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KnapsackSPIEGEL Ausgabe 02/03-2015

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Das Magazin für Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

Chemiepark Knapsack

Chemiepark Knapsack Winterzeit – Erkältungszeit Wirksamer Schutz vor Atemwegsinfektionen Hatten Sie schon einmal einen grippalen Infekt oder eine Magen-Darm-Infektion? Was, glauben Sie, war der Auslöser? Wie ist die Krankheit verlaufen? Und vor allem: Kennen Sie effektive Schutzmaßnahmen? V iren sind wie kleine Schmarotzer. Kein eigener Stoffwechsel. Unfähig, sich allein zu vermehren. Und deshalb dringen sie in unsere Körperzellen und holen sich von dort die benötigten Baustoffe und Energie. Gemeinerweise zwingen sie uns auch noch, unendlich viele neue Viren herzustellen! Unser Immunsystem ist aber in aller Regel in der Lage, sich erfolgreich zu wehren. Und das muss auch so sein, denn: Antibiotika können ihnen nichts anhaben! Im Gegensatz zu den Viren sind Bakterien eigenständige Lebewesen mit einem eigenen Stoffwechsel. Unglaublich viele Bakterien leben mit uns zusammen, ohne uns zu schaden. Allerdings gibt es jedoch auch einige Bakterienarten, die unsere Körperzellen, auf denen sie wachsen, schädigen und zerstören. Das geschieht direkt oder durch Giftstoffe, die sie absondern. Bakterielle Infektionen lassen sich im Normalfall mit Antibiotika ganz gut behandeln. Das ganze Jahr über, besonders aber im Herbst und Winter, befinden sich Hunderte von Viren im Umlauf. Infizieren diese die Atemwege, heißen sie auch Atemwegsviren oder „respiratorische Viren“. Meist erkranken wir an mehreren Viren gleichzeitig oder die Übeltäter verändern sich von Jahr zu Jahr. Ein sich ständig veränderndes Ziel zu bekämpfen ist außerordentlich schwierig! Mit Ausnahme der klassischen Grippeviren. Und nun? Die grundlegende Stra- tegie ist es also, sich möglichst vor Atemwegsinfektionen zu schützen – und versuchen, andere Menschen nicht anzustecken, falls Sie doch erkranken. Wenn Sie sich mit einem Atemwegsvirus infiziert haben, versprühen Sie bei jedem Husten oder Niesen Tröpfchen, die Dinge und Menschen in Ihrer Nähe benetzen. Diese Tröpfchen sind voller Viren! Waschen Sie Ihre Hände häufig. Dazu benötigen Sie keine spezielle antibakterielle Seife oder Lösung. Wasser und eine normale Seife reichen völlig aus. Halten Sie Ihre Hände vom Gesicht fern. Trinken Sie nicht aus Tassen oder Flaschen, aus denen bereits andere getrunken haben. Husten Sie lieber nicht in die Hand, sondern in Ihren Ärmel. Dann bleiben Ihre Hände sauber. Halten Sie außerdem beim Husten größtmöglichen Abstand zu anderen Personen und wenden Sie sich dabei von Ihrem Gegenüber ab. Verwenden Sie stets ein Einmaltaschentuch, das Sie wirklich nur einmal benutzen und sofort entsorgen, Waschen Sie sich wenn möglich anschließend die Hände, um eine Virusübertragung auf andere Menschen zu vermeiden. Vermeiden Sie es in dieser Zeit, Menschen die Hand zu geben, sie zu umarmen und zu küssen. Manche Menschen glauben, dass Antibiotika helfen könnten. Doch Anti-biotika wirken nur gegen bakterielle Infektionen und nicht gegen Viren. Sie helfen also nur, wenn sich zusätzlich zur Virusinfektion Bakterien in den Atemwegen ansiedeln. Für die Winterzeit wünschen wir Ihnen: Bleiben Sie gesund! Dr. med. Markus Steinbach 24 KnapsackSpiegel 02.|03.2015

Chemiepark Knapsack Jugend- und Auszubildenden-Vertretung (JAV) trifft sich mit der Geschäftsleitung Rückendeckung gewünscht Seit November 2014 sind sie im Amt. Anfang Januar 2015 stellten sie sich auf Einladung der Geschäftsleitung der InfraServ Knapsack dort persönlich vor. Die Geschäftsleitung (Ralf Müller (l.) und Dr. Clemens Mittelviefhaus, hintere Reihe) stärkt der JAV den Rücken. Von links: Sarah Matysiak, Lukas Hennen, Richard Hensengerth und Markus Kanonenberg. R alf Müller und Dr. Clemens Mittelviefhaus freuten sich, die Mitglieder der JAV der InfraServ Knapsack in einem persönlichen Gespräch kennenzulernen, und beglückwünschten sie zur Wahl. In einer lockeren Gesprächsrunde, an der auch Dirk Borkenhagen, Ausbildungsleiter, und die Betriebsratsmitglieder Yvonne Gürzenich und Manfred Daub teilnahmen, sollten die Jugendlichen die Gelegenheit erhalten, ihre Wünsche und Vorstellungen von einer Zusammenarbeit mit der Geschäftsleitung konkret werden zu lassen. Ebenso hat auch die Geschäftsleitung Erwartungen an die JAV. Für Mittelviefhaus ist es wichtig, über die JAV über die Interessen und Sorgen der Auszubildenden informiert zu werden. Müller stimmte dem zu und ergänzte, dass „wir Sie als wichtiges Bindeglied zwischen den Azubis und der Geschäftsleitung sehen“. „Wir investieren viel Geld in unsere Jugendlichen und wollen natürlich wissen, ob das auch gut angelegt ist. Uns ist wichtig zu erfahren, wo eventuell Veränderungen stattfinden müssen“, so Müller weiter. Ganz wichtiges Thema für beide Seiten ist der Arbeitsschutz. Auch hier gilt die Devise: Entweder ich arbeite sicher oder gar nicht. Markus Kanonenberg, Vorsitzender der JAV, bittet gerade in diesem Bereich um Unterstützung durch die Geschäftsleitung, dass sich Jugendliche auch trauen dürfen, ihre Ausbilder auf mögliche „Nachlässigkeiten“ in der Arbeitssicherheit hinzuweisen. Leider ist es nicht ausgeschlossen, dass es in dem einen oder anderen Fall Bedenken bei den Azubis gibt, inwieweit sich ein solches Verhalten negativ auf eine Beurteilung auswirken könnte. Ziel der JAV ist es hier, das Vertrauen zwischen allen Beteiligten zu stärken und auszubauen und eine offene Kommunikationskultur zu fördern. Hier stellt sich die Geschäftsleitung hinter die Auszubildenden. „Sollte sich ein Auszubildender ungerecht beurteilt fühlen oder Repressalien aufgrund solcher Hinweise zum nicht eingehaltenen Arbeitsschutz befürchten, so soll er vertrauensvoll das Gespräch entweder mit der JAV, dem Betriebsrat, mit Borkenhagen oder auch mit uns suchen, damit wir das klären können“, so lautet der dringliche Appell von Mittelviefhaus an die JAV. Mit dem Wunsch auf Erfolg in der JAV-Arbeit und auch Spaß bei der Ausbildung verabschiedeten Müller und Mittelviefhaus die Mitglieder der Jugend- und Auszubildenden- Vertretung. KnapsackSpiegel 02.|03.2015 25

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