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KnapsackSPIEGEL Ausgabe 04/05-2015

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Das Magazin für Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

Chemiepark Knapsack Seit

Chemiepark Knapsack Seit 1. Januar 2015 auf neuer Position in Knapsack Energievoller Einstieg in Knapsack Thomas Krumm ist neuer Standortleiter der Gas- und Dampfturbinenkraftwerke von Statkraft im Chemiepark Knapsack. Thomas Krumm – seine Aufgabe ist die Verbesserung der wirtschaftlichen Situation des Gaskraftwerkes. A uf die Frage, was ihm am Unternehmen besonders gefällt, antwortet Thomas Krumm: „Am meisten schätze ich die Firmenphilosophie. Wir haben flache Hierarchien und wir kommunizieren offen und duzen einander“, fügt er herzlich hinzu. Nach seinem Studium der Elektrotechnik war der gebürtige Düsseldorfer als Projektleiter bei der AEG beschäftigt, ehe er 1996 zur RheinEnergie wechselte und dort verschiedene Abteilungen im Netz- und Kraftwerkbereich durchlief. 2008 folgte der Einstieg beim norwegischen Energieunternehmen Statkraft und zunächst war Krumm als Bereichsleiter Technik für die Instandhaltung und Optimierung der Anlagen verantwortlich. Seit Januar kümmert er sich nun um den kompletten Standort, das beinhaltet den betriebswirtschaftlichen Bereich des Unternehmens, Arbeitssicherheit, Einhaltung der Umweltbedingungen sowie nach wie vor Umbau und Verbesserung der Anlage. Darüber hinaus ist der Standortleiter Ansprechperson für andere Standortpartner. Die Hauptaufgabe seiner neuen Position sieht Krumm darin, die wirtschaftliche Situation des Gaskraftwerkes zu verbessern. „Um dies zu erreichen, werden wir an allen Rädern drehen“, so Krumm. „Wir werden Dienstleistungsverträge optimieren, den Eigenenergiebedarf senken und technische Verbesserungsmaßnahmen vornehmen“, erklärt der Standortleiter. Als Europas größter Anbieter erneuerbarer Energien – neben Wasserkraftwerken in Norwegen, Schweden und Deutschland betreibt Statkraft auch Windparks in Großbritannien und weiten Teilen Skandinaviens – legt Statkraft großen Wert darauf, auch den fossilen Energieverbrauch umweltfreundlich zu gestalten. „Die Norweger leben im Einklang mit der Natur und ein respektvoller Umgang mit Ressourcen ist selbstverständlich“, so Krumm. Der zweifache Familienvater erholt sich am liebsten beim Tennis- und Golfspielen und lebt im beschaulichen Städtchen Zons direkt am Rhein. „Als Düsseldorfer, der mit vielen Kölnern zusammenarbeitet, ist Zons für mich ein fairer Kompromiss, das liegt genau in der Mitte“, erklärt er humorvoll. Auch was seine Reisevorlieben angeht, ist Krumm Flexibilität gewohnt: „Wir fahren häufig spontan übers Wochenende weg und schauen, wo uns das Wohnmobil hinfährt“, sagt er. 14 KnapsackSpiegel 04.|05.2015

Chemiepark Knapsack Wie die Mitarbeiter von Clariant mit kreativen Ideen ihr Unternehmen bereichern Die (Arbeits-)Weltverbesserer Das Betriebliche Vorschlagswesen ist ein fester Bestandteil der Firmenkultur bei Clariant. Den Ideenreichtum der Mitarbeiter weiß man hier zu schätzen. Ein Geistesblitz zur rechten Zeit und am rechten Ort kann die Arbeitssicherheit erhöhen, Produktionsprozesse optimieren, Energie sparen, das Leben im Job ein Stück leichter machen. M anfred Kreitner, Sicherheitsingenieur und Koordinator des Betrieblichen Vorschlagswesens bei der Clariant, lacht gut gelaunt in die Runde der versammelten Kollegen. Die Gewinner der Jahresverlosung erhalten heute ihre Preise, andere bekommen den „Denker des Jahres“ oder den „Sicherheitsdenker“ verliehen. Die Freude Kreitners ist begründet: Traditionell liegt die Anzahl der eingereichten Vorschläge und auch die Quote der prämierten Ideen am Standort Knapsack hoch – da macht auch das vergangene Jahr keine Ausnahme. In Zahlen bedeutet das: Insgesamt 551 Anregungen wurden 2014 eingereicht, stolze 87 % davon prämiert. Oder anders gesagt, im Schnitt hatte jeder Mitarbeiter drei Verbesserungsideen. Im Vergleich zu den Einsparungen, die umgesetzte Vorschläge dem Unternehmen einbrachten, ist die Höhe der übers Jahr gezahlten Prämien mit weniger als einem Drittel der gewonnenen Summe gering. Die Liste der Ideen ist lang, um nur zwei zu nennen: 642 Neonröhren wurden durch LEDs ersetzt und damit wurde der Stromverbrauch gesenkt, eine tiefere Starttemperatur bei einem Produktionsschritt erzielt nun eine Dampfeinsparung. Zunächst landen alle Verbesserungsvorschläge im elektronischen Briefkasten eines Gutachters, der die Ideen innerhalb von vier Wochen bewertet. Befindet er sie für gut, wird zeitnah eine Prämie ausgeschüttet und es geht an die Umsetzung des Einfalls. Bisweilen hat ein Gutachter viel zu tun; im Safeway & Intermediates-Betrieb zum Beispiel lag die Quote der eingereichten Anregungen 2014 bei 5,22 pro Mitarbeiter. Damit war der Abteilung die Auszeichnung zum „Denker des Jahres“ sicher. Die Gruppe Maintenance dagegen konnte im letzten Jahr mit einer Quote von 2,82 Vorschlägen pro Mitarbeiter zum vierten Mal in Folge den „Sicherheitsdenker“ entgegennehmen, der für nützliche Hinweise im Bereich Arbeitssicherheit verliehen wird. Hinter all diesen Eingebungen stecken engagierte Köpfe, die sich mit ihrem Unternehmen identifizieren. Die Spitzenreiter darunter bringen es jeweils auf knapp 50 Ideen im Jahr; Peter Daub und Franz-Werner Erkens mit 47 und Kurt Pütz mit 49 Einreichungen! So ist es auch unbestreitbar verdient, dass diesen Mitarbeitern in der Halbjahresverlosung gleich zweimal Die Preisträger (im wahren Sinne des Wortes) sind: Kurt Pütz (trägt die „Sicherheitsdenker“), Stefan Klinz (Mitte) und Dr. Alexander Rang tragen den „Denker des Jahres“. das Prämienglück winkte. Weitere Gewinner waren Elmir Dizdarevic und Michael Püschel. Den Preis aus der Sonderverlosung teilen sich dieses Mal Andreas Hemmersbach, Onur Koc und Cemil Yildirim. „Wir wollen die Leute an Bord haben, wir wollen, dass sie mitdenken!“, betont Standortleiter Dr. Andree Henze. Die Zahlen freuen auch ihn, präsentieren sie das Unternehmen doch als ein lebendiges System, das sich stetig weiterentwickelt. Ein Ort der Zusammenarbeit, an dem Mitarbeiter sich und ihre Leistung anerkannt fühlen. Das gute Betriebsklima fördert weitere Ideen, deren Umsetzung wiederum die Zufriedenheit aller Beteiligten erhöht. So entsteht ein beneidens- und nachahmenswerter Kreislauf. Weiter so! KnapsackSpiegel 04.|05.2015 15

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