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KnapsackSPIEGEL Ausgabe 04/05-2014

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Das Magazin für Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

Chemiepark Knapsack

Chemiepark Knapsack Betriebliches Vorschlagswesen von CABB Schuhe für Frau Scholz Das Losglück im VV-Wesen der CABB traf Jürgen Scholz. Dort wurde das Ideenjahr 2013 nun offiziell abgeschlossen. A rbeitssicherheit und Energiesparen waren wieder die Hauptanliegen, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der CABB im Chemiepark Knapsack beschäftigten. In ihren Verbesserungsvorschlägen, die sie eingereicht hatten, ging es darum, wie Arbeitsabläufe weiter verbessert, Energiekosten eingespart und die Produktion effektiver gestaltet werden kann. Werkleiter Dr. Wolfgang Schick war sichtlich stolz auf seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, als er verkündete, dass im Jahr 2013 insgesamt 96 Vorschläge eingereicht worden sind. Bei der Anzahl der Beschäftigten von CABB in Knapsack ergibt dies eine Quote von mehr als einem Vorschlag pro Kollegin und Kollege. Die Vielzahl der Verbesserungsvorschläge kam aus der Produktion. „Dieser Einsatz soll belohnt werden“, sagte Schick. Daher war nun aus allen Einsendungen eine Einreicherin bzw. ein Einreicher per Los zu ermitteln, die oder der sich über einen Einkaufsgutschein für den Hürth-Park in Höhe von 300 Euro freuen konnte. Freuen konnte sich Jürgen Scholz. Der hat auch bereits eine Idee, wofür er den Gutschein einlösen wird. „Meine Frau wünscht sich Schuhe. Da wird sich etwas finden.“ Scholz hatte in seiner Einsendung vorgeschlagen, mit dem Einbau eines entsprechenden Regelmechanismus die Zufuhr von Wasserstoff in der Produktion vonseiten der Messwarte aus zu automatisieren. Dieser Vorschlag kann allerdings derzeit nicht umgesetzt werden. „Das bedeutet aber keinesfalls, dass diese Idee schlecht ist – ganz im Gegenteil“, erklärte Schick. Derzeit passt eine solche Neuerung aber nicht in die Abläufe. „Sicher wird dieser Verbesserungsvorschlag in einiger Zeit umgesetzt.“ Mal sehen, vielleicht gibt es dann für die Vorschlagsprämie noch ein paar Schuhe für Frau Scholz. Lässt (fast) jedes Frauenherz höherschlagen: Schuhe – Frau Scholz hat bald ein … oder zwei … oder drei … Paar mehr im Schrank heike/pixelio.de 14 KnapsackSpiegel 04.|05.2014

Chemiepark Knapsack Bei Ihnen piept’s wohl! Wenn das Ohrgeräusch uns quält… Der „Tinnitus“ bezeichnet eine Geräusch-Wahrnehmung ohne äußere für andere wahrnehmbare Schallquelle. Er kann so störend sein, dass er die Lebensqualität massiv beeinträchtigt. So vielfältig wie die Erscheinungsformen, Ursachen und Auswirkungen, so vielfältig sind mittlerweile auch die Behandlungsstrategien. F ünf bis 15 % der Bevölkerung „hören“ es andauernd, bis zu 40 % zumindest einmal im Leben (Tendenz steigend): Dieses einoder beidseitige oder auch irgendwo mitten im Kopf lokalisierte Ohrgeräusch mit ganz unterschiedlichem Charakter, das es den Betroffenen unmöglich macht, jemals völlige Ruhe oder Stille zu erleben. Der Tinnitus kann Symptom verschiedenster Erkrankungen des Ohres und der sogenannten „Hörbahn“ sein, letztendlich aber auch zu einem eigenständigen Krankheitsbild werden. Man weiß heute, dass ihm eine übermäßige Aktivität in verschiedenen Teilen des Gehirns, die für die Weiterverarbeitung akustischer Signale zuständig sind, zugrunde liegt. Der Tinnitus entsteht also nicht im Innenohr, obwohl sehr häufig gleichzeitig eine Hörstörung besteht. Tinnitus bedeutet für die Betroffenen „Stress“. Dementsprechend treten verschiedene psychische Begleiterscheinungen auf: Konzentrations- und Schlafstörungen, Depressionen, Angstzustände etc. Zur HNO-ärztlichen Diagnostik gehören neben den Untersuchungen der Ohren und des Nasen-Rachen-Raumes u. a. spezielle Hörprüfungen mit Bestimmung der Frequenz und Lautstärke des Ohrgeräusches selbst, außerdem Fra- gebögen zum subjektiven Schweregrad. Während ein akuter Tinnitus (bis zu drei Monaten) sich häufig spontan bessert oder sogar ganz verschwindet, steigt bei längerer Dauer die Wahrscheinlichkeit, dass er chronisch bestehen bleibt. Auch dann kann die Mehrzahl der Patienten mit diesem Störfaktor recht gut umgehen, etwa 10 % sind aber in ihrer Lebensqualität erheblich beeinträchtigt. Die schlechteste Therapie ist die – leider nicht seltene – ärztliche Aussage: „Da kann man nichts machen.“ Mittlerweile existiert eine Vielzahl von Behandlungsmöglichkeiten, bei deren Auswahl immer der persönliche Leidensdruck des Betroffenen zu berücksichtigen ist. Wirklich messbar ist der Erfolg einzelner Methoden aber nicht. Als besonders vielversprechend hat sich die „kognitive Verhaltenstherapie“, also ein psychotherapeutisches Verfah- ren, herauskristallisiert. Ein beratendes therapeutisches Gespräch wird in jedem Fall empfohlen. Andere häufig angewendete Behandlungsansätze gehen in Richtung einer gezielten akustischen Stimulation in ruhiger Umgebung (Tinnitus-„Masker“ oder -„Noiser“). Auch eine Hörgeräte-Anpassung kann sinnvoll sein. Eine Kombination verschiedener Verfahren stellt die „Tinnitus-Retraining- Therapie“ dar. Die früher sehr gerne verwendeten medikamentösen Therapieverfahren erwiesen sich letztendlich als nicht ausreichend wirksam und sicher. Grundsätzlich hilfreich sind hingegen Maßnahmen zur Entspannung und zum Stressabbau. In manchen Fällen kann auch eine ursächliche Behandlung des Tinnitus-Auslösers möglich sein, so bei „organischen“ Ursachen. Allgemeine Grundregeln zum Umgang mit dem Tinnitus beinhalten: Stressbewältigung, Schutz vor Lärm, Ablenkung vom Ohrgeräusch, Versuch der Gewöhnung. Fazit: Sie sind Ihrem Ohrgeräusch nicht machtlos ausgeliefert. Ergreifen Sie die Initiative, suchen Sie ärztlichen/ therapeutischen Rat und schützen Sie Ihr Gehör! Gern berät Sie auch Ihre werksärztliche Abteilung. Dr. med. Matthias Fischer KnapsackSpiegel 04.|05.2014 15

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