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KnapsackSPIEGEL Ausgabe 04/05-2015

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Das Magazin für Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

Editorial Inhalt Das

Editorial Inhalt Das Miteinander zählt Der Knapsacker Hügel ist seit fast 110 Jahren ein Chemiestandort – in diesem Erfolgskonzept spielen Fachkompetenz und ausgezeichnete Infrastruktur eine wesentliche Rolle. Und da ist noch mehr: In mehr als einem Jahrhundert schrieben hier viele Menschen Geschichte und Geschichtchen, die mehrere Bücher füllen würden. Hier liegt die Besonderheit – auch im Vergleich zu Industrieansiedlungen, die aus dem Boden gestampft werden. Es ist die starke Verbindung der Standortunternehmen untereinander, die sich im Stoffverbund ebenso ausdrückt wie im persönlichen Miteinander. Puzzle-Teile, die perfekt zueinander passen, wie auf unserem Plakat zur Jahrespressekonferenz. Gleichzeitig ist der Chemiepark Knapsack keine Insel. Wir leben hier in einer engen Verzahnung mit der Region und insbesondere der Stadt Hürth, aus der wiederum Fachkräfte zum Arbeiten herkommen. Beste Voraussetzungen, wie wir finden, für die nächsten 110 Jahre Chemiestandort auf dem Knapsacker Hügel. Herzlichst Ihr Thomas Kuhlow Leiter Kommunikation 04 20 08 14 27 Der Chemiepark zieht Bilanz 2014 3 Branchenforum „ChemieLogistik NRW 2015“ zu Gast 4 InfraServ Knapsack ist Top-Arbeitgeber 5 Die InfraServ Knapsack auf der Maintenance in Dortmund 6 Erfolgreiche Zusammenarbeit mit und bei Kuraray 7 Bayer CropScience führt neues Schichtmodell ein 8 Erstes Elektroauto bei InfraServ Knapsack 9 Vorstellung neuer Mitarbeiter der InfraServ Knapsack 12 - 14 Kreative Ideen der Clariant-Mitarbeiter belohnt 15 Wir stellen engagierte Mitarbeiter vor 18 -20 Ein Abenteuer der besonderen Art 22 Sportliche Azubis beweisen sich 23 Neues aus der RHEIN-ERFT-AKADEMIE 24 - 26 Und manches mehr … ab 27 Titelbild: Jedes Unternehmen ist ein Teil des Gesamten. Dies signalisierten die Standortund Werkleiter auf der Jahrespressekonferenz. 2 KnapsackSpiegel 04.|05.2015

Chemiepark Knapsack Der Chemiepark zieht Bilanz 2014 Auslastung erhöhen, weitere Arbeitsplätze schaffen Chemiepark Knapsack ist und bleibt wichtiger Standort für viele Industrieunternehmen. S eit fast 110 Jahren ist der Knapsacker Hügel ein Chemiestandort. In dieser Zeit hat sich der Chemiepark Knapsack zu einem hoch spezialisierten Industriegelände mit ausgezeichneter Infrastruktur und einer gelungenen Mischung von fachkompetenten Standortunternehmen entwickelt. Damit diese Erfolgsgeschichte sich fortsetzt, plant die Betreibergesellschaft InfraServ Knapsack eine Expansion: den Kauf eines 28 Hektar großen Areals (BPL 512), das südlich an den Werksteil Hürth angrenzt. Hier sollen neue Unternehmen angesiedelt werden, um die Auslastung des Chemieparks zu erhöhen und weitere qualifizierte Arbeitsplätze entstehen zu lassen. Aber: Bei einer möglichen Trassenführung einer Regionaltangente im Kölner Westen war eine Querung ebendieses Areals vorgesehen. Dies hätte den Chemiepark in seiner Entwicklung stark eingeschränkt. „Wir begrüßen das klare Votum des Planungsausschusses der Stadt Hürth und des Kreistages gegen den Bau der Kreisstraße 25n. Das ist ein wichtiger Baustein zur weiteren Planungssicherheit bestehender und zukünftiger Anlagen im Chemiepark Knapsack“, betont Dr. Clemens Mittelviefhaus, Geschäftsleitung InfraServ Knapsack. Die Bedeutung ihres Standortes im Chemiepark Knapsack haben auch im vergangenen Jahr zahlreiche hier angesiedelte Unternehmen durch weitere Investitionen unterstrichen. Bayer CropScience hat am Standort Hürth-Knapsack in einen Pflanzenschutzmittelbetrieb investiert. Im Rahmen eines Erweiterungsprojektes investierte ICL Performance Products im Werksteil Hürth und auch die Firmen CABB und Vinnolit haben sich erneut finanziell engagiert. Die Nexans SuperConductors (NSC) GmbH wird Ende Mai ihren Standort im Chemiepark Knapsack aufgeben. Grund ist die Konzernentscheidung, alle Aktivitäten im Bereich Kabel in der Deutschlandzentrale in Hannover zu bündeln. „Wir bedauern diese Entscheidung und bedanken uns für die gute Zusammenarbeit“, unterstreicht Mittelviefhaus und betont gleichzeitig die sich dadurch ergebenden Chancen: „In den frei werdenden Räumlichkeiten möchten wir Unternehmen ansiedeln, die unseren erfolgreichen Produktions- und Stoffverbund optimal ergänzen.“ Im Chemiepark Knapsack gibt es seit Jahren eine gemeinsame Krisenstabsorganisation, an der sich alle am Standort ansässigen Unternehmen beteiligen. Der Krisenstab unterstützt und berät die Einsatzleitung vor Ort und sorgt für die Information der Behörden sowie der Öffentlichkeit. Im Zuge einer permanenten Optimierung hat InfraServ Knapsack die Krisenstabsstrukturen in den letzten zwei Jahren geprüft und neu strukturiert. Dafür wurden die Krisenstabsorganisationen von Chemie- und Industrieparks analysiert und ein Best-Practice-Standard wurde abgeleitet. Dieser sieht noch häufigere Schulungen vor und mindestens einmal im Jahr eine Großübung, auch mit Beteiligung der Behörden. Mittelviefhaus: „Die Übung 2014 erfolgte im September: Alle Beteiligten gaben ein positives Feedback und trugen Ideen bei, einzelne Abläufe und Maßnahmen weiter zu optimieren.“ Erweiterung des KCG-Geländes Die InfraServ Knapsack erweitert für die Knapsack Cargo das Areal im Containerterminal im Chemiepark Knapsack Werkteil Hürth um ein zusätzliches Lager für Chemikalien in Containern (LCC). Durch dieses Zusatzangebot für Standortkunden und externe Kunden erweitert sich das Produktportfolio und es erfüllt neue Anforderungen des Marktes. Die formalen Voraussetzungen zum Start des Projekts LCC sind durch die Erteilung der Genehmigung zum vorzeitigen Baubeginn (§ 8A) durch die Bezirksregierung gegeben worden. Daher wurde beschlossen, den Bau zu starten. Nähere Informationen zu dem Projekt erfolgen in Kürze. KnapsackSpiegel 04.|05.2015 3

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