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KnapsackSPIEGEL Ausgabe 04/05-2016

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Das Magazin für Mitarbeiter des Chemiepark Knapsack

Chemiepark Knapsack

Chemiepark Knapsack ISK-Azubis erleuchten Berufsfelder der ISK und die Zukunft Mehr als nur Leitungen, Strom und Spannung Nach einiger genauer Planung haben die Auszubildenden zum Industriekaufmann/-frau und Mechatroniker/-in den Azubi-Tausch 2015 durchgeführt. An zwei Tagen lernten die Schützlinge von Dirk Borkenhagen, Ausbildungsleiter der InfraServ Knapsack (ISK), das Aufgabenfeld der jeweils anderen Berufsrichtung kennen. A m ersten Tag ging es nach einer kurzen Besprechung am Morgen direkt in der Personalabteilung los. Hier zeigte Gina Döring den Teilnehmern, wie das Bewerbermanagement-System funktioniert. Im Back-Office des Vertriebs wurde im Anschluss ein Musterangebot erstellt, wobei Richard Hensengerth die Auszubildenden im dritten Lehrjahr unterstützte. Im Auftragsservice erklärte Eileen Ditze, wie eine Bestellanforderung erstellt wird, bevor Hensengerth beim Einkauf wieder das Zepter übernahm. Hier wurde in SAP eine Bestellung angelegt und ein Angebotsvergleich durchgeführt. Danach ging es um die Finanzen und das Begleichen einer Rechnung. Nach einer Stärkung in der Mittagspause wurde dann im Industriekauffrau Eileen Ditze versuchte sich im Aufbau einer Lichtanlage. Susanne Sliwka schaut ihr dabei über die Schulter ... Segment Finanzen eine Rechnung erstellt. Im Anschluss führten die Azubis im Marketing eine Give-away-Recherche durch. Es galt einen Artikel zu finden, der zum Motto „Fit für die Zukunft“ passt, mit dem ISK-Logo versehen werden kann und nicht zu teuer ist. Die Wahl fiel auf eine Taschenlampe – um die Zukunft zu erleuchten. Zum Abschluss des ersten Tages hatten die fünf Azubis acht Abteilungen durchlaufen, in denen sie einiges über das Berufsbild und Aufgabenfeld der Kaufleute bei der ISK gelernt haben. „Für uns technische Auszubildende ergab sich durch diesen Tag ein toller Eindruck der Arbeit unserer kaufmännischen Kollegen“, sagt Hagai Muro. Nachdem die Industriekaufleute ihre typischen Aufgaben vorgestellt hatten, gab es an einem zweiten Tausch-Tag bei den Mechatronikern eher praktische Arbeiten zu entdecken. Nach einer kurzen Unterweisung über die Sicherheitsaspekte und die Arbeitsmittel starteten die Auszubildenden mit dem Instandsetzen und Aufbauen einer Lichtanlage. Hierfür galt es zuerst den Schaltplan zu lesen und zu verstehen, bevor dann das Verkabeln und Verschrauben losgehen konnte. Hagai Muro und Susanne Sliwka unterstützten die Kaufleute dabei natürlich mit Rat und Tat. Da diese Aufgabe dennoch etwas länger dauerte als geplant, wurde keine Verlängerungsleitung mehr angefertigt. „Schließlich bietet der Job als Mechatroniker bei der ISK mehr als nur Leitungen, Strom und Spannung“, erklärt Mechatroniker-Azubine Susanne Sliwka lachend. Es galt, ein eigenes Blech mit Namen und Adresse oder einem anderen individuellen Text anzufertigen. Dies erfolgte wie schon die Aufgabe zuvor in der Werkstatt der Rhein-Erft Akademie und bot die Möglichkeit, das handwerkliche Geschick unter Beweis zu stellen. Außerdem wurden einige technische Aufgaben berechnet, beispielsweise der Stromverbrauch einer Schreibtischlampe. „Das lange Stehen war ganz schön anstrengend, da waren wir echt froh, als wir uns in der Mittagspause kurz ausruhen konnten“, sagt Eileen Ditze. „Ich habe in der Kantine noch nie so 18 KnapsackSpiegel 02.|03.2016

Chemiepark Knapsack viel Hunger gehabt wie nach der Arbeit, die die Techniker jeden Tag machen“, ergänzt Gina Döring. Um die Aufgaben der Mechatroniker in praktischen „Real-einsätzen“ zu erklären, führten die Azubis mit tatkräftiger Unterstützung von engagierten Mitarbeitern und dem Einverständnis der ansässigen Unternehmen am Nachmittag durch mehrere Betriebe. Rückblickend sind sich die Auszubildenden einig: „Es war eine wirklich tolle Erfahrung, die wir durch die beiden Tausch-tage gewonnen haben.“ Und Richard Hensengerth ergänzt: „Jetzt haben wir einen viel besseren Einblick in die Arbeit der anderen.“ Die Bandbreite der ISK und damit auch der Verschiedenartigkeit der berufe wurde wunschgemäß sehr deutlich. Die Azubis sind immer aufgefordert, über den Tellerrand hinauszuschauen, was in diesem Projekt eines der Kernziele darstellt. Natürlich erfahren die Teilnehmer viel über die Herausforderungen der jeweiligen Berufsgruppe und entwickeln ein neues Verständnis für die „andere Welt“. „Nicht zuletzt der Vernetzungsgedanke macht den Azubitausch zu einem wertvollen Projekt, welches auch zukünftig durchgeführt werden soll“, erläutert Dirk Borkenhagen. Susanne Sliwka, Eileen Dietze, Richard Hensengerth, Hagai Muro und Gina Döring (v. l.) erhielten praktische Einblicke ins Berufsbild des Azubi-Kollegens. verdamp lang her … · verdamp lang her … · verdamp lang her … · verdamp lang her … Ehemalige Knapsacker erinnern sich … Verdamp lang her … „Nä, wat wor dat dann fröher en superjeile Zick, mit Träne in d’r Auge luur ich manchmol zurück ...“ T ränen in den Augen hatten wir an diesem Abend auch, vielleicht ein bisschen aus Wehmut, aber in erster Linie vor Freude. Wir, das sind sieben Frauen, die sich an einem Abend Mitte November zu einem Revival zusammengefunden haben. Sieben von insgesamt 16, die 1982 ihre Ausbildung zur „Bürogehilfin“ begannen und 1984 abschlossen. (Der Begriff „Bürogehilfin“ würde heute vermutlich keinem „Allgemeinen Gleichstellungsgesetz“ mehr standhalten.) Damals gab es noch die Hoechst AG, das Werk Knapsack und nicht den Chemiepark Knapsack. Damals dachten wir, das wird so bleiben bis zur Rente. Nach langer Zeit wieder vereint, v. l.: Nesrin Schierling (früher Keyhan), Doris Gehse (früher Miesen), Birgit Kurth (früher Becker), Ruth Schmitz (früher Heylmann), Sabine Faßbender, Doris Schramm (früher: Kurz) und Ute Müller (früher: Blatzheim). KnapsackSpiegel 02.|03.2016 19

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