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KnapsackSPIEGEL Ausgabe 04/05-2014

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Das Magazin für Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

Chemiepark Knapsack

Chemiepark Knapsack Arbeitssicherheit hat hohen Stellenwert im Chemiepark Knapsack Nur wer weiSS, was er tut, kann sicher arbeiten Sicherheitsbeauftragte aus dem Chemiepark Knapsack müssen sich ständig fortbilden. Entsprechende Seminare werden durch die InfraServ Knapsack angeboten. I m Januar hat sich eine Gruppe von 20 Sicherheitsbeauftragten aus dem Chemiepark Knapsack zu einem Fortbildungsseminar für Sicherheitsbeauftragte der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI) nach Haan bei Solingen aufgemacht. Die Teilnehmer des dreitägigen Seminars waren bunt gemischt. Kollegen aus der InfraServ Knapsack und den Standortfirmen Bayer CropScience, CABB und Vinnolit waren mit dabei. Inhalte des Seminars waren grundlegende Informationen zum Thema Arbeitsschutz, wobei ein besonderer Fokus auf die Gefährdungen auf Baustellen gelegt wurde. Dazu eignete sich der Seminarort – ein Haus der BG Bau – besonders gut, denn hier bekamen die Teilnehmer die Möglichkeit, verschiedene Ausstellungen zu besuchen. Unter anderem gab es Gerüste und Dachkonstruktionen mit allerlei Absicherungsmöglichkeiten zu sehen. Aber auch eine Ausstellung persönlicher Schutzausrüstung mit Helm- und Arbeitsschuh-Tests für die Mutigen sowie einen Hindernisparcours, auf welchem die Herausforderungen nachgebaut waren, die jeden Mitarbeiter auf einer Baustelle erwarten können: Rutschige, nachgiebige, steile oder schräge Untergründe mussten sicher begangen werden. Auch der theoretische Teil wurde mit vielen Praxisbeispielen gespickt. Sowohl die Arbeitssicherheits-Kollegen der InfraServ Knapsack, Bernd Sievernich und Christian Ballion, als auch der Seminarleiter Klaus-Dieter Herrmann von der BG RCI haben die Vorträge praxisnah und spannend gestaltet. So manches eindrucksvolle Video sorgte dabei für den Aha-Effekt – wie wichtig kann Arbeitsschutz sein, nicht nur für einen selbst, vor allem für andere. Am Abend ließ man dann in lockerer Runde den Tag Revuepassieren und Erfahrungen wurden ausgetauscht. Insgesamt war es ein sehr gelungenes Seminar mit vielen interessanten und neuen Arbeitsschutzthemen. Für die Sicherheitsbeauftragten, die diesmal durch die hohe Teilnehmerzahl nicht die Möglichkeit hatten, am Seminar teilzunehmen, werden im Laufe des Jahres weitere Seminartermine angeboten. Sie haben sich auf den neuesten Stand gebracht: einige der Sicherheitsbeauftragten aus dem Chemiepark Knapsack 8 KnapsackSpiegel 04.|05.2014

Chemiepark Knapsack Neueste Technik für die Werkfeuerwehr im Chemiepark Knapsack Ab jetzt wird digital gefunkt Die Werkfeuerwehr des Chemieparks Knapsack rüstet von analogen auf digitalen Funkverkehr um. S eit Anfang des Jahres ist der Digitalfunk bei allen Einsatzkräften, die für die Gefahrenabwehr im Chemiepark Knapsack zuständig sind, in Betrieb. Werkfeuerwehr, Sicherheitszentrale und Notfallmanager kommunizieren nun über digitalen Betriebsfunk. Der sogenannte Einsatzfunk stellt im Ereignisfall ein wichtiges Kommunikationsmittel zur Verständigung und Abstimmung der einzelnen Einsatzkräfte an der Einsatzstelle und mit der Sicherheitszentrale dar. Bereits im Frühjahr letzten Jahres wurde ein Arbeitskreis gegründet, der die Umstellung auf digitalen Funk in mehreren Treffen geplant und umgesetzt hat. Hintergrund waren zum einen die mittlerweile nicht mehr lieferbaren Ersatzteile für das bestehende analoge Funksystem und zum anderen das Aufschließen zum Stand der Technik der öffentlichen Feuerwehr und der Polizei. Der Arbeitskreis hatte die Aufgabe, die richtigen Möglichkeiten der verschiedenen Angebote eines neuen digitalen Funksystems für den Gebrauch im Chemiepark auszuwählen. Zur Wahl standen unter anderem, sich an das öffentliche Digitalfunknetz (BOS) anzuschließen oder im Chemiepark eine Funkstation wie zum Beispiel für den sogenannten betrieblichen TETRA-Funk oder digitalen Betriebsfunk zu installieren. Dazu wurde ein entsprechendes Lastenheft mit allen Anforderungen, die speziell für die Werkfeuerwehr und den Chemiepark Knapsack erfüllt werden mussten, angefertigt. Besonders die Ex-geschützte Ausführung der Geräte war ein Muss. Bislang hatten nur zwei Hersteller von digitalem Betriebsfunk die Ex-geschützten Geräte auf dem Markt. Letztlich hat sich die Arbeitsgruppe für den digitalen Betriebsfunk und den Hersteller Motorola entschieden. Auch vor dem Hintergrund der bereits gesammelten Erfahrungen mit diesem Hersteller von Projekten aus den letzten Jahren. Am Jahresende dann waren alle Entscheidungen getroffen. Betriebsfunk mit den entsprechenden Geräten des Herstellers Motorola wurde angeschafft. Handfunkgeräte sowie die verbauten Funkgeräte in den Einsatzfahrzeugen wurden ausgetauscht. Zusätzlich wurden zwei sogenannte Repeaterstationen (Verstärker) mit entsprechend starker Sendeleistung und ortsfesten Antennen auf zwei hohen Gebäuden im Werksteil Hürth und Knapsack installiert. Damit wird eine flächige Abdeckung und gute Erreichbarkeit im gesamten Chemiepark sichergestellt. Jetzt kann dank des Digitalfunks eine bessere Erreichbarkeit gewährleistet werden. Denn das neue System funktioniert auch in Bereichen, in denen große Mengen Metall baulich verarbeitet wurde, einwandfrei. Der Digitalfunk arbeitet mit einer kleineren Wellenlänge von 70 cm (analog Funk 2 m und 4 m) und erreicht damit eine wesentlich höhere Durchdringungsrate, zum Beispiel innerhalb von Produktionsanlagen oder Gebäuden. Für den Einsatzfall und das Tragen besonderer Schutzausrüstung, wie zum Beispiel eines chemischen Schutzanzugs (CSA), werden derzeit noch Helmsprechgarnituren getestet. Sie sind, anders als mobile Handfunkgeräte, im Schutzhelm integriert und nehmen den Körperschall ohne Umgebungsgeräusche auf und geben ihn weiter. Da es bei der initialen Bestellung der Funkgeräte noch keine Ex-geschützten Helmsprechgarnituren gab, werden diese zeitnah nachgerüstet. Die Investitionssumme von rund 70.000 EUR hat sich auf jeden Fall gelohnt. Das neue System stellt eine zuverlässigere und verständlichere Kommunikation der Einsatzkräfte sicher. Mit der Einführung des digitalen Betriebsfunk ist der Chemiepark Knapsack Vorreiter. Die gewonnenen Erfahrungen können jetzt gerne für neue Projekte genutzt werden. Wenn der Digitalfunk Thema bei den Standortunternehmen werden sollte, steht die ISK gerne beratend zur Seite. Der digitale Funk hat nun auch bei der Feuerwehr des Chemieparks Knapsack Einzug gehalten. KnapsackSpiegel 04.|05.2014 9

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