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KnapsackSPIEGEL Ausgabe 02/03-2015

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Das Magazin für Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

Chemiepark Knapsack

Chemiepark Knapsack Betriebsversammlung bei Clariant Auch die Jugend zeigt Interesse Zahlreiche Auszubildende besuchen die Betriebsratsversammlung ihres zukünftigen Arbeitgebers. Nicht nur die Auszubildenden der Clariant hören genau zu. M it der Aussage: „Die Zahlen stimmen, die Auszubildenden erhalten ab dem 01.01.2015 einen Ausbildungsvertrag bei der Clariant und auch die Schwerbehindertenvertretung wurde für die nächsten vier Jahre gewählt“, eröffnet Reiner Wirsbitzki, Betriebsratsvorsitzender Clariant, am 12. Dezember die Betriebsversammlung im Blauen Salon vor den zahlreich erschienenen Kollegen und blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2014 zurück. Wirsbitzki betont, wie sehr er es schätzt, dass auch die Auszubildenden der Versammlung beiwohnen und somit Interesse am Unternehmen bekunden. Von der Geschäftsleitung begrüßte er Dr. Andree Henze, Standortleiter, Johannes Heyer, HR, und die neue Kollegin Andrea Heser, ebenfalls HR. Nach der Eröffnung ergriff Henze das Wort und blickte nicht minder erfreut auf den Geschäftsverlauf 2014 zurück. APP und DEPAL verzeichneten die geplanten Umsatzsteigerungen, aber selbst wenn diese beiden Produktgruppen die wichtigsten sind, so stellen sie andere Betriebe keineswegs in den Schatten. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete das Unternehmen am Standort insgesamt ein deutliches Umsatzplus. Auch für das kommende Jahr prognostiziert Henze weiteres Wachstum. Abgesehen von den guten Zahlen lobt der Standortleiter die Einführung des Energiemanagementsystems ISO 50001. Das externe Audit im letzten November wurde erfolgreich bestanden. Ein weiteres Highlight ist das noch nicht abgeschlossene VSA- Projekt im PZP-Betrieb, das erheblich zur Prozessoptimierung beiträgt. Darüber hinaus schätzt er die breite Akzeptanz des Führungshandbuchs zur Sicherheitskultur. „Die Mitarbeiter nehmen das Thema sehr ernst, Sicherheits- und Verhaltenschecks werden aktiv genutzt“, so Henze. „Dennoch müssen wir weiterhin an uns arbeiten, damit wir unfallfrei bleiben“, fügt er hinzu. Johannes Heyer informiert die Kolle- gen über ein Optimierungsprojekt in den Serviceeinheiten unter dem Titel ‚Lean Service Operations‘ (LSO). Ziel dieses Projektes ist es, Prozesse zu optimieren und so zu einer stärker am Markt ausgerichteten, kundenorientierten Wertschöpfungskette beitragen zu können. „Am Standort sind die Bereiche Controlling, IT und Personal mittel- bzw. unmittelbar betroffen“, fügt er hinzu. Im Anschluss wendet sich Wirsbitzki an die Kolleginnen und Kollegen und bringt noch einmal zum Ausdruck, dass die derzeitigen Auszubildenden die neuen Arbeitsverträge zum 01.01.2015 unterzeichnet haben. „Die Jugend durch eine fundierte Ausbildung zu dringend notwendigen Facharbeitern zu begleiten, ist eine der Kernaufgaben unseres Unternehmens. Durch diesen Schritt ‚binden‘ wir die Auszubildenden besser ans Unternehmen und beugen so späteren Ausfällen aufgrund des demografischen Wandels vor“, erklärt der Betriebsratsvorsitzende. 6 KnapsackSpiegel 02.|03.2015

Chemiepark Knapsack Wie vergangenen Herbst werden auch im September 2015 wieder vier Auszubildende eingestellt werden. Zwei Chemikanten, ein Industriemechaniker und ein Elektriker für Automatisierungstechnik. Denn: „Wer bei uns am Standort ausgebildet wurde, weiß auch um den sicheren Umgang in Produktionsanlagen“, betont Wirsbitzki. Besonders zum Ausdruck bringt Wirsbitzki das Engagement von Stefan Klinz, S&I Betrieb, und Georg Schmitz, Maintenance. Die Kollegen setzen sich in den kommenden vier Jahren ehrenamtlich als Schwerbehindertenvertretung beziehungsweise Stellvertretung für die Belange behinderter Mitarbeiter ein. Im Namen der Belegschaft bedankt sich Wirsbitzki für ihr Engagement und freut sich auf die zukünftige Zusammenarbeit. Den anstehenden Tarifverhandlungen 2015 sehen sowohl Wirsbitzki als auch Gewerkschaftssekretär Helge Herwegen zuversichtlich entgegen. Laut Forderung des Hauptvorstandes sollen die Entgelte und Ausbildungsvergütung bei einer Laufzeit von 12 Monaten um 4 bis 5 % erhöht und der Tarifvertrag Demografie und Lebensarbeitszeit sowie Modelle zum gleitenden Übergang (z. B. 3- oder 4-Tage-Woche ab dem 60. Lebensjahr) weiterentwickelt werden. Wirsbitzki freut sich, wie gut das im Januar eingeführte Langzeitkonto von den Kollegen angenommen wird. „Durch dieses Modell sichert sich jeder Mitarbeiter langfristig ein flexibles Arbeitsmodell“, hebt er hervor. Bevor der Betriebsratsvorsitzende die letzte Betriebsversammlung des Jahres 2014 beschloss, dankte er dem Betriebsratsgremium für die gemeinsam geleistete Arbeit und freut sich auf eine weitere gute Zusammenarbeit in 2015. Nach der Veranstaltung versammelten sich die Kollegen noch bei Erfrischungen im Foyer und ließen so entspannt die Arbeitswoche ausklingen und das wohlverdiente Wochenende auf sich zukommen. Die vielen guten Neuigkeiten und der vielversprechende Ausblick auf das Jahr 2015 lassen entspannt in die Zukunft schauen. Gute Zusammenarbeit macht’s möglich Im Sommer 2014 kam der erste Tank für die Monochloressigsäurelösung der CABB im Chemiepark Knapsack an. Wie damals angekündigt folgte nun der zweite Tank mit einem Gewicht von 30 Tonnen, elf Metern Höhe und einem Fassungsvolumen von über hundert Kubikmetern. Gemeinsam mit der Schwermontage der InfraServ Knapsack unter der Leitung von Bernhard Lussem und den Mitarbeitern der CABB wurde der Koloss millimetergenau auf den Betonsockel gehievt. KnapsackSpiegel 02.|03.2015 7

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