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KnapsackSPIEGEL Ausgabe 04/05-2015

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Das Magazin für Mitarbeiter des Chemieparks Knapsack

ChemieparK Knapsack

ChemieparK Knapsack Erfolgreicher Messeauftritt der InfraServ Knapsack in Dortmund Im Stillstandsmanagement steckt noch viel Einsparpotenzial InfraServ Knapsack präsentierte ihr Konzept auf der Instandhaltungsmesse Maintenance. Tobias Kurth erläutert den Messebesuchern im Science Center des Messegeländes das Stillstandsmanagement der InfraServ Knapsack. B ei der Planung und Abwicklung von Revisionsstillständen können Anlagenbetreiber Kosten sparen, wenn sie Erfahrungen richtig nutzen. Welche Potenziale in einem intelligenten Stillstandsmanagement stecken, zeigte InfraServ Knapsack auf einer der wichtigsten Messen der deutschen Instandhaltungsbranche – der Maintenance in Dortmund. Unter dem Motto „Wir haben etwas gegen Stillstand“ präsentierte InfraServ Knapsack Ende Februar nicht nur das umfangreiche Leistungsspektrum, sondern auch konkrete Lösungen aus dem täglichen Betrieb. Dazu gab Tobias Kurth, langjähriger Projektleiter aus dem Bereich Anlagenservice von InfraServ Knapsack, praktische Hinweise in seinem Vortrag „Potenziale eines intelligenten Stillstandsmanagements und verfügbarer Instandsetzungskompetenz in der Prozessindustrie“. „Nach unserer Erfahrung lassen sich beispielsweise bis zu 20 Prozent der sonst üblichen Kosten eines Stillstands einsparen, wenn bei der Planung und Abwicklung eine maßgeschneiderte Datenbanklösung, wie unser Tool ,TARServ®‘ zum Einsatz kommt“, erklärt Kurth. Der Bereich hat die praxisorientierte Software auf Basis seiner Erfahrungen speziell für Betreiber von Chemie- und kleineren Prozessanlagen entwickelt. In der Datenbank sind eine Vielzahl anlagenspezifischer Daten zur Planung und Ausschreibung von Anlagenstillständen erfasst. „Wir können so jede einzelne Anlagenkomponente bis ins Detail mit den erforderlichen Gewerken und Arbeitsvorgängen abbilden und auch Zeichnungen, Fließbilder oder Fotos komponentenspezifisch integrieren“, sagte Kurth während seines Vortrags. „Außerdem lassen sich mit den geplanten Daten der Personalbedarf und die benötigte Zeit genau kalkulieren und in ihrer zeitlichen Abfolge vorbereiten.“ Darüber hinaus wurde die Lösung kontinuierlich erweitert, beispielsweise um eine Schnittstelle, mit der sämtliche Anlagenkomponenten und Vorgänge zeitlich miteinander verknüpft an Terminplanungstools, wie MS Project, übergeben werden können. Im Rahmen des Vortrags stellte Kurth außerdem erstmals die Funktion der Montageklassen einer breiten Öffentlichkeit vor. Kurth: „So können wir für jede Komponente den Prüfumfang in Anlehnung an die VDI- Richtlinie 2290 definieren und automatisch die entsprechenden Protokolle generieren.“ Der Vortrag stieß auf großes Interesse. Einige der zahlreichen Zuhörer fanden sich direkt im Anschluss auf dem Stand ein, um sich ausführlicher über TARServ® und das Unternehmen zu informieren. Das Team von InfraServ Knapsack stand an beiden Tagen bereit, um potenzielle und bestehende Kunden zu den Themen Anlagenplanung und -bau sowie Anlagenservice und -technik zu beraten. „Unser Stand war sehr gut besucht“, sagt Sandra Herrmann, Marketingreferentin und verantwortlich für den Messeauftritt. „Am zweiten Messetag hat sich die Zahl der Interessenten im Vergleich zum Vorjahr noch einmal stark erhöht. Es wird sicherlich einige interessante Folgekontakte geben.“ 6 KnapsackSpiegel 04.|05.2015

Chemiepark Knapsack Großes Lob vom Kunden für Zusammenarbeit Das gemeinsame Ziel immer vor Augen InfraServ Knapsack rüstet Anlage für Kuraray erfolgreich um. M anche Aufträge sind nicht nur anspruchsvoll und zeitlich eng gesteckt, sondern warten mit unvorhergesehenen Herausforderungen auf. Dass sie trotzdem ein Erfolg werden können, zeigt die Zusammenarbeit zwischen Kuraray Europe GmbH und Infra- Serv Knapsack. Kuraray, ein weltweit tätiges Unternehmen der Spezialchemie, stellt in seinem Troisdorfer Werk Spezialfolien her, die beispielsweise in Solarzellen oder Verbundsicherheitsglas eingesetzt werden. In einer dieser Anlagen sollten die zu modernisierenden Frequenzumrichter im Rahmen eines zweiwöchigen Stillstandes ausgetauscht und der Antrieb im gleichen Zug von Drehstrom- auf Servoantrieb umgestellt werden. Das Engineering von InfraServ Knapsack bekam den Auftrag für die Planung der Umbaumaßnahme, der Erstinbetriebnahme und Parametrierung aller Frequenzumrichter, der Konfiguration der zugehörigen Bedienterminal, der Projektierung einer sicherheitsgerichteten Steuerung sowie der Montage aller Leistungsabgänge auf Montageplatten und des Neuaufbaus aller Bedienstationen. Dabei plante InfraServ Knapsack auf Kundenwunsch die Verschaltung von Sinamics-Umrichtern in Kombination mit Servoantrieben von SEW Eurodrive. „Für einen möglichst reibungslosen Anschluss ist es normalerweise üblich, Bauteile innerhalb einer Gerätefamilie zu verwenden“, so Edwin Elias, Leiter Automatisierungstechnik bei InfraServ Knapsack. Bei der Auslegung der Umrichter war zudem eine besonders hohe Genauigkeit gefragt. „In der Produktion laufen die Folien über Ralf Palms, Mitarbeiter der Automatisierungstechnik, mit dem Projektleiter des Kunden, Christoph Klein (rechts) verschiedene Antriebswalzen. Selbst minimale Schwankungen in der Geschwindigkeit wirken sich sofort in der Qualität des Produkts aus.“ Eine besondere Herausforderung stellte jedoch nicht nur der Anschluss von Geräten zweier unterschiedlicher Hersteller dar, sondern auch die Besonderheit einer „gewachsenen“ Anlage und der kurze Abwicklungszeitraum. Denn für den elektrischen und mechanischen Umschluss blieb gerade einmal eine Woche. Hinzu kam, dass weder Kuraray noch Infraserv Knapsack die Arbeitsweise des anderen in größeren Projekten kannte. „Alle Beteiligten haben sich über ihre Auftragsgrenzen hinaus für das Gelingen eingesetzt. Durch diese konstruktive Partnerschaft konnten wir auch unvorhersehbare Hindernisse überwinden“, sagt Christoph Klein, Fachbereichsleiter EMR, der das Projekt auf Kundenseite leitete. Um den knappen Realisierungszeitraum für alle Aufgaben voll nutzen zu können, erledigte das Projektteam aus Anlagenservice, Anlagentechnik und der Automatisierungstechnik von InfraServ Knapsack möglichst viele Arbeiten im Vorfeld. Es prüfte beispielsweise im Rahmen des Factory Acceptance Tests nicht nur einzelne, sondern alle Abgänge der Frequenzumrichter. Eine Arbeit, die rund vier Tage dauerte und sonst während des Stillstands angefallen wäre. So blieb noch ausreichend Zeit für die Feinabstimmung und den Funktionstest vor Ort, die Produktion konnte wie geplant wieder anlaufen. „Wir haben im Projektverlauf gemeinsam einige Herausforderungen gemeistert und sind mit dem Ergebnis und der Zusammenarbeit ausgesprochen zufrieden“, so das Fazit von Kuraray-Projektleiter Klein. KnapsackSpiegel 04.|05.2015 7

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