicherheit im Betrieb chemischer Anlagen und Standorte. H ohe Betriebskosten, strenge Sicherheitsvorschriften, starke internationale Konkurrenz: Die deutsche Chemiebranche hat es auf dem Weltmarkt nicht leicht. Da in Deutschland immer weniger in die Anlagen investiert wird, werden diese immer älter – mit der Folge einer unter Umständen durch Ineffizienz verminderten Wettbewerbsfähigkeit ebendieser. Das wiederum schmälert den Gewinn und verhindert damit erst recht Investitionen in Neubauten. Will man als Anlagenbetreiber diesen Teufelskreis durchbrechen, muss man sowohl den Betrieb als auch sämtliche Prozesse rund um die Anlage betrachten und gegebenenfalls optimieren. Aber wo findet man mögliche Ansatzpunkte? VIELFÄLTIGES EXPERTENWISSEN Hilfestellung bei der Beantwortung dieser und weiterer Fragen rund um den Betrieb von Anlagen und Standorten gibt das neue Onlineportal „Service. „Das Thema Sicherheit ist ebenso wichtig wie das Thema Prozessökonomie.“ Wissen“, das von InfraServ Knapsack betrieben wird. Es stellt Anlagenbetreibern Expertenwissen in Form von Whitepapern, Best-Practice-Berichten und Info-Grafiken zur Verfügung. Darüber hinaus enthält es diverse Checklisten und einen Blog zum Thema Arbeitssicherheit. Schließlich ist das Thema „Sicherheit“ im Zusammenhang mit dem Betreiben von chemischen Anlagen mindestens ebenso wichtig wie das Thema Prozessökonomie. Zwar liegen die Unfallzahlen in deutschen Chemiewerken im internationalen Vergleich auf erfreulich niedrigem Niveau, doch muss das Ziel langfristig „Null“ lauten.Dank jahrzehntelanger Erfahrung als Dienstleister für die chemische Industrie weiß InfraServ Knapsack genau, welche Ansatzpunkte in punkto Effizienz und Sicherheit für die Branche relevant sind. Diese können im regelmäßig aktualisierten Portal www.service-wissen.blog kostenlos abgerufen werden. 28 | KNAPSACKSPIEGEL 12.2017

Gesichter aus dem CPK VOLKHARD PIEPER – KREATIVER KOPF UND HERR DER ENERGIE „Mein Job ist vielfältig und jeden Tag anders“, erklärt Volkhard Pieper, Teamleiter Energieanlagen innerhalb der Ver- und Entsorgung bei der InfraServ Knapsack, mit einem Lächeln und fährt fort: „Das ist es auch, was mir hier am besten gefällt“. Von seinem Büro im Werksteil Knapsack aus behält Volkhard Pieper den Überblick über den Rückkühlwasserversorgungsprozess und die Druckluftversorgung, kontrolliert, dass bei der Wartung und Instandhaltung der Natronlaugenverladung alles glatt läuft und ist zuständig für den Betrieb der Energieanlagen (z. B. Kühltürme) im Chemiepark Knapsack. S eit 1991 arbeitet der studierte Nachrichten- und Automatisierungstechniker in Knapsack, zunächst im Ingenieurbüro. 1995 wurde er von der Hoechst übernommen und hat seitdem viele Stationen im Bereich der Planung und dem Engineering durchlaufen. Seit 2002 ist Pieper der Leiter des Teams Energieversorgung und schätzt im Chemiepark Knapsack vor allem die interne und externe Vernetzung zu Kollegen und Partnern sowie die Wertschätzung, die er von eben diesen für seine Arbeit erhält. Eigenverantwortliches Arbeiten und der Kontakt zu den Menschen motivieren Pieper. Deswegen nimmt er gerne Tag für Tag die Herausforderung an, „mit einem schlanken Team, die Vielzahl von anfallenden Aufgaben zu meistern“. Auch, dass er und sein Team bei Problemlöseprozessen auch mal unkonventionelle Wege gehen können, ist eine Sache, die ihm im Chemiepark Knapsack besonders gefällt. Dabei erinnert er sich gerne an folgende Situation: „Wir hatten einmal das Thema, dass wir die Lautstärke der Tropfgeräusche vom Wasser, das an den Rückkühlwerken herunterrieselt, reduzieren wollten. Da sind wir hingegangen und haben ganz viele Bälle übereinander auf der Wasseroberfläche platziert, um das Aufprall-Geräusch der Tropfen auf dem Wasser zu dämmen. Das hat jeder als Gag gesehen und erst gar nicht glauben wollen, aber es hatte ja einen ernsten Hintergrund“. Für solche Aktionen und seine Arbeit im Allgemeinen ist es, so Pieper, wichtig, sich in verschiedene Gebiete eindenken zu können und zu erkennen, was unterm Strich zählt. „Und schwindelfrei sollten Sie für diesen Job sein“, ergänzt er, denn der 40 Meter hohe Wasserturm (siehe Informationen auf Seite 30) ist nur durch eine innenliegende, schmale Leiter zu begehen. GUTE BALANCE ZWISCHEN JOB UND PRIVATLEBEN Volkhard Pieper ist ein sehr aktiver Mensch, sowohl auf der Arbeit als auch privat. Ihm ist es wichtig, die Balance zwischen seinem Job und dem Privatleben zu halten. Deshalb legt er in seiner Freizeit viel Wert darauf, sich seiner Familie sowie seinen Hobbies zu widmen. Der bekennende Bayern-Fan hat zwei Söhne, mit denen er die Leidenschaft zum Fußball teilt. Wenn er nicht gerade mit den Bayern mitfiebert, praktiziert Pieper Qi Gong, spielt Tennis oder fährt Fahrrad. Urlaub macht er am liebsten gemeinsam mit seiner Frau im Wohnmobil. Die beiden lieben die Freiheit und Unabhängigkeit, die diese Form des Reisens bietet: „Sie erleben das Land und die Gegend viel direkter und können dabei Neues entdecken und neue Freundschaften schließen.“ Sein aktuelles Lieblings-Reiseland ist Italien. In den nächsten Jahren zieht es ihn und seine Frau aber weiter weg: „Zu unserem 60. Geburtstag planen wir zwei große Rundreisen. Eine 2020 nach Neuseeland und 2023 geht es dann nach Vancouver“. Bis es so weit ist, hält Pieper im Chemiepark Knapsack die Stellung und sorgt mit seinem Team dafür, dass hier Tag für Tag das Wasser genau dort hinfließt, wo es gebraucht wird. KNAPSACKSPIEGEL 12.2017 | 29

KnapsackSPIEGEL

Copyright 2016 Chemiepark Knapsack – Impressum