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KnapsackSPIEGEL Ausgabe 02/03-2015

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Das Magazin für Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

Editorial Ehrenamt!?

Editorial Ehrenamt!? Warum sollte ich in ein Ehrenamt investieren, um anderen zu helfen – wenn ich dafür meistens nur eine geringe Aufwandsentschädigung bekomme? Menschen, die ein Ehrenamt ausüben, wissen, warum. Der Lohn für ihren Einsatz lässt sich nicht in Euro berechnen: gesellschaftliche Anerkennung, Dankbarkeit, das Gefühl, etwas geleistet zu haben. Mehr noch: Ehrenämter werden meist in der Gemeinschaft ausgeübt, man erlebt schöne, aktive Stunden mit Gleichgesinnten. Ein Ehrenamt bietet zudem eine andere Sichtweise auf das gesellschaftliche Leben. Ohne den Einsatz ehrenamtlicher Helfer könnten wir viele gesellschaftliche Aufgaben gar nicht bewältigen. Deshalb befürworten wir die Ausübung eines Ehrenamtes, sei es außerhalb oder innerhalb der Arbeitszeit. Viele Mitarbeiter im Chemiepark Knapsack zeigen nicht nur bei ihrer beruflichen Tätigkeit ein hohes Verantwortungsbewusstsein. Sie leben dies auch durch ihre Ehrenämter. Grund genug, ihre Beispiele in unserer neuen KnapsackSPIEGEL-Reihe zu würdigen! Herzlichst Ihr Thomas Sengelmann Leiter Personal, InfraServ Knapsack Inhalt 04 20 08 14 25 Tonnenschwerer Koloss bei KCG 3 Dritte Natronlaugeverladestation im Chemiepark 4 Stipendienvergabe der InfraServ Knapsack 5 Betriebsversammlung von Clariant 6 Erneuerte Strom-Hauptschaltanlage versorgt den Chemiepark 8 „Crash-Kurs NRW“ in Knapsack 9 Grosses Lob für Mitarbeiter der InfraServ Knapsack 10 Wechsel bei den Notfallmanagern 12 Großes Besucherinteresse am Chemiepark 13 Tollitäten aus dem Chemiepark 14 Engineering setzt die Kundenbrille auf 16 Redaktionskonferenz der InfraServ Knapsack 17 Jeck als Ehrenamt 18 Und manches mehr … ab 19 Titelbild: 83 Tonnen werden zusammengesetzt: der neue Reach-Stacker der Knapsack Cargo 2 KnapsackSpiegel 02.|03.2015

Chemiepark Knapsack InfraServ Knapsack leistet Beitrag zur Entlastung des Lkw-Verkehrs auf Kölns Autobahnen Tonnenschwerer Koloss bewegt die Container Der neue Reach-Stacker der Knapsack Cargo ist in Einzelteilen angeliefert und im Chemiepark Knapsack mithilfe zweier riesiger Kräne zusammengesetzt worden. E in wahres Schwergewicht ist kurz vor dem dritten Advent am Container-Terminal im Werksteil Hürth eingetroffen. Ganze 83 Tonnen wiegt der neue Reach-Stacker, ein schweres Radfahrzeug, mit dem Container gestapelt sowie auf Schiene und Lkw verladen werden können. Der Koloss ersetzt bei der Knapsack Cargo, einer Tochterfirma der InfraServ Knapsack, der Häfen- und Güterverkehr Köln (HGK) sowie der CTS Container- Terminal GmbH, ein altes Gerät, das ausgemustert werden musste. Der Riese wurde von der Firma Cargotec Kalmar in Schweden hergestellt und im polnischen Stargard schon einmal weitgehend zusammengebaut. Den Reach-Stacker in einem Stück nach Hürth zu bringen, hätte aufgrund des enormen Gewichtes einer sehr teuren Genehmigung bedurft – deshalb wurde er mithilfe eines Schwerlast-Transportes sowie mit zwei Lkw innerhalb von zwei Tagen an seinen Einsatzort geschafft und dort komplett zusammengebaut. Allein der fahrbare Untersatz wiegt mehr als 36 Tonnen. Auf ihn wurde per Kran der „Lifting Arm“ genannte Ausleger mit einem Gewicht von 17 Tonnen montiert. An der Spitze des Auslegers sitzt zusätzlich der acht Tonnen schwere „Spreader“, mit dem die Container gegriffen werden. Außerdem benötigt Beide freuen sich über das neue Fahrzeug: Wolfgang Urmetzer (l.) und Walter Frohn, der den Reach- Stacker bewegen wird. der Reach-Stacker Konter-Gewichte (22 Tonnen), damit er beim Heben der Container nicht umkippt. Rund 360 PS hat das neue Gerät, das nun fünf Tage in der Woche jeweils zwölf Stunden im Einsatz ist, ebenso wie der zweite Reach-Stacker der Knapsack Cargo, der auch in der Lage ist, Lkw-Trailer zu heben. Um die beiden Riesen zu fahren, ist eine spezielle Schulung notwendig. Rund 500.000 Euro ist der Reach- Stacker, in den die InfraServ Knapsack investiert hat, wert. Die Anschaffung wird zu 80 Prozent vom Bund gefördert – denn das Gerät wird für den sogenannten kombinierten Verkehr genutzt, dient somit der Entlastung der Straßen. Da die Container von Hürth aus mit der Bahn direkt zum Schiff gebracht werden, schont das die Umwelt und die Nerven der Autofahrer in der Region. „Wir entlasten den Kölner Autobahnring täglich um bis zu 120 Lkw-Fahrten“, weiß Wolfgang Urmetzer, Geschäftsführer der Knapsack Cargo. KnapsackSpiegel 02.|03.2015 3

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