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KnapsackSPIEGEL Ausgabe 04/05-2014

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Das Magazin für Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

Chemiepark Knapsack

Chemiepark Knapsack BranchenForum ChemieLogistik.NRW 2014 im Feierabendhaus Sicherer Chemietransport auf den StraSSen „Sichere Ladung und Transport in der ChemieLogistik“ war das Motto des diesjährigen BranchenForums ChemieLogistik.NRW am 12.03. im Feierabendhaus Knapsack. Der LOG-IT Club (LogistikCluster NRW), die ChemCologne sowie die Regionalgruppe Rhein organisierten das BranchenForum bereits zum 3. Mal. R ainer Schillinger, Leiter Logistik InfraServ Knapsack, freute sich besonders, dieses Jahr die über 100 Vertreter der Chemiebranche aus ganz NRW vor Ort zu empfangen. „Die ISK führt keine LKW-Verladung durch, aber für unsere Partner am Standort ist sie unerlässlich, außerdem ist das Forum eine gute Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen“, so Schillinger. Geboten war ein breites Spektrum an Vorträgen und Podiumsdiskussionen bezüglich Problemen und Herausforderungen in der Chemiebranche und des damit einhergehenden Transportvolumens. Dr. Clemens Mittelviefhaus, Geschäftsleitung der InfraServ Knapsack, Dirk Emmerich, Vorstand LOG-IT Club e. V., sowie Prof. Dr. Otto Jockel, BVL-Regionalgruppensprecher, eröffneten die Veranstaltung und hießen die Teilnehmer herzlich willkommen. Im Anschluss warf Prof. Dr. Carsten Dorn vom Forschungs- und Technologiezentrum Ladungssicherung Selm gGmbH einen Blick auf Trends und Entwicklungen in der Chemielogistik. „Es gibt zahlreiche Regelungen und Normen, die aber längst nicht immer sicher sind“, so Dorn. Eines der Kernprobleme beim Transport sieht er in der theoretischen Betrachtungsweise, die immer noch auf statischen Gesetzen basiert, in der Realität aber dynamischen unterworfen ist. Das bedeutet, dass das Schwingungsverhalten der Systeme Fahrzeug – Ladung – Fahrbahn nicht berücksichtigt wird. Des Weiteren setzt Die hohe Beteiligung am BranchenForum signalisiert das große Interesse an den Vorträgen. Rainer Schillinger (2., Reihe vorn) schätzt ebenso den Gedankenaustausch. Dorn auf mehr praktische Erfahrung mittels Lernmodulen. So kann der Fahrer den sicheren Umgang mit Problemsituationen wie Aquaplaning lernen. Natürlich spielen auch moderne Werkstoffe – hochfeste Stähle oder der Einsatz von Karbon – bei Dorns ganzheitlicher Betrachtungsweise eine entscheidende Rolle. In der anschließenden Kaffeepause herrschte reger Austausch. Sabine Compernahs, Sales Executive Transics Dtl. GmbH (part of Wabco Group), schätzt den hohen Informationsgehalt der Veranstaltung: „Hier werden wichtige Themen besprochen, Lösungen vorgestellt und für die Branche relevante Ziele aufgezeigt.“ Markus Hofmann, Versandmeister und Beauftragter für Gefahrengut ICL, sieht vor allem die Theorie der Fahrdynamik des Prof. Dr. Dorn bestätigt: „Auf dem Werksgelände haben wir selbst schon kleinere Fahrversuche unternommen, um das Fahrverhalten mit Ladung zu testen, ein spezieller Fuhrpark zum Üben und die Neuberechnung der Systeme sind ein großer Fortschritt“, so Hofmann. Dank des großen Interesses und der Bereitschaft, neue Erkenntnisse zu teilen, kann die wachsende Chemiebranche zuversichtlich nach vorn blicken: Forschung, Technik und fundierte Ausbildungen garantieren auch zukünftig: „Freie Fahrt für den sicheren Transport!“ 6 KnapsackSpiegel 04.|05.2014

Chemiepark Knapsack Auch am Telefon muss qualifiziertes Personal zur Verfügung stehen Bürgertelefon-Mitarbeiter für den Ernstfall gut vorbereitet Das System des Bürgertelefons wurde im Zuge der Neuorganisation der Zentralen Einsatzleitung (ZEL) überarbeitet. Die grundsätzliche Erreichbarkeit 24 Stunden am Tag unter der Rufnummer 02233 48-6001 ist geblieben. I m Ereignisfall können vier Callcenter-Plätze in unmittelbarer Nähe zum ZEL-Raum im Zwischengeschoss in Gebäude 0128 besetzt werden. An diesen Plätzen nehmen ab Mai bei einem Ereignis geschulte Mitarbeiter aus den Reihen der InfraServ Knapsack Anrufe des Bürgertelefons entgegen. Anfang Februar fand das ganztägige Bürgertelefon-Training zusammen mit Michaela Stamm, Öffentlichkeitsarbeit der Sabic Polyolefine GmbH, und Uwe Wäckers, Leiter Kommunikation vom Verband der Chemischen Industrie, statt. Um acht Uhr versammelten sich die Teilnehmer im ZEL-Raum. Überraschend für alle – der Tag begann mit einem Überfall-Interview vor Kamera und Mikrofon und nicht, wie erwartet, am Telefonhörer. Das Interview soll alle Mitarbeiter der ZEL für eine Situation vor der Kamera sensibilisieren. Denn sollte es zu einer Einberufung bei einem Ereignisfall im Chemiepark Knapsack kommen, ist es durchaus möglich, dass bereits wissensdurstige Medienvertreter vor den Toren auf Interviewpartner warten. Dann ist es besonders wichtig, diese nicht grundlegend abzuweisen, ihnen vielmehr die Sicherheit zu geben, dass sich innerhalb eines bestimmten Zeitfensters jemand bei den Journalisten melden wird. Selbst sollte man nicht auf Fragen zum Ereignis eingehen, weil man diese ohnehin noch nicht beantworten kann. Nachdem dieser erste Schock überwunden war und die Teilnehmer überrascht über ihre eigenen Reaktionen vor der Kamera waren und dies in der Gruppe diskutieren konnten, ging es ans Telefonieren. Die Bürgertelefon-Mitarbeiter sollen auf verschiedene Anrufer und Situationen professionell reagieren: Einzel- und Massenanrufe sowie verständnislose oder auch aufgebrachte Gesprächspartner. Durch Hilfestellungen der Experten und regelmäßige Reflexion der geübten Szenarien war das am Ende des Tages kein Problem mehr. Das Training war anstrengend, aber vor allem sehr lehrreich und hat den Teilnehmern Spaß gemacht. So auch die Resonanz: „Zunächst erwartete ich eines dieser lockeren und doch langatmigen Seminare, welche emotionslos enden. Ich wurde komplett überrascht und sehr gefordert. Frau Stamm und Herr Wäckers schafften es, jedem einen Spiegel vorzuhalten, ohne ihn vorzuführen. Viel vom Gelernten kann ich in meinen täglichen Arbeitsalltag übertragen. Kurzum: super Seminar“, ist das Feedback von Stephan Hoppe. Auch Birgit Königs kann viel aus dem Seminar mitnehmen und ist begeistert: „Herr Wäckers und Frau Stamm haben ein intensives und herausforderndes Training für uns zusammengestellt. Dadurch war der Tag für mich eine große Bereicherung und ich nehme ganz viel mit. Darüber hinaus hatten wir im Kreis der Kolleginnen und Kollegen auch viel Spaß!“ Zukünftig wird es regelmäßige Trainings geben, damit alle Mitarbeiter immer optimal für den Ernstfall vorbereitet sind! Abschließend noch einmal ein herzliches Dankeschön an alle Bürgertelefon-Mitarbeiter, die sich freiwillig für diese Aufgabe gemeldet haben und damit die ZEL unterstützen! Das sind die freundlichen Stimmen am Bürgertelefon im Ernstfall: v. l.: Stephan Hoppe, Miriam Klapheck, Marion Behnke, Birgit Königs, Daniela Hörhold (gelbe Jacke) und Ramona von Borzikowski. Nicht anwesend war Stefanie Baldus. Auch der Fotograf Günther Geisler gehört ins Team. Ebenfalls im Bild die Trainer: Michaela Stamm und Uwe Wäckers. KnapsackSpiegel 04.|05.2014 7

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