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KnapsackSPIEGEL Ausgabe 04/05-2015

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Das Magazin für Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

Chemiepark Knapsack

Chemiepark Knapsack Besondere Auszeichnung für das Standortunternehmen Vinnolit im Lexikon der deutschen Weltmarktführer Dank ihrer innovativen und hochwertigen PVC-Spezialitäten wurde Vinnolit als weltweiter Markt- und Technologieführer in das „Lexikon der deutschen Weltmarktführer“ aufgenommen. I n dieser zweiten Auflage des „Lexikons der deutschen Weltmarktführer“ beleuchtet der Wirtschaftsverlag Deutsche Standards deutsche Unternehmen, die sich eine herausragende Stellung auf den Weltmärkten erarbeitet haben. Meist handelt es sich dabei um mittelständische Unternehmen, oft hoch spezialisierte Technologieführer, die in der breiten Öffentlichkeit eher unbekannt sind. Auswahlkriterium für die Aufnahme der Firmen ist eine Position unter den Top-3-Unternehmen in einer bestimmten Branche weltweit. Das „Lexikon der deutschen Weltmarktführer“ widmet Vinnolit drei Seiten. Vinnolit Im Bild: Vinnolit-Geschäftsführer Dr. Josef Ertl (3. v. r.) und Commercial Director Dr. Wolfram Prößdorf (r.) überreichten das Lexikon den Westlake-Managern David Chao, Vice President Business Development Asia & Middle East (l.), Chairman James Chao (2. v. l.), President und CEO Albert Chao (3. v. l.) und Bob Buesinger, Senior Vice President Vinyls (2. v. r.), anlässlich ihres Deutschland-Besuchs im Januar 2015. Anzeige 10 KnapsackSpiegel 04.|05.2015

Chemiepark Knapsack Namur – Arbeitskreis Prozessführung zu Gast bei InfraServ Knapsack Ideenfindung für Prozessleitsysteme Dr. Moritz Wendt freut sich über regen Dialog mit Verfahrens- und Automatisierungstechnikern namhafter Chemieunternehmen. A nfang Februar versammelte sich der Arbeitskreis Prozessführung der NAMUR – Interessengemeinschaft Automatisierungstechnik der Prozessindustrie – im Chemiepark Knapsack, um sich über Standards und Trends in der Prozessindustrie auszutauschen. Die NAMUR ist ein Interessenverband von Unternehmen, die mit den Herausforderungen der Automatisierungstechnik in der Prozessindustrie involviert sind. Innerhalb der NAMUR haben sich unterschiedliche Arbeitskreise gebildet, in denen firmenübergreifend unterschiedliche Themenfelder bearbeitet werden. Von Bedeutung ist der Arbeitskreis Prozessführung (AK 2.2), in dem auch die InfraServ Knapsack durch Dr. Moritz Wendt vertreten ist. „Zwei- bis dreimal im Jahr treffen sich die zehn Teilnehmer des AK 2.2, die aus unterschiedlichen zum Teil großen Chemieunternehmen wie z. B. BASF, Evonik und Ineos kommen. Abwechselnd laden die Teilnehmer zu jedem Arbeitstreffen die jeweils anderen Teilnehmer zu sich in die Firma ein. Diesmal war die InfraServ Knapsack der Gastgeber. „Es ist jedes Mal unglaublich bereichernd, Wissen auszutauschen und zu erfahren, welche Beobachtungen Kollegen aus anderen Unternehmen bezüglich Automatisierung und Prozessführungsstrategien machen“, so Dr. Moritz Wendt, Prozessentwickler im Engineering der InfraServ Knapsack. Eine Aufgabe des Arbeitskreises besteht darin, bestehende Arbeitsblätter – die Vorgehensweisen erläutern, Checklisten, sowie Arbeitshilfen bieten und Anforderungen an Geräte und Systeme festlegen – zu aktualisieren. Unter anderem wurde in den zwei arbeitsintensiven Tagen ein neues Arbeitsblatt zu gehobenen Prozessführungsstrategien vorbereitet, „in denen auch neue Aspekte wie eine Potenzialanalyse, das heißt eine Darstellung, was eine Veränderung im Vergleich zum Istzustand nach sich ziehen würde, behandelt wurden“, erklärt Wendt. Der Arbeitskreis berät auch gemeinsam, wie ein Prozessleitsystem beschaffen sein sollte, um gegenwärtigen Ansprüchen gerecht zu werden. „Momentan muss beispielsweise auf externe Lösungen zurückgegriffen werden, um auch gehobene Prozessführungsstrategien zur Anwendung zu bringen. Eventuell wäre es da lohnend, die nötigen Funktionen Die Teilnehmer des NAMUR ( v. l.): Rob Everink (DSM), Thomas Höfer (INEOS), Dr. Moritz Wendt (ganz oben), Florian Wolff (BASF SE), Otmar Lorenz (Siemens AG Karlsruhe), Benjamin Schramm (Evonik Industries AG) und Constantin Wagner (RWTH Aachen) direkt ins Prozessleitsystem zu integrieren“, so Wendt. Sind die Teilnehmer davon überzeugt, dass Systeme durch Erweiterungen zur Prozessoptimierung beitragen könnten, leiten sie das an die Hersteller als Diskussionsgrundlage weiter. Wendt betont ausdrücklich, dass es sich bei den Vorschlägen nicht um „Erfindungen“ handelt, sondern um die Umsetzung von Ideen, die im akademischen oder industriellen Bereich generiert wurden. Bereits im Juni trifft sich der Arbeitskreis erneut, um aktuelle Themen zu besprechen. Bis dahin ist noch Zeit, trotzdem arbeitet Wendt weiter an neuen Vorschlägen, so können die zwei anstehenden Tage – in denen er sich ehrenamtlich einbringt – wieder optimal genutzt werden. KnapsackSpiegel 04.|05.2015 11

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