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KnapsackSPIEGEL 3/2026

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Das Standortmagazin des Chemieparks Knapsack

MEIN LIEBLINGSPLATZ …

MEIN LIEBLINGSPLATZ … IM CHEMIEPARK KNAPSACK DIESMAL: BIRGIT BECKER Mein Lieblingsplatz im Chemiepark Knapsack Wie schön, wenn der Lieblingsort im Chemiepark Knapsack der eigene Arbeitsplatz ist. Für Birgit Becker aus der Betriebsgastronomie in Hürth ist das so. Denn sie schätzt besonders die dortige Essensausgabe. Was ihr daran gefällt, ist das, was sie mit dem Ort verbindet. „Ich habe immer mit vielen netten und freundlichen Menschen zu tun“, sagt Becker. „Wir lachen viel, es herrscht einfach eine so angenehme Atmosphäre.“ Um fünf Uhr morgens beginnt ihr Arbeitstag. Bis zehn Uhr kümmert sie sich um das Frühstücksangebot, schmiert Brötchen, belegt Fladenbrote und bereitet andere Kleinigkeiten vor, damit die Männer und Frauen im Chemie park nicht hungrig arbeiten müssen. Danach geht es an die Essensausgabe. Später richtet sie alles für den nächsten Tag her. „Was ich wie und in welcher Reihen folge mache, organisiere ich selbst. Das gefällt mir.“ Letztes Jahr konnte sie aufgrund eines Unfalls eine Zeitlang nicht arbeiten. „Das war schlimm. Ich war sehr froh, als ich endlich wieder hinter der Theke stand und meine Kundinnen und Kunden sowie die Kolleginnen und Kollegen wiedergesehen habe.“ Foto: Birgit Becker … und außerhalb Insel Rømø Der Lieblingsort von Becker ist die Insel Rømø im Süden Dänemarks. Vor vielen Jahren empfahl eine Freundin ihr das Eiland. Sie kam und verliebte sich sofort in die Ruhe, die langen Strände und den Blick aufs Meer. Seit 13 Jahren kommt sie nun jedes Jahr einmal nach Rømø, entweder zwischen Mai und Juni oder zwischen September und Oktober, zusammen mit Mann und Hund. Der letzte Trip dorthin liegt gerade wenige Wochen zurück. Sie sagt: „Die Insel ist klein, es gibt kaum Tagestouristen und bis zum nächsten Nachbarn ist viel Platz. Hier fühle ich mich sofort wohl und kann meine Seele baumeln lassen. Für mich ist das Erholung pur.“ RØMØ (gesprochen: Römö), ist mit fast 130 km 2 die größte dänische Insel in der Nordsee und liegt nördlich von Sylt. Vom Festland gelangen Urlauber über einen neun Kilometer langen Damm dorthin. Die Westseite der Insel wartet mit teilweise mehrere hundert Meter breiten Sandstränden auf. Auf Rømø geht es beschaulich zu, die meisten Touristen kommen zum Entspannen, Baden oder Windsurfen. In Toftum im Norden der Insel können Besucher das Haus eines Wal fänger-Kapitäns von 1748 bewundern - samt eines riesigen Pottwal skeletts in der Scheune. 18 | KNAPSACKSPIEGEL 3 / 2026

„Standort sichern. Wandel gestalten. Zukunft machen.“ Beim 15. ChemCologne Chemieforum am 9. Juni im Feierabendhaus diskutierten rund 300 hochrangige Vertreter*innen aus Industrie, Politik und Verbänden über die geopolitischen, regulatorischen und ökonomischen Herausforderungen für die chemische Industrie im Rheinland. Im Fokus: Lösungswege zwischen regionalem CO₂-Transport und dem Wettbewerbsdruck aus China. Christoph Kappenhagen, Vorsitzender ChemCologne und Geschäftsleiter YNCORIS, verdeutlichte die Dringlichkeit konkreter politischer Rahmenbedingungen für die regio nale Industrie. Dr. Markus Steilemann, CEO Covestro und VCI-Präsident: „Unsere Industrie wird gebraucht für unsere Resilienz und strategische Autonomie in einer zunehmend unsicheren Welt.“ Die Perspektive der Landespolitik brachte NRW-Minister Nathanael Liminski in die Diskussion ein und sicherte der Branche aktive Unterstützung zu. Mehr zum Chemieforum auf www.chemcologne.de NEUE WERKSTÄTTEN - EIN UPDATE Es tut sich was vor Gebäude 2101 im Werksteil Hürth. Am 20. April begannen die Erdarbeiten für die neuen Werkstätten. Hier entsteht das Gebäude 2130, in dem im kommenden Jahr die Apparateinstandsetzung, die Rohrfertigung und das Rotating Equipment einziehen werden. Die Bauplanung berücksichtigt eine Konzeptveränderung aus dem vergangenen Herbst. Sie sieht eine Erweiterung des Neubaus um zwei Stützenreihen vor. Seit Mitte April wird der Unterbau errichtet. Stephan Belz, Projektleiter bei YNCORIS, sagt: „Die Hallenkräne werden Ende Juli/Anfang August angeliefert, die Drehkräne für Rotating Equipment sind bestellt und die Ausschreibungen für Rohbau und Boden laufen.“ Parallel dazu wird schon heute der Umzug geplant. Derzeit gibt es Begehungen mit Umzugsfirmen. Für das Gelingen muss eine Art Choreografie erstellt werden: Was kommt wann wohin? Die Reihenfolge ist entscheidend, damit alles reibungslos abläuft, schließlich sollen die Ausfallzeiten so gering wie möglich sein. Geplant sind Umzug und Inbetriebnahme der neuen Werkstätten im zweiten Quartal 2027. BESTE STIMMUNG: YNCORIS FEIERT JUBILÄUM IN DUISBURG A uf dem Platz vor dem alten Backsteingebäude in dem kleinen Chemiepark zwischen Duisburg und Oberhausen hatten sich Ende April bei strahlendem Sonnenschein rund 100 Personen versammelt. Der Grund: YNCORIS feierte 10 Jahre am Standort Duisburg. Gekommen waren Geschäftspartner aus der gesamten Region, von Leverkusen bis Oberhausen. Sven Meurer und Michael Tugendheim dankten in ihrer Begrüßung allen Kunden und Mitarbeiter*innen für ihr Vertrauen und ihr Engagement über viele Jahre hinweg. Ein herzliches Dankeschön für die gute Zusammenarbeit kam auch von einem der Auftraggeber der ersten Stunde, nämlich von Axel Schwarz, dem Technischen Leiter bei Westlake Epoxy. Er hat den Aufund Ausbau der mechanischen Werkstatt unterstützt und sagte: „Wir sind sehr zufrieden. Das Niveau der reparierten Pumpen ist grandios.“ Andre Losemann, Head of Rotating Equipment bei Lanxess Deutschland, nutzt Leistungen aus Knapsack und Duis burg. Auch er würdigte das qualifizierte Team, die schnellen Reaktionszeiten und die prozessgesteuerten Abläufe. ALLES, WAS SICH DREHT Auf 550 m 2 und in sechs Montagebereichen bietet das sechsköpfige Team in Duisburg seine Leistungen zur Instandsetzung von Rotating Equipment an, also beispielsweise Pumpen, Rührwerke und Getriebe. In den letzten zehn Jahren haben sie über 1.000 Pumpen instandgesetzt. Zudem fragen die Kunden in den letzten Jahren vermehrt Leistungen aus der Prüftechnik und dem Engineering nach. KNAPSACKSPIEGEL 3 / 2026 | 19

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