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KnapsackSPIEGEL Ausgabe 04/05-2015

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Das Magazin für Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

Chemiepark Knapsack

Chemiepark Knapsack Engagierte Mitarbeiter im Chemiepark Knapsack · Engagierte Mitarbeiter im Chemiepark Knapsack · Engagierte Mitarbeiter im Chemiepark Knapsack W ie wichtig es ist, sich ehrenamtlich zu engagieren, haben wir in den beiden letzten Ausgaben des Knapsack- SPIEGELs bereits thematisiert und zunächst zwei Mitarbeiter aus dem Chemiepark Knapsack mit ihren Ehrenämtern vorgestellt. Unserem Aufruf, sich zu melden, wenn auch Sie ein Ehrenamt bekleiden, sind einige Leser gefolgt. Allen voran Auszubildende! Wir freuen uns, dass gerade die Jugend sich für die Allgemeinheit zur Verfügung stellt und Gutes tun möchte. Wir wollen gerne darüber berichten. Getreu dem Motto: Tue Gutes und rede darüber. In den nachfolgenden Berichten erfahren Sie, mit welchen Aufgaben sich die Mitarbeiter am Standort in die Gesellschaft einbringen. Viel Vergnügen dabei und wenn auch Sie gerne über Ihr Ehrenamt berichten möchten: Gerne, lassen Sie es uns wissen und melden Sie sich bei der Redaktion. Wir freuen uns! Caroline Jewski zeigt dem Gegner, was sie kann Einsatz für die Kirche und für den Sport Im Presbyterium ihrer Heimatgemeinde und im Judoverein verbringt Caroline Jewski einen großen Teil ihrer Freizeit Gleich zwei ehrenamtliche Herzen schlagen in ihrer Brust. Doch was sie lieber macht, kann Caroline Jewski nicht wirklich sagen. Die angehende Elektronikerin für Automatisierungstechnik engagiert sich sowohl in der evangelischen Kirchengemeinde Flamersheim als auch beim Judoverein ESV Fortuna Euskirchen. Und beides macht ihr großen Spaß. Seit ihrer Konfirmation hat die 21-Jährige die Jugendarbeit in ihrer Gemeinde unterstützt. Beim Konfirmationsunterricht hat sie den jungen Christen den Glauben nähergebracht, und auch bei den Ferienangeboten war sie mit von der Partie. „Durch meine Ausbildung hatte ich dann nicht mehr so viel Zeit“, erklärt Caroline Jewski. „Aber weil mein Glauben und die Bindung an die Kirche stärker geworden sind, wollte ich mich weiterhin engagieren und mit anderen Menschen zusammen etwas auf die Beine stellen.“ So kam ihr die Idee, im Presbyterium – also im Vorstand – der Kirche mitzuwirken. Dort fällt sie nun gemeinsam mit sechs weiteren Ehrenamtlern, mit der Pfarrerin und Mitarbeitern Entscheidungen rund um die Kirche. Einmal pro Monat trifft sich das Presbyterium, um über Neuerungen und Gestaltungen zu beraten. Die Presbyter sind in ständigem Kontakt, um Vorschläge zu erarbeiten und wichtige Angelegenheiten zu besprechen. Dazu gehört auch, in einigen Sonntagsgottesdiensten die Kollekte einzusammeln und den Gottesdienst mitzugestalten. Den sportlichen Ausgleich findet Caroline Jewski beim Judo. Seit sie fünf Jahre alt ist, macht sie diesen Sport. Vor einigen Jahren hat sie begonnen, die Kinder des Vereins ESV Fortuna Euskirchen zu trainieren. Zweimal pro Woche ist sie beim Training des Nachwuchses dabei, sie fährt mit den Kindern zu Turnieren und nimmt am Englandaustausch des Vereins teil. „Es ist ein toller Sport“, sagt sie. „Und ich möchte den Kindern die Freude und mein Wissen weitergeben.“ Bei der Arbeit mit den Kindern kann sich die junge Frau an ihre Kindheit zurückerinnern. „Die Zeit war einfach klasse.“ Stefano Grimaldi „Mit den Kindern erleben wir viel SpaSS“ Stefano Grimaldi, Elektroniker für Automatisierungstechnik, engagiert sich in der Kirchengemeinde Christus König Köln-Porz Für Stefano Grimaldi ist es toll, Teil einer Kirchengemeinde zu sein. Von Kind an fühlte er sich mit der Christus- König-Gemeinde in Köln-Porz verbunden. Er war dort Messdiener, hat an der Jugendarbeit teilgenommen und war bei 18 KnapsackSpiegel 04.|05.2015

Chemiepark Knapsack Engagierte Mitarbeiter im Chemiepark Knapsack · Engagierte Mitarbeiter im Chemiepark Knapsack · Ferienfreizeiten mit dabei. „Vor einigen Jahren bin ich dann gefragt worden, ob ich nicht als Betreuer bei einer Jugendfahrt dabei sein möchte“, erinnert sich der 22-jährige Elektroniker für Automatisierungstechnik. „Natürlich wollte ich das.“ Die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen hatte ihm damals – und auch heute noch – viel Spaß gemacht. „Wir gehen wandern, toben auf einem Sportplatz, erleben Kultur und haben jede Menge Spaß auf der Sommerrodelbahn oder im Freibad.“ Natürlich bereitet er mit seinem ehrenamtlichen Einsatz den jüngeren Gemeindemitgliedern viel Freude. „Aber auch wir Betreuer haben viel Spaß“, sagt er und lacht. „Meistens sind es bei den Ferienfreizeiten gar nicht die Kinder, die Unsinn machen – das sind die Älteren.“ Grimaldi geht es aber nicht nur um den Spaß für Klein und Groß. Gemeinsam mit den Kindern gestaltet er auch Gottesdienste und lebt die Religion. Für die Organisation der Ferienfreizeiten engagiert er sich auch im Orga-Team, das aus einigen Betreuern besteht. Dort werden die Vorbereitungen getroffen: Ein Haus muss gefunden und angemietet werden, die Busfahrt muss organisiert und Leihautos geordert werden. Auch die Abrechnung macht Grimaldi mit zwei weiteren Betreuern in Eigenarbeit. Für Stefano ist auch die Büroarbeit eine tolle Abwechslung zu seinem Arbeitsalltag. „Und es ist einfach klasse, in einer Gemeinde etwas Schönes für die Kinder auf die Beine zu stellen. So können wir alle gemeinsam etwas erleben. Und so rückt auch die junge Gemeinde näher zusammen.“ Rheinisches Brauchtum ist sein Heimatgefühl Axel Welter, Teamleiter in der IT bei der InfraServ Knapsack, leitet als Präsident die Geschicke der KG Löstige Postillione Wesseling Es ist nicht das Feiern, das für Axel Welter bei seinem Ehrenamt im Vordergrund steht. Vor 20 Jahren ist der Teamleiter Anwendungen/Projekte/ Fachsysteme in den Karnevalsverein Axel Welter im vollen Ornat „KG Löstige Postillione Wesseling“ eingetreten. Seit elf Jahren ist er dort Vorsitzender, vor fünf Jahren wurde er zudem zum Präsidenten der Gesellschaft gewählt. „Seit ich meine Frau kenne, bin ich zum Karneval konvertiert“, fasst der Diplomingenieur für Elektrotechnik lächelnd zusammen. „Ich bin Wesselinger und bekennender Rheinländer.“ Für ihn gehört das rheinische Brauchtum zur Lebenseinstellung dazu. Deshalb hatte er sich entschieden, sich in die Karnevalsgesellschaft aktiv einzubringen. „Es muss schließlich auch Leute geben, die sich um die Jugendarbeit kümmern, die Aktivitäten koordinieren, Geld akquirieren und Aufgaben delegieren.“ Sein Ehrenamt ist eine Freizeitbeschäftigung, die über das ganze Jahr geht. Nach Ostern organisiert Axel Welter die Jahreshauptversammlung des Vereins, auf der das Vorjahr reflektiert wird und ein neuer Vorstand gewählt wird. Ab dem Sommer beginnt der Trainingsbetrieb für die Tanzgruppen, der ebenfalls genauestens organisiert sein muss. Dann gilt es, gemeinsame Ausflüge zu koordinieren und bereits mit Blick auf die aktiven Karnevalstage Veranstaltungen auf die Beine zu stellen. Welter kümmert sich um die Anmietung der Säle, in denen die Postillione ihre Sitzungen abhalten. Dafür müssen Karnevalskräfte engagiert und Personal eingestellt werden. Auch für den Wesselinger Karnevalsumzug stellt Welter die Postillione stark auf. Da präsentiert sich der Verein mit rund hundert Teilnehmern und zwei Festwagen. Besonders aufwendig ist auch die Terminplanung für die Auftritte der Löstige Postillione bei Veranstaltungen. Welche Gruppe muss wann parat stehen? Und wie werden die Karnevalisten dorthin gebracht? Auch diese Geschicke liegen in Welters Hand. „Man muss das Große und Ganze im Auge haben“, erklärt der 54-Jährige. „Das bedeutet jede Menge Planung und Ordnung.“ Ab Weiberfastnacht nimmt er sich Urlaub bei der InfraServ Knapsack, denn das ist die heiße Phase des Karnevals. Und jedes Jahr am Abend des Karnevalssonntag, wenn der Wesselinger Karnevalsumzug beendet ist, atmet Axel Welter auf. „Wenn ich weiß, dass alle meine Leute durchgekommen sind und alle Wagen und Trecker geparkt sind, fällt der Stress von mir ab. Und dann wird auch mal ordentlich gefeiert!“ Thomas Kuhlow – etwa vor seinem neuen Dienstfahrzeug? Der „Hausmeister“ des Pferdegeländes Thomas Kuhlow, Leiter der Kommunikation, ist Platzwart und im Vorstand des Reit- und Fahrvereins Alfter Beim morgendlichen Lauf vor der Arbeit wirft Thomas Kuhlow auf seinem Weg einen Blick auf das Gelände des Reit- und Fahrvereins Alfter. Manchmal erwartet ihn dabei auf dem idyllischen Rasenplatz mit den Reitbahnen eine Überraschung. Ein nächtlicher heftiger Wind hat Äste von den Bäumen geholt, die quer auf den Bahnen liegen. Oder ein Teil des Zaunes ist beschädigt. Manchmal findet sich Müll, oder einige KnapsackSpiegel 04.|05.2015 19

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