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KnapsackSPIEGEL Ausgabe 04/05-2015

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Das Magazin für Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

Chemiepark Knapsack

Chemiepark Knapsack Engagierte Mitarbeiter im Chemiepark Knapsack · Engagierte Mitarbeiter im Chemiepark Knapsack · Reiter haben Schubkarren mit Mist stehen lassen. Dann kümmert sich Kuhlow darum, dass alles so schnell wie möglich wieder in Ordnung gebracht wird. Und auch die Mitglieder des Vereins müssen sensibilisiert werden, damit jeder auf den gemeinsamen Platz achtet. Thomas Kuhlow, seit 2008 Leiter der Kommunikation bei der InfraServ Knapsack, ist ehrenamtlich im Vorstand des Fahr- und Reitvereins Alfter als Platzwart aktiv. Diese Arbeit macht er seit zwei Jahren und ist mit vollem Einsatz dabei. „Es ist ein wunderschönes Gelände, quasi mein verlängerter Vorgarten“, erzählt er. Auch seine Frau und seine beiden Töchter sind Mitglieder im Verein und genießen dort die familiäre Atmosphäre und die Liebe zu Pferden, die alle Mitglieder miteinander teilen. Über seine Töchter ist Kuhlow an den Verein geraten. Die beiden Mädchen hatten eine Reitbeteiligung übernommen. „Ich habe öfters aufgepasst, wenn sie reiten waren.“ Sofort war er von der Aussicht begeistert, die man vom Reitgelände auf das Siebengebirge hat. Hinzu kamen gemeinsame Grillabende, die Organisation des Heidepokals auf dem Gelände und viele weitere – auch karitative – Aktivitäten, die die Reiter dort erleben. Daraufhin hatte er mit seiner Frau Benita einen „Abenteuer Pferd“-Kurs besucht, und schon waren die Eltern für das neue Hobby entbrannt. Thomas Kuhlow kümmerte sich zusätzlich im Vorstand um die Pressearbeit und übernahm noch den Posten des Platzwartes. Neben vielen Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten muss er auch die Pflege des Platzes koordinieren. Beispielsweise wird der Reitplatz zweimal in der Woche abgezogen, und gemeinsam mit den örtlichen Landwirten wird der Rasen gemäht und die Büsche werden gestutzt. Gerade haben die Vereinsmitglieder gemeinsam die 30 Jahre alte Naturtribüne des Platzes erneuert und es stehen noch viele Neuerungen an. „Es ist ein Geben und Nehmen“, erklärt Kuhlow. „Zum einen profitieren wir selber von dem Gelände, zum anderen bereiten wir ihn für Kinder und Jugendliche her, damit sie hier ihre Freizeit toll verbringen können.“ Dennis Scholzen, rechts am Bildrand, mit seinen Feuerwehr-Kollegen Hilfe in der Nachbarschaft Dennis Scholzen engagiert sich seit zehn Jahren in der Freiwilligen Feuerwehr Dürscheven Eigentlich ist Dennis Scholzen ständig in Bereitschaft. Entweder wird er über sein Handy, über einen Piepser oder durch die Dorfsirene über einen Einsatz informiert. Denn der 20-Jährige, der derzeit seine Ausbildung zum Werkfeuerwehrmann bei der InfraServ Knapsack macht, ist seit zehn Jahren Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr seines Heimatortes Dürscheven bei Zülpich. „Sobald bei uns im Dorf oder in der Umgebung etwas passiert ist, werden meine Kollegen und ich alarmiert“, erklärt er. „Natürlich kann ich nicht dabei sein, wenn ich gerade auf der Arbeit bin oder wenn ich gerade nicht verfügbar bin.“ Dennoch ist er froh, dass er mit seiner Bereitschaft seinen Teil für das Zusammenleben im Ort beitragen kann. Scholzen konnte die Freiwillige Feuerwehr Dürscheven bereits bei zwei Verkehrsunfällen und bei einem kleineren Brand unterstützen. Scholzen: „Wir müssen uns im Dorf gegenseitig helfen. Und jeder macht das so, wie er es kann.“ Seine Freude an der Feuerwehrarbeit wurde schon früh geweckt. Vor zehn Jahren trat Dennis Scholzen in die Jugendfeuerwehr ein. Mit 18 Jahren machte er dann einen Lehrgang, der ihn befähigte, sich auch im Ernstfall einzubringen. Neben der Bereitschaft hat er vor allem technische Arbeiten übernommen. Ein- bis zweimal in der Woche kümmert er sich um die Wartung und Pflege der Funkgeräte. Unter anderem überprüft er den Ladezustand und die Funktion der technischen Ausrüstung. Zusätzlich betreut er seit drei Jahren die Jugendfeuerwehr und unternimmt mit dem Nachwuchs Ausflüge und Treffen. Das Zusammengehörigkeitsgefühl bei der Wehr ist ihm sehr wichtig. „Schließlich sollte jeder, der es zeitlich und gesundheitlich einrichten kann, etwas für die Allgemeinheit tun“, sagt er. Außerdem mache es Spaß, gemeinsam etwas zu bewältigen. Dabei kommt auch der Spaß nicht kurz. Gemeinsam mit seinen Kameraden feiert Scholzen das jährliche Feuerwehrfest, und sie treffen sich zum Kickern und Grillen. 20 KnapsackSpiegel 04.|05.2015

Chemiepark Knapsack Herzlich willkommen in der Allergiker-Saison! Des einen Freud, des anderen Leid… Wie schön sind doch blühende Wiesen und Gärten, frisch sprießende Büsche und Bäume! Leider gilt dies nicht für alle Menschen. Wenn der eine sich an der erwachenden Natur erfreut, fängt der andere an, zu schniefen und zu niesen. D ies ist natürlich ziemlich ungerecht, aber medizinisch recht einfach zu erklären. Und: Sie sind Ihrem „Heuschnupfen“ nicht auf Gedeih und Verderb ausgeliefert! Welche Möglichkeiten der Vorbeugung und Behandlung es gibt und wie es überhaupt zur allergischen Reaktion kommt, soll im folgenden Artikel kurz dargestellt werden. Der sogenannte Heuschnupfen ist eine allergisch bedingte Entzündung der Nasenschleimhaut und der Augen (allergische „Rhinokonjunktivitis“), wie sie – außer durch Blütenpollen – auch durch andere Allergene wie z. B. Hausstaubmilben-Kot und Schimmelpilz-Sporen ausgelöst werden kann. Bei der Pollen-Allergie zeigt sich die allergische Reaktion jahreszeitenabhängig bzw. „saisonal“ mit einer klimawandelbedingten Tendenz zu immer längeren Zeiträumen im Jahresverlauf. Auch die Häufigkeit dieser Gesundheitsstörung stieg in letzter Zeit in den Industrieländern an (in Deutschland: 20 bis 25 % der Erwachsenen). Die Allergie-Neigung wird vererbt, und die Erkrankung beginnt meist im Kindesalter. Zum Ingangsetzen der allergischen Reaktion kommt es durch eine sogenannte Sensibilisierung bei Erstkontakt. Bei den nächsten Kontakten mit dem Allergen wird eine durch IgE-Antikörper vermittelte Reaktionskette ausgelöst. An deren Ende stehen die typischen Symptome: Nasenlaufen, Juckreiz der Nasen- und Augenschleimhäute, Niesreiz, behinderte Nasenatmung, Riechstörung, Tränenfluss, Augenrötung. Durch eine Überempfindlichkeit der Nasenschleimhaut können auch unspezifische Reize (z. B. kalte Luft) zu Beschwerden führen. Darüber hinaus ist die allgemeine Lebensqualität der Betroffenen oft beeinträchtigt, u. a. durch ein allgemeines Krankheitsgefühl. Zusätzlich können die tieferen Atemwege in Form von Asthma- Symptomen mitbeteiligt sein. Erwähnt werden muss auch, dass chronische Nebenhöhlenentzündungen eine allergische Ursache haben können. In der Diagnostik spielen – wie so oft in der Medizin – die sorgfältige Erhebung der Krankengeschichte und die Erkennung der typischen Krankheitssymptome die wichtigste Rolle. Spezielle Allergietests (auf/in der Haut oder im Blut) helfen dann, die Allergie-Auslöser im Einzelnen zu identifizieren. Die drei „Säulen“ der Therapie sind: die Vermeidung des Allergens – dies dürfte auch beim Heuschnupfen schwer sein –, die medikamentöse Behandlung der Symptome und die spezifische Immuntherapie. Grundsätzlich scheint es sinnvoll zu sein, in den Krankheitsverlauf möglichst frühzeitig einzugreifen, um eine Erweiterung des Allergiespektrums und ein Fortschreiten bis zum Asthma zu verhindern. Im Sinne einer Vermeidung der Allergen-Exposition wird Pollenallergikern empfohlen, die Kleidung nach Aufenthalten in der Natur zu wechseln und die Haare zu waschen, sich vorzugsweise nach Regenschauern draußen aufzuhalten usw. Zur medikamentösen Therapie gegen Heuschnupfen stehen zur Verfügung: lokal wirksame antiallergische Präparate zur Anwendung an der Nasenschleimhaut oder am Auge, Antihistaminika in Tablettenform (Vorteil moderner Wirkstoffe: weniger müdemachend als die älteren), Kortison-Präparate für die Schleimhäute oder ggf. als Tablette. Unterstützend kommen abschwellende Nasentropfen/ -sprays zum Einsatz, die aber immer nur über einen kurzen Zeitraum angewendet werden sollen. Alternative Methoden ohne sicheren Wirksamkeitsnachweis sind Akupunktur und Homöopathie. Eine wirklich ursächliche Behandlung stellt die spezifische Immuntherapie bzw. Hyposensibilisierung dar. Diese soll den Organismus schrittweise an das Allergen gewöhnen und ihn so dauerhaft unempfindlich machen. Über einen mehrjährigen Zeitraum wird dabei der Allergie-Auslöser in steigender Dosierung subkutan (unter die Haut) oder sublingual (unter die Zunge) verabreicht. Der Wirkmechanismus ist noch nicht völlig aufgeklärt. Eine Erfolgsgarantie gibt es nicht. Die schwerwiegendste Nebenwirkung – wenn auch selten – ist der anaphylaktische Schock. Sie sehen: Es gibt viele Betroffene und nicht wenige Methoden einer effektiven Hilfe! Gerne berät Sie auch Ihre Werksärztliche Abteilung. Dr. med. Matthias Fischer KnapsackSpiegel 04.|05.2015 21

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