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KnapsackSPIEGEL Ausgabe 02/03-2015

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Das Magazin für Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

Chemiepark Knapsack Eine

Chemiepark Knapsack Eine tragende Säule in der Gesellschaft – auch im Karneval Jeck als Ehrenamt Uwe Kopainski arbeitet bei InfraServ Knapsack und engagiert sich seit Jahrzehnten im Hürther Karneval. Uwe Kopainski an seinem Arbeitsplatz in der Ver- und Entsorgung der InfraServ Knapsack. D as Ehrenamt prägt den Karneval. Und wenn die Session beginnt, dann laufen die ehrenamtlichen Helfer der zahlreichen Vereine zu Hochtouren auf. Einer von ihnen ist Uwe Kopainski. Der 60-jährige Hürther verdient seine Brötchen bei InfraServ Knapsack im Chemiepark. Kopainski ist dort ein Urgestein. 1979 fing er bei Hoechst an. Schon damals konnte er auf eine zehnjährige ehrenamtliche Arbeit zurückblicken. „Zunächst war ich beim Deutschen Roten Kreuz. 1969 folgte dann der Eintritt in die katholische Jugend in St. Severin. Noch im gleichen Jahr bin ich auch mit im Karnevalszug in Hermülheim gegangen. Wir waren als Ärzte verkleidet und demonstrierten in dem Zug gegen die damals geplante Schließung des Krankenhauses“, erinnert sich der Hürther, der seit 2003 beruflich bei den Ver- und Entsorgungsbetrieben im Werksteil Knapsack arbeitet und für den reibungslosen Ablauf an der Kläranlage zuständig ist. Auf die soziale Schiene sei er durch das DRK gekommen. „Wir haben Senioren bei der Altensitzung betreut“, erinnert er sich. Karnevalsblut hatte er schon immer in den Adern. 1972 trat er dem Fanfaren-Corps bei und nahm gleich fast alle Kegelbrüder mit. Der Karneval infizierte den Hürther. Denn schon mit 20 Jahren wurde er am 10. Januar 1975 zum jüngsten Prinzen proklamiert. Im gleichen Jahr gründete er den Stammtisch Alt-Hürther Exprinzen. Doch hinter den Kulissen wartete viel Arbeit auf Kopainski. Er war Kassierer, Schatzmeister und zuständig für den Kartenverkauf. 1978 sprang er als Zugleiter ein und bis heute war er fünfmal Prinzenführer bei der Prinzengarde in Hürth. Kopainski weiß: Ohne die freiwillige Hilfe vieler Menschen wäre der Karneval so nicht möglich. „Das Ehrenamt ist eine tragende Säule der Gesellschaft“, so der 60-Jährige. Damit nicht alles in Vergessenheit gerät, schrieb Kopainski 2005 ein Buch über die Exprinzen in Alt-Hürth. Geschichte schrieb auch schon sein Großonkel Jupp Schlösser, von dem er, Kopainski, vermutlich die Fröhlichkeit und Freude beim Karneval hat. Jupp Schlösser wurde durch seine Stimmungslieder im kölschen Karneval bekannt. Schlösser, der 1983 im Alter von 81 Jahre starb, war Sänger und Liedtexter, arbeitete viel mit Willi Ostermann und Gerhard Jussenhoven zusammen. Er schuf mehr als 50 Stücke in kölscher Mundart wie „Die Hüsjer bunt om Aldermaat“ oder „Dat Glockenspill am Rothuusturm“. Den größten Erfolg erlangte Kopainskis Großonkel mit dem Liedtext „Kornblumenblau“, zu dem Jussenhoven die Melodie schrieb und das von Willy Schneider gesungen wurde. Seine Affinität zum Schreiben hat Kopainski vielleicht von seinem Großonkel. „Und wenn alles klappt, wird mein Buch zum 40-jährigen Jubiläum des Ex-Prinzenstammtischs dieses Jahr im Herbst fertig“, fügt der Hürther Karnevalist an. 18 KnapsackSpiegel 02.|03.2015

Chemiepark Knapsack Ein weißer Kofferanhänger pendelt täglich zwischen Hürth und Leverkusen Rollende Werbung für InfraServ Knapsack Günter Möhn ist viel unterwegs, täglich fährt er die Strecke zwischen dem Chemiepark Knapsack und dem Chempark in Leverkusen. F ür die Anlagentechnik der InfraServ Knapsack ist Möhn seit Februar 2014 verantwortlich für den Standort Chempark Leverkusen. Er organisiert nicht nur Reparaturen, sondern auch den Transport der unterschiedlichsten Bauteile. Aber das sind längst nicht immer nur sperrige Teile. Oft werden für die Kunden am Standort kleinere Pumpen, Sicherheitsventile, Rohrleitungen und Montagematerialien benötigt. So etwas mit einem Shuttle zu transportieren, der zwischen Knapsack und Leverkusen verkehren müsste, lohnt sich jedoch kaum – wenn es sich nicht gerade um eine große Stückzahl oder schwere Bauteile handelt. Da hieß es dann bis vor einiger Zeit oft in Möhns Richtung: „Bringst du das mal eben mit?“ Der Teamleiter kam deshalb auf die Idee, einen Kofferanhänger anzuschaffen. Den kann er an seinen Pkw hängen und auf diese Weise kleinere Transporte für die Kunden am Standort durchführen, die mit der InfraServ Knapsack zusammenarbeiten. Möhns Vorgesetzter Ralf Richartz, Segmentleiter Anlagentechnik, war von dem Vorschlag auch gleich begeistert. Seither wird der Anhänger ständig genutzt. Möhn stellt ihn häufig im Chemiepark Knapsack oder Hürth ab, wo der Hänger dann in Ruhe be- oder entladen werden kann. Am nächsten Tag nimmt der Teamleiter ihn wieder mit. Dieses Vorgehen bringe mehrere Vorteile: Zum einen bedeute es eine Zeitersparnis, sowohl für InfraServ Knapsack als auch für die Kunden. Ist zum Beispiel in Leverkusen eine Pumpe defekt, kann Möhn schnell reagieren und sie zügig, nach der Reinigung, zur Werkstatt nach Knapsack bringen. Ein weiterer Vorteil ist, den Hänger auch für Baustelleneinsätze mit den notwendigen Werkzeugen und Bauteilen zu bestücken, ihn an der Baustelle abzusetzen und den Handwerkern zur Verfügung zu stellen. Praktisch ein „fahrender Werkzeugkoffer“. Zum anderen wird jedes Jahr eine ordentliche Summe eingespart, weil InfraServ Knapsack kein Geld für die Transporte ausgeben muss, da Möhn regelmäßig Termine im Chemiepark Knapsack hat und anschließend den Hänger nur anhängen und mit nach Leverkusen nehmen muss. In Ausnahmefällen ist es für ihn auch kein Problem, auf dem Weg nach Leverkusen oder nach Hause einen Zwischenstopp in Günter Möhn beim Beladen des Kofferanhängers. Knapsack oder Hürth einzulegen, den Anhänger zu beladen und mitzunehmen, da sein Fahrweg ihn am Chemiepark Knapsack vorbeiführt. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist, dass der weiße Anhänger mit der großen blauen Aufschrift „Können sich Anlagen rundum wohlfühlen?“ sofort auffällt. Der Schriftzug und die Internetadresse der InfraServ Knapsack sind ebenfalls aufgedruckt. So wird die Bekanntheit der InfraServ Knapsack im Chempark Leverkusen – und auch unterwegs – weiter erhöht. „Die Kunden sind zufrieden, es gibt einen Spareffekt, und dann ist das Ganze auch noch eine tolle Werbung“, fasst Möhn zusammen. Eine Anregung des Teamleiters ist, dass jede Abteilung der InfraServ Knapsack, die Transporte abwickelt, sich dieses Konzept einmal für ihre Zwecke betrachten sollte. KnapsackSpiegel 02.|03.2015 19

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