Aufrufe
vor 5 Jahren

KnapsackSPIEGEL Ausgabe 02/03-2015

  • Text
  • Knapsack
  • Infraserv
  • Chemiepark
  • Knapsackspiegel
  • Mitarbeiter
  • Unternehmen
  • Kollegen
  • Kommunikation
  • Menschen
  • Arbeit
Das Magazin für Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

Chemiepark Knapsack

Chemiepark Knapsack Betriebsversammlung der InfraServ Knapsack Ein groSSes Lob für die Mitarbeiter Zur letzten Betriebsversammlung im Jahr 2014 lud der Betriebsrat der InfraServ Knapsack (ISK) in das Feierabendhaus ein. Dabei wurden zahlreiche Erfolge vermeldet. Besonderer Dank ging an die Mitarbeiter für die hervorragenden Ergebnisse bei der Kundenzufriedenheit. Wie immer nehmen viele der Mitarbeiter an den Betriebsversammlungen der InfraServ Knapsack teil und informieren sich aus erster Hand über ihren Arbeitgeber. B etriebsratsvorsitzender Hans- Peter Zilleken begann mit einem Rückblick auf das Jahr 2014, in dem sich die Auftragslage anfangs eher zurückhaltend darstellte. Zum Jahreswechsel sehe das aber schon wieder anders aus: „Die Bücher sind mit Aufträgen gefüllt.“ Sehr positiv sah Zilleken, dass sowohl innerhalb als auch außerhalb des Chemieparks Knapsack die Arbeit der ISK-Mitarbeiter von den Kunden sehr geschätzt werde. In 2014 sei außerdem die Dienstreiserichtlinie angepasst worden. „Wir meinen, eine gerechte Lösung für jeden gefunden zu haben.“ Weitere Schwerpunkte der Betriebsratsarbeit stellten die Diskussionen über die Jahresleistungskomponente und über die Beiträge für die Pensionskasse dar. Ergebnis: Das jährliche Teamziel wird abgeschafft, und nach „sehr harten und zähen Verhandlungen“ zum Thema Pensionskasse 10 KnapsackSpiegel 02.|03.2015

Chemiepark Knapsack (Penka) I hofft Zilleken, dass der Betriebsrat „ein annehmbares Ergebnis für alle Beteiligten“ erreicht hat. Der Betriebsratsvorsitzende erwähnte auch die Neueinstellungen: 22 neue Mitarbeiter sind im zweiten Halbjahr 2014 dazugekommen. 17 Verträge wurden entfristet, neun Auszubildende übernommen. Zilleken ging zudem auf die aktuelle Tarifrunde ein: 4,5 Prozent Erhöhung fordern die Vertrauensleute im Chemiepark Knapsack, zusätzlich sind 1200 Euro für einen Demografie-Fonds im Gespräch. Zum Schluss des Vortrags gab es ein großes Lob für die Motivation und Einsatzbereitschaft der Mitarbeiter. Dem Lob schlossen sich auch Ralf Müller und Dr. Clemens Mittelviefhaus, Geschäftsleiter der ISK, an. Sie dankten allen Mitarbeitern herzlich für ihre Leistung, speziell im Bereich der Kundenzufriedenheit. Diese habe sich stark erhöht. Das hervorragende Ergebnis der Befragung in 2014 sei so noch nie erreicht worden. „Wir sind stolz auf die InfraServ Knapsack und auf Sie“, betonten die Geschäftsleiter. Als Anerkennung erhielten alle Kollegen ein kleines Präsent. Müller und Mittelviefhaus gaben auch den Dank des Gesellschafterausschusses an die Belegschaft weiter. Die Geschäftsleitung stellte kurz die wirtschaftliche Lage der ISK dar und blickte auf das vergangene Jahr zurück. Zwar hinke man dem Plan ein wenig hinterher, dennoch werde das Unternehmen mit der Zieluntergrenze abschließen. „2014 war ein sehr erfolgreiches Jahr“, resümierte Müller und zeigte sich zuversichtlich: Nach einem weniger guten Start habe man im zweiten Halbjahr „die Kurve bekommen“. Als „Erfolgsgeschichte“ verbuchte Müller die externe Expansion. Die ISK sei in Leverkusen etabliert, nun solle die Ausweitung nach Dormagen und Uerdingen folgen. Das Schadensereignis vom Oktober wurde ebenfalls angesprochen. Dabei dankte die Geschäftsleitung besonders den Mitarbeitern, die dabei halfen, die Anlage bei Bayer CropScience wieder in Gang zu bringen. Der Kunde nehme dies durchaus positiv wahr. Für 2014 konnten Müller und Mittelviefhaus viele Erfolge vermelden: So wurden etwa 70 Neukunden gewonnen und der Bekanntheitsgrad der ISK gesteigert, auch durch den Einstieg in die Top 10 der besten Industriedienstleister Deutschlands. Die Effizienz des Unternehmens sei mithilfe der Maßnahmen OptiServ und ProFit stark verbessert worden. Steigerungsfähig sei hingegen das externe Wachstum. Auch mit der Arbeitssicherheit zeigte sich die Geschäftsleitung noch nicht zufrieden. Ganz bewusst sei in diesem Jahr aber auf Prävention gesetzt und auch so eine Verbesserung der Unfallzahlen erreicht worden. Ein weiteres Thema waren die Veränderungen am Energiemarkt. Der Partner RWE habe die Preise stark erhöht, dies belaste die Standortunternehmen. Positiv sei aber, dass die Dampf- und VE-Wasserversorgung bis Ende 2020 gesichert werden konnte. Die Geschäftsleitung gab zudem einen Ausblick auf das neue Jahr. Man werde die gesteckten Ziele erreichen können. Weitere Schwerpunkte der Agenda 2015 sind die Stärkung des Standortes, die Steigerung der Effizienz, die Reduzierung der Kosten, aber auch und nicht zuletzt das Thema „Dialog fördern“. Dazu diene auch das bereits erfolgreich angenommene neue Format „GL direkt“, erklärte Müller. Ziel sei es, die Eigenverantwortung der Belegschaft zu steigern. Das Handeln in 2015 fokussiert sich auf eine nachhaltige Wachstumsstrategie: Ansiedlungen im Chemiepark sollen forciert, aber auch das externe Geschäft ausgeweitet werden. „Unsere Aufgabe ist es, die ISK stabil in einem sich verändernden Markt zu platzieren und Ihre Arbeitsplätze zu sichern“, erklärte Müller. Im Anschluss berichtete Helge Herrwegen, Gewerkschaftssekretär der IG BCE, von den Tarifverhandlungen. Für den Bezirk Nordrhein sind Termine am 24. Februar und 13. März festgelegt. Um die Forderung von 4 bis 5 Prozent durchzusetzen, wolle die Gewerkschaft den zurzeit herrschenden Optimismus in den Betrieben nutzen. Generell müsse der Tarifvertrag Demografie 2 weiterentwickelt werden, fand Herrwegen – denn viele Beschäftigte wünschten sich flexiblere Arbeitszeiten ohne Einbußen. Auch müsse das Renteneintrittsalter flexibler gestaltet und Belastungen für ältere Arbeitnehmer reduziert werden. Für die Werkfeuerwehr wolle die IG BCE eine Anpassung des 24-Stunden-Dienstes erreichen. Anzeige KnapsackSpiegel 02.|03.2015 11

KnapsackSPIEGEL

Copyright 2016 Chemiepark Knapsack – Impressum