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KnapsackSPIEGEL Ausgabe 02/03-2015

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Das Magazin für Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

Chemiepark Knapsack

Chemiepark Knapsack Miriam Klapheck löst Dr. Peter Rojek im Notfallmanagement ab (K)Ein neues Gesicht im Team Wenn es zu einem Zwischenfall kommt, wenn ein Bürger ein Anliegen hat und bei Fragen rund um das Thema Sicherheit und Notfallmanagement sind sie rund um die Uhr erreichbar: die Notfallmanager der InfraServ Knapsack. J etzt hat es bei der sechsköpfigen Truppe einen Wechsel gegeben. Dr. Peter Rojek ist nach mehr als 15 Jahren, in denen er sich als Notfallmanager verdient gemacht hat, freiwillig ausgeschieden. „Ich habe den Dienst immer gerne gemacht“, sagte der 57-Jährige. „Aber jetzt freue ich mich darauf, meine Arbeit im Engineering und auch in meinem Privatleben einfacher organisieren zu können.“ Der Elektroingenieur war einer der ersten vier Notfallmanager, die im Mai 1996 ihren Dienst aufnahmen. Auch wenn sich die Zusammensetzung der Gruppe im Laufe der Zeit geändert hat, Rojek blieb bis Mitte 2001 dem Notfallmanagement treu. Nach einer Pause nahm er den Bereitschaftsdienst wieder auf und engagierte sich weitere zehn Jahre. Ein Notfallmanager ist in 24-Stunden-Schichten rund um die Uhr telefonisch erreichbar und übernachtet im Gebäude der Werkfeuerwehr. Rojek: „Es ist an der Zeit, wieder dauerhaft zu Hause zu schlafen.“ Er schmunzelt. „Irgendwie stecke ich den Bereitschaftsdienst nicht mehr so einfach weg.“ Seine Nachfolgerin ist Miriam Klapheck. Sie ist 30 Jahre alt und die Teamleiterin des Notfall- und Krisenmanagements im Segment Standortsicherheit der InfraServ Knapsack. Sie hat in Köln Sicherheitsingenieurswesen studiert und gleichzeitig im Chemiepark Knapsack als Werkstudentin gearbeitet. Nachdem sie im Oktober 2012 ihren Masterstudiengang abgeschlossen hatte, wurde die junge Frau bei der InfraServ Knapsack eingestellt. Dr. Peter Rojek gibt sein Notfallhandy an Miriam Klapheck ab. In ihrer Masterarbeit hatte sich die gebürtige Oberhausenerin ausgiebig mit der Frage, wie ein Krisenstab strukturiert wird, beschäftigt. „Im Notfall- und Krisenmanagement bei der InfraServ Knapsack konnte ich schon viele Erkenntnisse aus meiner Arbeit einbringen“, erzählte sie. Unter anderem wurde die Zentrale Einsatzleitung im Werk auf Basis ihrer Arbeit neu organisiert. Es gibt mehr Übungen und neue Strukturen in den Arbeitsabläufen. Und Miriam Klapheck ist als Nachfolgerin von Peter Rojek als Notfallmanagerin aktiv. Gemeinsam mit dem Leiter des Werkschutzes Marcus Wenzel, dem Leiter der Arbeitssicherheit Arno Büscher, dem Leiter Genehmigungsmanagement Dirk Froelich und dem Leiter Standortsicherheit Jürgen Groborz bildet sie das Notfallmanagement-Team. Sie ist die erste Frau in diesem Posten. Ihren üblichen Bürodienst leistet sie zwei Wochen pro Monat wie gewohnt. In den übrigen zwei Wochen erfüllt sie ihren Bürodienst in 24-Stunden-Einheiten. Dann hat sie immer das Notfallhandy, über das der Notfallmanager stets über die Nummer 48-6001 erreichbar ist, den Laptop, das Funkgerät, Schutzbrille und Helm bei sich. Sie beantwortet Fragen von besorgten Bürgern und geht Hinweisen von Mitarbeitern nach, die ihr gemeldet werden. Außerdem fährt sie bei allen Einsätzen der Werkfeuerwehr mit, und bei einem Zwischenfall ist sie als Notfallmanager die Schaltstelle zwischen Einsatzort und der Zentralen Einsatzleitung. „Vom Notfallmanager müssen unter anderem weitreichende Entscheidungen getroffen werden“, erklärte Miriam Klapheck. „Zum Beispiel, ob Sirenen ausgelöst werden.“ Bislang ist sie noch nicht in eine solche Situation gekommen. Aber für Bürgeranfragen und Hinweisen am Telefon stand sie schon bereit – und freut sich auf alle Herausforderungen, die ihr Dienst mit sich bringt. 12 KnapsackSpiegel 02.|03.2015

Chemiepark Knapsack Besucherführungen sind ein wichtiger Kommunikationsfaktor Interesse am Chemiepark Knapsack weiterhin groSS Das Team der Kommunikation der InfraServ Knapsack schaffte es trotz der umfangreichen Vorbereitungen für den Tag der offenen Tür, mehr Besuchergruppen als im Vorjahr zu empfangen. Stellvertretend für alle Gruppen in 2014 steht hier die letzte Besuchergruppe des vergangenen Jahres bildlich zur Verfügung. W elche Unternehmen sind im Chemiepark Knapsack angesiedelt? Was stellen sie her? Welche aktuellen Entwicklungen gibt es? Diese Fragen lassen sich am besten durch einen Besuch im Chemiepark beantworten. Bei einer Bustour erzählt das Team der Kommunikation der InfraServ Knapsack viel Wissenswertes über die Anlagen in den Werksteilen Hürth und Knapsack. Das Interesse der Öffentlichkeit an den Besichtigungen war auch im Jahr 2014 ungebrochen hoch: Insgesamt waren 16 Gruppen mit 225 Teilnehmern zu Gast – das sind nur neun Teilnehmer weniger als 2013. Die Gruppenanzahl hat sich dagegen sogar um fünf erhöht – das ist zugleich Rekord der vergangenen fünf Jahre. Dabei war ein solcher Ansturm für 2014 gar nicht eingeplant, denn der für September angesetzte Tag der offenen Tür erforderte sehr viel Vorbereitung. Weil die Kapazitäten im Bereich der Kommunikation dadurch stark eingeschränkt waren, konnten ab dem Frühjahr weniger Anmeldungen als sonst angenommen werden. Trotzdem wurden jedoch letztlich mehr Besuchergruppen als 2013 empfangen. Darunter waren zwar diesmal nur zwei Schülergruppen – eigentlich die Hauptadressaten –, aber teils hochrangige Gäste aus Politik und Wirtschaft, etwa Landrat Michael Kreuzberg oder eine Delegation des israelischen Umweltministeriums. Natürlich wurden auch die Mitglieder der Pensionärsvereinigung Knapsack wie in jedem Jahr über die neuesten Entwicklungen im Chemiepark informiert. Aus der Nachbarschaft kam der Ortsverband der CDU Alt-Hürth zu Besuch, ebenso wurden einige Forscher des renommierten Fraunhofer-Institutes für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie begrüßt. Dank guter und strukturierter Teamarbeit in der Kommunikation ließen sich alle Besichtigungen organisieren und parallel zu den Planungen für den Tag der offenen Tür stemmen – der ebenfalls als großer Erfolg verbucht werden kann. Auch 2014 hat sich somit gezeigt, dass der Chemiepark Knapsack ein attraktives und spannendes Ziel für Besucher ist. Bei Interesse an einer Besichtigung kann eine Anfrage über die Internetseite des Chemieparks gestellt werden: www.chemiepark-knapsack.de/leben/nachbarnseit-1907/ KnapsackSpiegel 02.|03.2015 13

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