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KnapsackSPIEGEL 5/2022

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Das Magazin des Chemieparks Knapsack

CELINA SPECHT, 16 JAHRE,

CELINA SPECHT, 16 JAHRE, AUS DÜSSELDORF/ DR. LAURA DAVID BETRIEBSLEITERIN UND LABORLEITERIN BAYER MARIE KRISTIN SPRENGER, 16 JAHRE, AUS LINDLAR/ MARCO MENCKE GESCHÄFTSFÜHRER RHEIN-ERFT AKADEMIE „Mir ist es wichtig, Celina heute zu zeigen, wie komplex alles ist“, erklärt Dr. Laura David. Was das genau bedeutet, erfuhr Celina während der Frühbesprechung, der Zeit im Labor und einem Betriebsrundgang. Sie findet es toll, dass sie selbst Abwasserproben entnehmen durfte. Keine Frage: Ihren Mitschüler*innen würde sie unbedingt empfehlen, auch so einen Ausflug in eine reale Arbeitssituation zu machen. „Ich wusste nicht, was mich erwartet. Nun habe ich eine Idee von dieser Führungsposition bekommen. Faszinierend, einen echten Produktionsbetrieb zu erleben und in einem echten Labor zu stehen.“ „Marco Mencke und ich haben heute Morgen eine Fahrgemeinschaft gebildet und ich konnte währenddessen all meine Fragen loswerden. Das war ein guter Start und hat mich bestens auf den Tag vorbereitet. ‚Meine Position ist spitze‘ gibt mir die Gelegenheit, den wirklichen Arbeitsalltag als Geschäftsführerin kennenzulernen. Das ist super. Andere Branchen können sich von der Aktion ein Stück abschneiden.“ Nicht nur Zuschauerin sein, sondern selbst mitmischen, das durfte die Schülerin an der Rhein-Erft Akademie. Mit der Idee, TikTok als Plattform zu nutzen, um junge Menschen für das Programm der Bildungsakademie zu interessieren, überraschte sie Marco Mencke. Der begeistert sich: „Marie Kristin hat mir schon ein Loch in den Bauch gefragt. Das ist großartig. Der Tag ist für beide Seiten bereichernd und inspirierend. Ich hoffe, ich kann sie mit den heutigen Einblicken in die Aufgaben des Geschäftsführers einer Bildungsakademie bei der Entscheidungsfindung für ihren weiteren Berufsweg unterstützen.“ 6 | AUSTAUSCH GELUNGEN Während des Mittagessens im Feierabendhaus finden sich wechselnde kleine Gruppen um die Stehtische zusammen. Köpfe werden zusammengesteckt, Gesprächsfetzen fliegen durch den Raum, entspanntes Lachen ist zu hören. Der Austausch funktioniert. Nachdem Daniel Wauben, Geschäftsführer von ChemCologne, allen eine Teilnehmerurkunde übergeben hat, löst sich die Gruppe auf. Thomas Kuhlow, Leiter Kommunikation von YNCORIS, lädt nun zur Busrundfahrt durch den Chemiepark ein. Anschließend gibt es noch eine gemeinsame Pflanzaktion im Werksteil Hürth, bevor alle ihre letzten Termine für den Tag in Angriff nehmen. Um 17 Uhr geht’s für die fünf Jugendlichen in den Feierabend und damit zurück in den Schulalltag oder auf Wohnungssuche im zukünftigen Studienort. Doch wer weiß. Vielleicht sieht man sich wieder … KNAPSACKSPIEGEL 5 / 2022

„SCHÖN, DASS SIE DA SIND!“ Sechs junge Menschen starten ihre Ausbildung bei Clariant D er Beginn einer Ausbildung ist nichts anderes als der Anfang eines neuen Lebensabschnitts. Vorfreude, Aufregung und frohe Erwartungen inklusive. Was wird mir der Job bringen? Werden all meine Erwartungen erfüllt? Sind die Kolleginnen und Kollegen nett? Werde ich übernommen? Der freundliche Empfang Ende August bei Clariant jedenfalls konnte den sechs Neuzugängen im Betrieb die Gewissheit vermitteln, dass ihnen jede Unterstützung während der Ausbildung sicher ist und sie nun Teil der „Familie auf dem Knapsacker Hügel“ sind. WILLKOMMEN Der Standort als Familie. Das Bild spricht von Verbundenheit, Identifikation und gegenseitiger Verlässlichkeit. „Schön, dass Sie da sind!“, begrüßt Dr. Martin Sicken, stellvertretender Standortleiter und Head of Innovation, die neuen Azubis und ergänzt: „Eine Floskel, ich weiß. Aber ich meine das ernst.“ Er bleibt dem Bild treu und erzählt von Familien, in denen gleich mehrere Generationen in Knapsack arbeiten. Anschließend stellt er den beiden angehenden Chemielaborant*innen, vier Chemikanten und einem Industriemechaniker das Unternehmen Clariant vor, spricht über Standorte, Flammschutzmittel und Phosphorchemikalien. Er betont die Bedeutung von Nachhaltigkeit für die Produkte und Anlagen in Bezug auf Umwelt und Gesundheit. HOHE ERWARTUNGEN Dann richtet Personalleiter Johannes Heyer das Wort an die jungen Leute. Er spricht über die Betriebe am Standort Knapsack und stellt auch die jeweiligen Betriebsmeister und Ausbildungsbeauftragten vor. Noch einige Infos zu Arbeitszeit, Urlaubsanspruch, Ausbildungsvergütung und Sozialleistungen, dann stellt er klar: „Wir bilden aus, Die sechs Azubis starteten Mitte August in der Rhein-Erft Akademie. Nach den Herbst ferien ging es für Bayab Hevar, Benjamin Rahimic, Mert Kara, Maurice von der Aa, Garrett Krämer, Adrian Kreitner und Lotte Wolter (von links oben nach rechts unten) erstmals in die Betriebe weil wir Sie brauchen. Das ist der Plan, der dahintersteht.“ Ein Plan für die Zukunft, um Fachkräftemangel und demographischem Wandel trotzen zu können. Erwartungen gibt es also auch auf der Arbeitgeberseite. Heyer fordert die neuen Azubis auf, ihre Ausbildung zu gestalten sowie mit Interesse bei der Sache zu sein und zu bleiben. Außerdem weist er auf die Notwendigkeit hin, sich strikt an Sicherheitsregeln und Vorgaben zu halten. Nicht zuletzt wird kollegiales Verhalten erwartet. Familie verpflichtet. MIT PERSPEKTIVE Bei Fingerfood und Getränken gibt es nun Gelegenheit, sich auszutauschen, untereinander, mit allen, die zur Begrüßung gekommen sind, darunter einige Betriebsmeister, Azubis aus dem vorherigen Lehrjahr, Reiner Wirsbitzki vom Betriebsrat, Yvonne Frahm, die Azubi-Beauftragte der Laboranten und Dorothee Geißler, die Assistentin des Standortleiters. Der Anfang ist gemacht, Kontakte sind geknüpft und Zukunftsperspektiven gegeben. „Knapsack ist ein Standort, an dem man sich sehr wohl fühlen kann. Als jemand, der hier seit über 30 Jahren arbeitet, kann ich das guten Gewissens sagen.“ Dr. Martin Sicken KNAPSACKSPIEGEL 5 / 2022 | 7

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