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KnapsackSPIEGEL Ausgabe 04/05-2014

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Das Magazin für Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

Chemiepark Knapsack

Chemiepark Knapsack Endlich geschafft! Lossprechung für 12 Auszubildende bei der InfraServ Knapsack Gratulation durch den Geschäftsleiter Dr. Clemens Mittelviefhaus, Ausbildungsleiter Dirk Borkenhagen und Betriebsratsmitglied Manfred Daub E inmal mehr standen die Mitarbeiter im Mittelpunkt der InfraServ Knapsack. Diesmal waren es ganz „frischgebackene Fachkräfte“, die als Auszubildende kürzlich ihren Abschluss vor der IHK zu Köln erzielten. Grund genug für Geschäftsleiter Dr. Clemens Mittelviefhaus, Ausbildungsleiter Dirk Borkenhagen und Betriebsratsmitglied Manfred Daub, den zwölf Prüflingen zum Abschluss ihrer Ausbildung zu gratulieren. Das hohe Engagement aller Prüflinge zahlte sich für die Absolventen aus. Nur vereinzelt wurden die hochgesteckten Ziele der Auszubildenden um nur einen Punkt ganz knapp verfehlt. Das Kunststück, die Prüfung mit der Note „sehr gut“ abzuschließen, gelang Caroline Sliwka, Julius Schade und Vanessa Habbig. Sie unterstrichen damit in besonderer Weise das hohe Ausbildungsniveau der Infra- Serv Knapsack. Mehr als zufrieden berichteten die „Ex-Azubis“ über ihre Ausbildungszeit bei der InfraServ Knapsack. Spannend waren die wechselnden Einsatzgebiete und die frühe Möglichkeit zur Übernahme von Verantwortung bei Kundenprojekten. Auch die kollegiale Unterstützung vor Ort zeigt dahin gehend Früchte, dass alle Azubis nunmehr glücklich in ihren Wunschbereichen eingesetzt werden, die sie bereits während ihrer Ausbildung kennenlernen durften, freut sich Industriemechaniker Silco Schmidt. Für fünf Auszubildende ist der erfolgreiche Abschluss systembedingt noch nicht das Ende des Lernens, denn Markus Kanonenberg, Jens Nettersheim, Julius Schade, Vanessa Habbig und Martin Linnerz haben sich für den dualen Ausbildungsgang mit Studium entschieden. Hier heißt es noch weiterbüffeln. Alle Auszubildenden erhielten ein Übernahmeangebot, womit die positive Bilanz von 98 % in den letzten drei Jahren bestätigt wurde. Die InfraServ Knapsack beschäftigt durchschnittlich 70 Auszubildende in 15 verschiedenen Berufen. Dr. Clemens Mittelviefhaus (l.), Manfred Daub (2. v. l.) und Dirk Borkenhagen (r.) gratulieren den ehemaligen Azubis zum gelungenen Abschluss vor der IHK zu Köln 10 KnapsackSpiegel 04.|05.2014

Chemiepark Knapsack Mädchen-Zukunftstag im Chemiepark Knapsack „Ein cooler Arbeitgeber“ Mehr als 30 Schülerinnen nahmen am Girls’ Day bei der InfraServ Knapsack teil und machten sich ein Bild von handwerklichen und technischen Berufen B ei dem heftigen Zischen zuckten die Schülerinnen zusammen. Manche hielten sich die Ohren zu, während die Wasserstrahlschneidemaschine in Betrieb war. Mit einem Druck von 3800 bar kam das Wasser-Sand-Gemisch aus der Düse und fuhr, gesteuert per Computer, die Kontur eines Haifisches entlang. Mehrere Minuten verfolgten die Schülerinnen, wie der Strahl die Aluminiumplatte entlang fuhr. Dann präsentierte Industriemechaniker Sascha Kühr das Ergebnis. Mit der Maschine war ein Haifisch ausgeschnitten worden, der als Flaschenöffner benutzt werden kann. Jede Schülerin bekam einen solchen als Andenken an den Girls’ Day, den sie bei InfraServ Knapsack erlebt hatten. Mehr als 30 Mädchen und junge Frauen waren auch in diesem Jahr der Einladung nach Knapsack gefolgt, um in typische Männerberufe hineinzuschnuppern. In drei Gruppen, die von Auszubildenden geführt wurden, schauten sich die Schülerinnen in der Hauptwerkstatt, in der Elektrotechnik und in der Verfahrenstechnik um. Unter den begleitenden Azubis waren auch zwei junge Frauen, die selbst vor einiger Zeit den Girls’ Day mitgemacht hatten und sich danach für eine Ausbildung im handwerklich-technischen Bereich entschieden hatten. Caroline Jewski macht derzeit bei der InfraServ Knapsack eine Ausbildung zur Elektronikerin. Susanne Sliwka hat im September ihre Ausbildung zur Mechatronikerin begonnen. Die 19-Jährige war vor zwei Jahren beim Girls’ Day im Chemiepark Knapsack dabei. Damals besuchte sie die 11. Klasse des Frechener Gymnasiums. Sie hatte Mathematik und Physik als Leistungskurse gewählt. „Ich war damals schon irgendwie anders“, sagte sie schmunzelnd. „Das war nicht typisch für Mädchen an unserer Schule.“ Beim Girls’ Day hatte sie dann endgültig Feuer für die berufliche Männerdomäne gefangen und hatte beschlossen, ihre Fähigkeiten bei einem Praktikum bei der InfraServ Knapsack zu testen. Drei Wochen lang war sie in der Rohrfertigung. Danach stand für sie fest, nach dem Abitur eine Ausbildung zu machen. „Ich wollte mit meinen Händen arbeiten und die Praxis in der Metallverarbeitung kennenlernen.“ Sie weiß, dass das nicht jedermanns beziehungsweise „jederfraus“ Sache ist. „Man muss sich schon behaupten können“, erklärte sie. „Gerade wenn man mal einen Fehler macht, muss man sich den von den Kollegen nett gemeinten Spruch ‚typisch Blondine‘ anhören.“ Doch die jungen Frauen haben sich in ihren Ausbildungsstationen bestens behauptet. Und auch viele der Besucherinnen des Girls’ Days fielen durch ihre Aufgewecktheit, Neugier und ernstes Interesse an den Berufen auf. In der Elektrowerkstatt fertigten sie unter den Blicken von Karl-Heinz Hofmeister, Teamleiter im Anlagenservice, Verlängerungskabel an. Hofmeister erzählte ihnen außerdem von verschiedenen Schutzkleidungen, die im Betrieb getragen werden müssen, und zeigte ihnen elektronische Messinstrumente wie ein Widerstandsthermometer. Bei Gordana Hofmann-Jovic und Yolanda Campos Arcas in der Verfahrenstechnik lernten sie, wie ein Prozessblockdiagramm erstellt wird. Mit ihrem eigenen Diagramm stellten die Teilnehmerinnen dar, wie ein Schokoladenkuchen gebacken wird. Un- Selbst zupacken und schrauben, das durften die ‚Girls‘ bei Karl-Heinz Hofmeister, der ihnen erklärte, wie ein Verlängerungskabel angefertigt wird. terstützt wurden sie dabei von Marina Besserer, die ein duales Studium in der Prozesstechnik absolviert und gleichzeitig eine Ausbildung zur Chemielaborantin absolviert hat. Zurzeit gibt es unter den knapp 70 Auszubildenden der InfraServ Knapsack vier junge Frauen, die sich an einen „typischen Männerberuf“ heranwagen. Neben Susanne Sliwka und Caroline Jewski werden zwei Frauen zu Fachkräften für Schutz und Sicherheit ausgebildet. „Natürlich suchen wir noch mehr weibliche Verstärkung“, sagte Ausbildungsleiter Dirk Borkenhagen. „Das wäre vor allem für das Arbeitsklima gut.“ Für Stefanie Riedel (13) von der Gottfried-Kinkel-Realschule stand schon beim Girls’ Day fest, dass sie eine Ausbildung zur Elektronikerin machen möchte. „Eine technische Ausbildung ist Grundlage für den Einsatz bei einer Berufs- beziehungsweise Werksfeuerwehr, und da möchte ich einmal hin.“ Auch Saskia Richartz (14), die das Gutenberg-Gymnasium in Bergheim besucht, war begeistert von dem Tag im Chemiepark Knapsack. „Ich möchte gerne in der Chemie arbeiten“, sagte sie. „Ich werde mich auf jeden Fall bei der InfraServ Knapsack bewerben, denn das Unternehmen ist ein cooler Arbeitgeber.“ KnapsackSpiegel 04.|05.2014 11

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