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KnapsackSPIEGEL Ausgabe 04/05-2015

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Das Magazin für Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

Chemiepark Knapsack

Chemiepark Knapsack Wichtiger Austausch zu Themen, die alle Standorte betreffen Technische Geschäftsführer von EEW in Knapsack zu Gast Zahlreiche Führungskräfte aus dem Bereich Technik von EEW Energy from Waste kamen in Hürth-Knapsack zusammen, um sich turnusmäßig zu übergreifenden Themen der Unternehmensgruppe auszutauschen. Vor der Rundfahrt durch den Chemiepark Knapsack stellten sich die Gäste zum Gruppenfoto auf. Zweiter von rechts ist Dirk Böhme, rechts daneben Thomas Kuhlow. Z u dem regelmäßigen Gespräch, das reihum an einem der 20 Standorte von EEW stattfindet, waren die technischen Geschäftsführer aller Anlagen eingeladen. EEW betreibt 17 Anlagen in Deutschland sowie je eine in den Niederlanden und in Luxemburg. Die Unternehmenszentrale befindet sich im niedersächsischen Helmstedt. Das Unternehmen ist mit seinen insgesamt 1.300 Mitarbeitern bundesweit führend in der umweltschonenden Energieerzeugung aus der thermischen Abfallverwertung. Dirk Böhme, Geschäftsführer am Standort Knapsack, konnte sich über eine hohe Beteiligung freuen. „Die Kollegen lernen bei diesen Gesprächen gegenseitig die Anlagen kennen“, unterstrich er. „Das sogenannte Technik- Gespräch findet regelmäßig statt. Es werden Themen besprochen, die sämtliche Standorte betreffen.“ Am ersten Tag tauschten sich die Führungskräfte im Feierabendhaus in Knapsack unter der Leitung von COO Karl-Heinz Müller, dem technischen Geschäftsführer der EEW- Gruppe, aus. Am Folgetag wurden die Gespräche im Hürther Hotel Ramada fortgesetzt. Es ging u. a. um übergreifende technische Fragen, die kontinuierliche technische Optimierung oder den zentralen Einkauf. Müller erläuterte den Zweck des Meetings: „Sämtliche EEW-Anlagen werden einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess unterzogen. Das Höchstmaß an Verlässlichkeit, das wir unseren Kunden garantieren, hat vor allem eine technische Basis. Deshalb ist der Austausch zwischen den technischen Geschäftsführern unserer Anlagen so wichtig. Wir lernen voneinander und nutzen Lerneffekte für alle Anlagen im Verbund“, erläuterte Müller. Begrüßt wurden die Gäste im Chemiepark auch von Ralf Müller, dem Vorsitzenden der Geschäftsleitung der InfraServ Knapsack (ISK). Müller betonte die Verbundenheit der ISK mit EEW und stellte die Rahmenbedingungen der Kooperation zwischen den Unternehmen vor. Beide sind zu jeweils 50 Prozent an der EBS Kraftwerk GmbH, der Gesellschaft für den Betrieb der Anlage zur Verbrennung von Ersatzbrennstoff in Knapsack, beteiligt. Im Anschluss an die Gespräche im Feierabendhaus wurden die Besucher von Thomas Kuhlow, Leiter Kommunikation bei der ISK, durch den Chemiepark geführt. Zudem konnten dank Jürgen Eichler, Standortleiter bei Vinnolit, exklusiv die Produktionsanlagen des Unternehmens, speziell für die Elektrolyse, besichtigt werden. Vinnolit produziert ein Vorprodukt zur PVC-Herstellung. EEW erbringt für den Chemiepark eine besondere Leistung: Rund ein Viertel des gesamten Stroms wird im Ersatzbrennstoffkraftwerk produziert. Im Winter wird außerdem Prozessdampf für die Produktionsanlagen in Knapsack geliefert. Rund 300.000 Tonnen Abfall werden jährlich in der thermischen Abfallverwertungsanlage angenommen, unternehmensweit sind es rund fünf Millionen Tonnen. Diese Art der Energieerzeugung ist umweltfreundlich. Für jede Tonne Brennmaterial werden Erdgas, Erdöl und Kohle und somit Kohlendioxid gespart. Und: „Wir unterschreiten die gesetzlichen Vorgaben bei den Emissionsgrenzwerten durch hochmoderne Rauchgasreinigung deutlich“, hob Böhme hervor. Böhme erhielt von seinen Kollegen sehr positive Rückmeldungen: „Es war alles rundum gelungen, die Kollegen waren voll des Lobes für die Gastfreundschaft und die gute Organisation“, so Böhme. 16 KnapsackSpiegel 04.|05.2015

Chemiepark Knapsack Pensionär- und Jubilarfeier der InfraServ Knapsack Gemeinsam erfolgreich das Unternehmen begleitet Mit Jubilaren und Pensionären feierte die InfraServ Knapsack die langen Zugehörigkeiten bzw. verdiente Ruhestände von Mitarbeitern. Die Stars der InfraServ Knapsack vor den Stars der Dinner-Show T raditionell und dennoch immer wieder besonders würdigte die Geschäftsleitung auch 2015 wieder Jubilare und Pensionäre der InfraServ Knapsack des Jahres 2014. Gemeinsam verbrachten alle Geehrten über 1000 Jahre auf dem Knapsacker Hügel und erlebten in dieser Zeit die „Chemische“ in unterschiedlichen Eigentümerstrukturen. In ihrer Laudatio dankten Geschäftsleiter Ralf Müller und Dr. Clemens Mittelviefhaus für die Leistungen und die Treue zum Unternehmen. Sie betonten auch, dass es insbesondere „die Mitarbeiter sind, die Veränderungen anstoßen, gestalten und mittragen. Nicht immer nur zur Freude, aber mit dem Willen, den Standort und die Firma weiterzuentwickeln. Das haben wir für einen Teil der Wegstrecke gemeinsam sehr gut geschafft“, so Ralf Müller. Als Dienstleister unter den Top 10 in Deutschland und jüngst wiederholt als ein Toparbeitgeber ausgezeichnetes Unternehmen hat die InfraServ Knapsack bewiesen, dass Veränderungen insbesondere für die Arbeitnehmer auch viel Gutes mit sich bringen. Nach der von der Geschäftsleitung sehr persönlich gehaltenen Würdigung der einzelnen Jubilare mit 25 und 40 Jahren Unternehmenszugehörigkeit sowie der Verabschiedung der Pensionäre in den wohlverdienten Ruhestand genossen alle gemeinsam das atemberaubende Programm der Dinner-Show „Fantissima“ im Phantasialand, Brühl. KnapsackSpiegel 04.|05.2015 17

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